Freitag, 9. Oktober 2026

Wusstest du das? 09.10.2026


 Lieber Leser;

wusstet ihr das? Heute am 09.10.1967 Revolutionär und marxistische Terrorist Che Guevara in einem Schulhaus im bolivianischen La Higuera erschossen wurde? Ernesto „Che“ Guevara gehört zweifellos zu den am stärksten polarisierenden Figuren der modernen Zeitgeschichte. Während sein Konterfei – insbesondere die weltbekannte Fotografie Guerrillero Heroico von Alberto Korda sowie die Leichenfotos von Freddy Alborta aus dem Waschhaus von Vallegrande, bis heute als universelles Symbol für vermeintliche Rebellion, angebliche Freiheit und sozialen Idealismus sehr profitabel vermarktet wird, offenbart eine historisch-kritische Betrachtung seiner Biografie eine tiefgreifende Ambivalenz. Der glühende Marxismus, der Guevara antrieb, war untrennbar mit einer ideologischen Unerbittlichkeit verbunden, die vor systematischer Gewalt, Massenhinrichtungen und der Errichtung eines repressiven Staates nicht zurückschreckte. Die brutale Realität seines Handelns steht im perversen Widerspruch zu dem romantisierten Bild des oft falsch verstandenen Freiheitskämpfers, das globale Pop- und Protestkulturen bis heute pflegen.

Um die Brutalität Guevaras zu verstehen, muss man seine theoretischen Grundlagen betrachten. Che Guevara war kein pragmatischer Politiker, sondern ein dogmatischer Fanatiker. Seine Vision basierte auf der Erschaffung eines „neuen Menschen“, der frei von egoistischen, kapitalistischen Motiven sein und sich bedingungslos dem Kollektiv unterordnen sollte. Fremd jeder menschlichen Kultur. Wer sich diesem Transformationsprozess widersetzte, wurde im Weltbild Guevaras automatisch zum Feind der Revolution. Ähnliche der Linken heute. Gewalt war für ihn kein notwendiges Übel, das es zu minimieren galt, sondern ein legitimes und reinigendes Instrument des historischen Fortschritts. Etwas was wir in Deutschland auch bei RAF und Hammerbande finden. In seiner berühmten „Botschaft an die Triokontinentale“ von 1967 forderte er einen unbeugsamen Hass gegen den Feind, der den Menschen über seine natürlichen Grenzen hinauswachsen lässt und ihn in eine effektive, gewaltsame, selektive und kalte Tötungsmaschine verwandelt. Diese Rhetorik war keine bloße Metaphorik. Sie bildete das Fundament für seine Taten auf Kuba und während seiner späteren Guerilla-Einsätze. Ein Freigeist mit Hang zur eskalativen Gewalt.

Die dunkelste Phase in Guevaras Biografie begann unmittelbar nach dem Sieg der kubanischen Revolution im Januar 1959. Fidel Castro ernannte ihn zum Kommandanten des Militärgefängnisses San Carlos de la Cabaña in Havanna. Guevaras Hauptaufgabe bestand darin, die Säuberung der Streitkräfte und der Verwaltung von vermeintlichen oder tatsächlichen Anhängern des gestürzten Diktators Fulgencio Batista zu organisieren. In La Cabaña fungierte Guevara als oberster Richter und Henker in Personalunion. Unter seinem direkten Befehl und oft durch seine eigene Unterschrift wurden Hunderte von Menschen nach Schauprozessen, die jeglichen rechtsstaatlichen Mindeststandards entbehrten, durch Erschießungskommandos hingerichtet. Historiker und Menschenrechtsorganisationen schätzen die Zahl der Opfer, die in diesen Monaten unter Guevaras Verantwortung exekutiert wurden, auf mehrere Hundert bis über tausend Personen. Zu den Hingerichteten gehörten nicht nur ehemalige Militärs des Batista-Regimes, denen Kriegsverbrechen vorgehalten wurden, sondern auch politische Dissidenten, Journalisten, Intellektuelle und ehemalige Kampfgefährten, die den kommunistischen Kurs der Gebrüder Castro und Guevaras ablehnten. Geschichtliche Parallelen in der DDR und Sowjetunion sind hier klar zu erkennen. Guevara zeigte bei diesen Prozessen eine erschreckende Kälte. Zeitzeugen berichten, dass er Hinrichtungen oft von seinem Bürofenster aus beobachtete, während er Zigarre rauchte. Vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York im Dezember 1964 gab er diese Praxis unumwunden und ohne Reue zu, indem er betonte, dass die Revolutionäre erschossen hätten, weiterhin erschießen würden und dies so lange tun würden, wie es notwendig sei. Diese kompromisslose Missachtung des menschlichen Lebens erfüllt nach modernen Maßstäben die Kriterien von Kriegsverbrechen und politisch motiviertem Massenmord. Guevaras zerstörerisches Erbe beschränkt sich jedoch nicht auf die unmittelbaren Exekutionen nach der Revolution. Er war maßgeblich am Aufbau des kubanischen Geheimdienst- und Repressionsapparates beteiligt. Als Leiter der kubanischen Nationalbank und später als Industrieminister versuchte er, ein radikales sowjetisches Wirtschaftsmodell zu erzwingen, was das Land in den wirtschaftlichen Ruin trieb und die Abhängigkeit von der Sowjetunion zementierte. Viel schwerwiegender war jedoch seine Rolle bei der Institutionalisierung von Zwangsarbeit. Eines Kapitels das alte kubanische Flüchtlinge bis heute schockiert und hatte einen Sohn solch eines Insassen als Arbeitskollegen, diese Geschichten klingen grausam. Sie erinnen an eine Mischung aus Gulag und Konzentrationslager.  Guevara war der Initiator des ersten kubanischen Arbeitslagers auf der Halbinsel Guanahacabibes im Jahr 1960. Was als Lager zur Besserung von Funktionären begann, die ideologische Fehler begangen hatten, entwickelte sich rasch zum Vorläufer der berüchtigten Sondereinheiten zur Produktionshilfe. In diesen Lagern wurden in den 1960er Jahren Zehntausende als unzuverlässig eingestufte Bürger interniert, darunter Homosexuelle, Zeugen Jehovas, katholische Priester, Rock-Musik-Fans und Langhaarige. Wie verrückt das genau dieser Che heute von genau diesen noch gefeiert wird ...  Sie alle wurden unter brutalen Bedingungen zur Zwangsarbeit auf den Zuckerrohrfeldern gezwungen, um sie an das Ideal des neuen Menschen anzupassen. Guevaras tief sitzende Homophobie und Verachtung für bürgerliche Freiheiten prägten diese Politik nachhaltig.

Angesichts dieser historischen Fakten drängt sich die Frage auf, warum das Image von Che Guevara in weiten Teilen der Welt bis heute so positiv besetzt ist und seine Person systematisch verklärt wird. Diese Diskrepanz lässt sich durch eine Kombination aus politischer Mythologisierung, visueller Ikonografie und psychologischen Mechanismen erklären. Die Ereignisse vom 9. Oktober 1967 im bolivianischen La Higuera legten den Grundstein für die Verklärung. Nach seiner Gefangennahme wurde Guevara auf Befehl der bolivianischen Regierung und unter Mitwisserschaft der CIA ohne Gerichtsverfahren erschossen. Die darauffolgende Inszenierung seiner Leiche im Waschhaus des Hospitals von Vallegrande hatte jedoch den gegenteiligen Effekt der beabsichtigten Abschreckung. Die Fotografien von Freddy Alborta zeigten einen toten Guevara mit geöffneten Augen, einem sanften Lächeln und nacktem Oberkörper. Die Bildkomposition erinnerte Kritiker und Gläubige gleichermaßen unwillkürlich an sakrale Gemälde des toten Christus, wie etwa Andrea Mantegnas berühmte Beweinung. Durch diesen visuellen Eindruck wurde Che Guevara im Moment seines Todes von einem gescheiterten, brutalen Guerillakämpfer in einen säkularen Heiligen und Märtyrer verwandelt, der sein Leben für die Armen geopfert hatte. Ein Märchen!

Paradoxerweise hat Che Guevaras politisches und militärisches Scheitern seinen Mythos gerettet. Da er Kuba verließ, um die Revolution im Kongo und schließlich in Bolivien fortzusetzen, musste er sich nicht der langfristigen, oft grauen und desillusionierenden Realität der Verwaltung eines diktatorischen Staates stellen. Während Fidel Castro über Jahrzehnte hinweg das Gesicht der real existierenden kubanischen Mangelwirtschaft, Hunger und Unterdrückung wurde, blieb Che Guevara der ewige Rebell, der sich weigerte, korrupt oder bequem zu werden. Sein früher Tod fror sein Image im Zustand jugendlicher Kompromisslosigkeit ein. Ein wesentlicher Faktor für die Entkopplung der Person von ihren Taten ist zudem die extreme Kommerzialisierung seines Gesichts. Das von Alberto Korda aufgenommene Foto wurde durch den italienischen Verleger Giangiacomo Feltrinelli und den Künstler Jim Fitzpatrick zu einer zweidimensionalen, stark kontrastierten Grafik stilisiert. Dieses Logo verlor im Zuge der westlichen 68er-Bewegung und der nachfolgenden Jahrzehnte jeglichen konkreten Bezug zu den historischen Realitäten Kubas. Es mutierte zu einem albernen und perversen Lifestyle-Produkt, einer Chiffre für diffusen Antiautoritarismus, Antiamerikanismus und jugendliche Rebellion. Jugendliche, die heute T-Shirts, Taschen oder Flaggen mit Ches Gesicht tragen, protestieren meist gegen das Establishment in ihren eigenen Ländern, ohne das geringste Wissen über die Schauprozesse von La Cabaña oder die Zwangsarbeitslager für Homosexuelle zu besitzen. Oft wissen sie nichtmal was oder wen sie dort auf dem Stoff gedruckt haben. Besonders in westlichen Demokratien funktionierte die Verklärung Guevaras als Projektionsfläche für intellektuelle Sehnsüchte. Wohlstandsverwahrloste  Studenten und Intellektuelle suchten in der Dritten Welt nach einer Authentizität, die sie im kapitalistischen Westen vermissten. Guevara verkörperte den verklärten romantischen Typus des intellektuellen Kämpfers, ein Mann, der Gedichte las, Medizin studiert hatte und dennoch zur Waffe griff. Dass diese Romantik in Lateinamerika Tausenden von Menschen das Leben kostete und diktatorische Regime zementierte, wurde im Westen geflissentlich übersehen oder als notwendiger Begleitumstand im Kampf gegen den US-Imperialismus verharmlost. Ein linker Mythos der mit mit Massenmord Ethos. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ernesto „Che“ Guevara eine der am besten maskierten historischen Gestalten des 20. Jahrhunderts bleibt. Hinter der Pop-Ikone und dem romantischen Mythos des unerschrockenen Befreiers verbirgt sich die historische Realität eines Mannes, der von einem tiefen Hass, dogmatischer homophober Intoleranz und einer erschreckenden Bereitschaft zur Massengewalt getrieben war. Ein hasserfüllter Schlächter und Mörder. Die fortschreitende Verklärung seiner Person bis in die Gegenwart hinein zeigt, wie wirkmächtig visuelle Propaganda und die menschliche Sehnsucht nach unbefleckten Helden sein können. Eine ehrliche Erinnerungskultur muss das ikonisierte Bild vom Konsumgut lösen und sich der unbequemen Wahrheit stellen, dass Che Guevara nicht nur ein Rebell, sondern auch ein brutaler Täter und Architekt eines repressiven Systems war. Das heute Bundestagsabgeordnete der Linkspartei wie Sören Pellmann diesen Mörder feiern und romantisiert an seine "Ermordung" erinnern, zeigt wo diese Partei steht und vor was wir dieses Land bewahren müssen!


Deutschland Heute: Juden in Berlin


 Liebe Leser,

Berlin scheint gefallen. Schon wieder! Diesmal kommt die Gefahr von einer Gruppe die offensichtlich kein Problem mit Antisemiten und Judenhassern hat. Aber wie steht es bei diesem Thema um unsere Hauptstadt? Der Antisemitismus stellt eine der schlimmsten und gefährlichsten Formen des Gruppenhasses dar, dessen historische Wurzeln tief in der europäischen Kultur verankert sind und dessen zerstörerische Gegenwart sich in deutschen Großstädten wie Berlin bis heute akut manifestiert. Um die heutige Bedrohungslage zu verstehen, ist ein Blick auf die Geschichte des Judenhasses in der deutschen Hauptstadt wichtig.

Bereits im Mittelalter war das jüdische Leben in der Region von religiös motiviertem "Antijudaismus" geprägt, der Jüdinnen und Juden grundlos für Krisen und Krankheiten verantwortlich machte. Man kann sich das wie bei "Hexen" vorstellen, verrückt. Mit dem rasanten Wachstum Berlins im 19. Jahrhundert zur modernen Metropole wandelte sich dieses Phänomen. Im Jahr 1879 prägte der Historiker Heinrich von Treitschke den berüchtigten Satz „Die Juden sind unser Unglück“ und entfachte damit den sogenannten „Berliner Antisemitismusstreit“, der die gesellschaftliche Ausgrenzung aus dem akademischen und bürgerlichen Milieu heraus salonfähig machte. Der religiöse Hass transformierte sich zunehmend in einen pseudo-wissenschaftlichen, rassistischen und politisch instrumentalisierten Antisemitismus. Diesen finden wir bis heute in der "modernen" meist zugewanderten Berliner Gesellschaft und jüngst spiegelt er sich im Ergebnis der Berliner Wahl wo der Hass wieder saloonfähig gemacht worden ist. Furchterregend ! Ihren absoluten Zivilisationsbruch fand diese Entwicklung im Nationalsozialismus ab 1933. Berlin, als das einstige Zentrum eines lebendigen und vielfältigen jüdischen Lebens mit rund 160.000 jüdischen Bürgerinnen und Bürgern, wurde zur bürokratischen Schaltzentrale der systematischen Vernichtung. Die Schoa. Die Entrechtung, die Novemberpogrome von 1938 und die anschließende Deportation mündeten in der Ermordung von sechs Millionen europäischen Jüdinnen und Juden im Holocaust. Auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verschwand das Ressentiment nicht; in der DDR war jüdisches Leben politischem Misstrauen und stalinistischen Verfolgungen ausgesetzt, während in West-Berlin Kontinuitäten des rechten Antisemitismus fortbestanden. Diese systematische Verwurzelung finden wir auch heute noch in der ehemaligen SED, der Linkspartei. Heute zeigt sich die aktuelle Gefahr des Antisemitismus in Berlin in einer erschreckenden und brutalen Vielfalt und Intensität. Die Stadt erlebt ein historisch hohes Niveau an gemeldeten Vorfällen. Laut der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Berlin wurden im Jahr 2025 über 2.197 antisemitische Vorfälle in der Hauptstadt registriert, ein besorgniserregender Trend, der sich auch im Jahr 2026 unvermindert fortsetzt. Diese Bedrohung speist sich gegenwärtig aus verschiedenen ideologischen Richtungen und bildet eine gefährliche Querfront: Neben dem aktuellen sehr geringen klassischen rechtsextremen Judenhass fließen israelbezogener Antisemitismus aus links-antiimperialistischen Kreisen sowie ein durch den Nahostkonflikt angeheizter islamistischer Antisemitismus in den Berliner Alltag ein. Ich habe diese Art des Hasses in meinen Jahren bei der Linkspartei mehr wie einmal live erlebt. Hier nur mal das auf beiden Seiten oft zitierte Hasssymbol der "Ostküste" und der damit verbundenen angeblichen "Wallstreetjuden", widerliche Beispiele welche jeder von uns nur mit Abscheu ablehnen kann.

Die Konsequenzen im Berliner Stadtraum sind massiv: Jüdische Einrichtungen wie Schulen und Synagogen müssen permanent unter massiven Polizeischutz gestellt werden. Sichtbar jüdische Symbole wie die Kippa zu tragen, birgt das Risiko von verbalen Beschimpfungen bis hin zu brutalen körperlichen Übergriffen. Drohungen an Hauswänden, Boykottaufrufe an Universitäten und Anfeindungen im öffentlichen Nahverkehr führen dazu, dass sich Jüdinnen und Juden aus Angst um ihre Sicherheit zunehmend aus dem öffentlichen Raum zurückziehen. Die politische Debatte in Berlin, beispielsweise um die Abgrenzung und Aufarbeitung innerhalb verschiedener Parteien und Institutionen, verdeutlicht, dass Antisemitismus kein Problem der Ränder ist, sondern mitten im gesellschaftlichen Diskurs steht.

Die Gefahr des Antisemitismus in Berlin gefährdet somit nicht nur die Betroffenen direkt, sondern untergräbt das Fundament der pluralistischen, demokratischen Gesellschaft und erfordert eine wachsame und konsequente Gegenwehr auf allen Ebenen der Zivilgesellschaft.

Donnerstag, 8. Oktober 2026

Wusstet ihr das? 08. Oktober 1895


 Liebe Leser,

wusstet ihr das? Am 08.Oktober im Jahr 1835 legte Johann Sebastian Staedtler im herrlichen Nürnberg den Grundstein für ein Unternehmen, das Generationen überdauern und wörtlich genommen, weltweit Geschichte schreiben sollte. Seine Vision war einfach, aber revolutionär: Er gründete eine Fabrik zur Herstellung von Bleistiften, um ein verlässliches Schreibwerkzeug für jedermann zugänglich zu machen. Zu einer Zeit, als Deutschland mitten in der industriellen Revolution steckte, bewies der fränkische Handwerker außergewöhnlichen Mut und Pioniergeist. Er verließ sich nicht nur auf sein Geschick, sondern setzte auf technische Innovation und die tiefe Überzeugung, dass Bildung und Schriftlichkeit die Zukunft der Gesellschaft prägen würden. Nürnberg war damals schon ein Zentrum des Handwerks, doch Staedtlers geniale Idee ging weit über das Lokale hinaus. Mit unermüdlichem Fleiß optimierte er die Rezeptur der Bleistiftminen, steigerte die Produktion und sicherte eine gleichbleibend hohe Qualität, die bald weit über die Grenzen der Region hinaus geschätzt wurde. Seine Familie stand ihm dabei von Anfang an zur Seite. Das Unternehmen war kein anonymes Geschäft, sondern ein Gemeinschaftswerk, getragen von Werten wie Verlässlichkeit, Zusammenhalt und Verantwortung für die eigenen Mitarbeiter. Diese familiäre Kultur bildete das Fundament, auf dem die Fabrik auch in wirtschaftlich stürmischen Zeiten stabil stehen bleiben konnte.

Der Bleistift wurde durch den Fleiß und den Innovationsgeist der Familie Staedtler zum Symbol für den weltweiten Erfolg des deutschen Mittelstands. Er war das Werkzeug, mit dem Architekten Pläne zeichneten, Dichter ihre Verse festhielten und Kinder das Schreiben lernten. Und ich wette jeder von euch hatte schonmal einen in der Hand. Ein Meilenstein dieser Entwicklung war die Einführung des weltbekannten „Noris“-Stifts, der mit seinen charakteristischen gelb-schwarzen Streifen zu einem ikonischen Begleiter in Klassenzimmern und Büros auf der ganzen Welt wurde. Über die Jahrzehnte wuchs die Fabrik, passte sich neuen Technologien an, erfand bahnbrechende Produkte wie die ofenhärtende Modelliermasse FIMO und blieb ihren Wurzeln im Herzen Frankens dennoch stets treu. Die nachfolgenden Generationen verstanden es meisterhaft, das traditionelle Erbe zu bewahren und gleichzeitig den globalen Markt zu erobern. Sie transformierten das Unternehmen Schritt für Schritt von einer lokalen Manufaktur zu einem modernen, internationalen Konzern. Aus der kleinen Nürnberger Werkstatt wurde eine stolze Weltmarke, die heute in über 150 Ländern für Qualität „Made in Germany“ steht!

Die Geschichte von STAEDTLER ist ein leuchtendes Beispiel für die Kraft deutscher Familienunternehmen. Sie zeigt, dass nachhaltiger Erfolg nicht auf kurzfristigem Profitdenken basiert, sondern auf der generationenübergreifenden Weitergabe von Wissen, Leidenschaft und Menschlichkeit. Um diese Unabhängigkeit und die soziale Verantwortung für die Belegschaft dauerhaft zu sichern, wurde das Unternehmen schließlich in die STAEDTLER-Stiftung überführt, die bis heute Wissenschaft und Bildung fördert. Johann Sebastian Staedtler schuf 1835 nicht nur eine hoch moderne Fabrik, sondern ein bleibendes Vermächtnis deutscher Geschichte. Bis heute verbindet die Marke Menschen weltweit durch die einfachste und schönste Form des Ausdrucks: das Schreiben, Malen und Zeichnen von Hand. So bleibt die Erfolgsgeschichte, die vor fast zwei Jahrhunderten in Nürnberg begann, ein lebendiger Beweis dafür, wie aus einer kleinen Idee mit familiärem Zusammenhalt und kompromisslosem Qualitätsbewusstsein weltweiter Ruhm und gesellschaftlicher Nutzen entstehen können.

Mittwoch, 7. Oktober 2026

Wusstest du das ? 07.10.2023


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Es war ein Samstagmorgen, der die Welt in ihren Grundfesten erschüttert hat. Als am 7. Oktober 2023 die Sirenen über Israel ertönten, ahnte vermutlich noch niemand, dass dieser Tag als der dunkelste Moment in der modernen Geschichte des jüdischen Volkes seit der Schoa eingehen würde. Was als koordinierter Überraschungsangriff der Terrororganisation Hamas begann, entfesselte eine Welle der Brutalität, die in ihrer Grausamkeit kaum in Worte zu fassen ist. In den Kibbuzim entlang des Gazastreifens und auf den Tanzflächen des Supernova-Festivals wurde das unbeschwerte Leben von einer Sekunde auf die andere ausgelöscht. Gerade dieses lässt mich nur beschwerlich neutral bleiben. Als Musiker bin ich auf Festivals daheim und diese friedliche Unbeschwertheit so zu zerschlagen. Wie Tiere über feiernde Jugendliche herzufallen ... Nur Unmenschen sind dazu in der Lage! Rund 1.200 Menschen wurden an diesem Tag aus dem Leben gerissen. Väter, Mütter, Großeltern, Jugendliche und Kleinkinder. Sie wurden in ihren eigenen Betten überrascht und ermordet, auf den Straßen gejagt und in Schutzräumen hingerichtet. Es war ein beispielloser Zivilisationsbruch, der tiefe, nicht verheilende Wunden in der Seele einer ganzen Nation und der weltweiten jüdischen Gemeinschaft hinterlassen hat.

Das maßlose Leid, das an diesem Tag seinen Anfang nahm, lässt sich bis heute nicht in nackten Zahlen messen. Es lebt fort in den Augen der Überlebenden, die das Unbeschreibliche mit ansehen mussten. Es hallt wider in den leeren Zimmern der 251 Menschen, die als Geiseln brutal verschleppt wurden, ein monatelanges, grausames Martyrium im Dunkeln der Tunnel von Gaza, der Hamas, das für viele mit dem Tod endete und deren Heimkehr oft nur noch schmerzhafte Gewissheit über ihren Verlust brachte. Jede einzelne Familie, die seither um ein Kind, einen Partner oder ein Elternteil trauert, trägt eine Last, die keine Zeit der Welt jemals vollständig lindern kann. Dieses Trauma hat sich tief in das kollektive Gedächtnis eingebrannt und erinnert auf schmerzhafte Weise an die dunkelsten Kapitel der Schoa. Ein Sprichwort sagt sinngemäß , wer nur ein Leben rettet - rettet die ganze Welt. Was ist dann bitte mit solchen Mördern...

Doch die Schockwellen dieses Angriffs reichten weit über die Grenzen des Nahen Ostens hinaus. Die unmittelbare Folge war ein verheerender Vernichtungskrieg, der die gesamte Region in eine Spirale der Gewalt stürzte und unzählige weitere unschuldige Menschenleben forderte. Leid gebiert Leid, und die Bilder von Zerstörung, Flucht und Tod auf beiden Seiten der Grenze verdeutlichen die bittere Tragik dieses uralten Konflikts. Jedes verlorene Menschenleben ist eine Tragödie für sich, und das anhaltende Leid der Zivilbevölkerung mahnt uns täglich an die Zerbrechlichkeit des Friedens und der menschlichen Existenz.

Besonders besorgniserregend sind die globalen Nachwirkungen: Seit diesem Tag erleben wir weltweit, auch mitten in Europa, einen erschreckenden und schmerzhaften Anstieg von Antisemitismus. Jüdinnen und Juden müssen wieder Angst haben, wenn sie Synagogen besuchen, ihre Kinder in den Kindergarten bringen oder sich öffentlich zu ihrer Identität bekennen. Das ist unerträglich. Es darf in einer aufgeklärten, humanen Welt keine Debatte darüber geben, dass jüdisches Leben bedingungslos geschützt werden muss. Der Schutz jüdischen Lebens ist kein verhandelbares politisches Gut, sondern ein historischer und moralischer Imperativ, das Fundament unserer gemeinsamen Zivilisation. Wenn jüdisches Leben bedroht ist, ist die Freiheit von uns allen in Gefahr. Umso erschreckender die Vorstellung das der mutmaßlich parlamentarische Arm des Antisemitismus in einer Regierung der Bundeshauptstadt in Verantwortung kommen könnte. Und das nach unserer Geschichte ...

Gleichzeitig lehrt uns diese andauernde Tragödie, dass der Wert des menschlichen Lebens universell ist. Alles menschliche Leben muss geschützt werden, ungeachtet von Nationalität, Religion oder Herkunft. Jedes Kind, ob in Israel oder im Gazastreifen, hat das fundamentale Recht, in Sicherheit, Würde und ohne Angst vor Bomben oder Terror aufzuwachsen. Die Menschlichkeit darf in den Trümmern des Krieges nicht verloren gehen. Der 7. Oktober steht nun auch als ewiges, mahnendes Mahnmal dafür, wohin Hass, Entmenschlichung und Fanatismus führen. Er zwingt uns zum Innehalten, zum Nachdenken und zu der Erkenntnis, dass der Weg aus dem ewigen Kreislauf des Leids nur über die kompromisslose Achtung der Menschenwürde und des Lebens führen kann. Wir sind es den Opfern schuldig, den Schmerz nicht verblassen zu lassen, die Opfer des islamistischen Terrors nicht zu vergessen und uns tagtäglich für eine Welt einzusetzen, in der das Leben über den Tod und das Mitgefühl über den Hass triumphiert.

Deutschland Heute ... Demokatie


Guten Morgen liebe Leser,

guten Morgen mein Deutschland. Voller Seele, Liebe und natürlich den ganzen gratis Mutigen :-)

Ach was ein Spektakel gestern in Magdeburg und seit dem in der gesamten Republik. Aber von vorn was ist passiert. Im Landtag von Sachsen Anhalt wurde wie gestern schon erzählt der Landtagspräsident gewählt. Danach drehten die Mutigen total durch. Und es kam zu skurrilsten Szenen. Vor dem Landtag weinten irgendwelche Leute weil jetzt ... ja was eigentlich. Es wird GEWÄHLT und damit war ihre Demokratie vorbei .. Ah ja ... Schriftliche und verbale Bekenntnisse wie Sand am Meer zum vermeintlichen Kampf gegen Rechts und natürlich jetzt auch gegen das BSW, weil ... ja warum eigentlich, weil eine Partei das macht, was sie vor der Wahl versprochen hat. Etwas, was die "Mutigen" nicht kennen. Klingt komisch, oder ? Ja finde ich auch. Ich bin richtig stolz auf unser BSW-Team vor Ort! Ich habe die gesamte Sitzung gesehen und die Sitzung von Tobias Rausch sowie seine Interviews angesehen. Und den oft herbeigeredeten Vergleich zu Hermann Göring, also Leute ganz ehrlich ... wie geschichtsrelativierend wollt ihr bitte noch werden? Ein freundlicher und respektvoller Tobias Rausch, muss man im ersten Eindruck sagen, hat sichtlich nervös, was in dieser Situation ja völlig normal ist, eine Sitzung geleitet. Also das hat mich jetzt weniger an die NSDAP erinnert als an einen Mann der versucht seiner neuen Aufgabe gerecht zu werden. Und wie sich dass für Menschen aus guter Kinderstube gehört bewerte ich seine Arbeit am Ende seiner Amtszeit! Bis dahin Glückwunsch zur gewonnen Wahl Tobias. Und auch an die anderen Gewählten. Denn ja liebe "Mutigen", so gehört sich das!

Ich sage euch mal was, meiner Meinung nach müssen ALLE mal runterfahren. Kommen wir doch mal zurück zur entspannten Demokratie. Und vor allem zu realpolitischen Problemen unseres Landes, unserer Heimat. Deutschland steht nicht vor der Machtergreifung. Russland nicht am Brandenburger Tor und in Berlin ... gut da gibts genug zu Probleme und akute Gefahren für die Menschen der Hauptstadt. 

Hier wird es nochmal spannend heute. Wird es hier zum tatsächlichen Bruch mit der Deutschen Geschichte kommen. Werden hier SPD und Grüne zum Steigbügelhalter für den Hass gegen Jüdischen Lebens in der Hauptstadt ? Ich möchte es mir nicht ausmalen. Aber auch das wird unsere Demokratie überstehen! Daran glaube ich.

Wer die Demokratie nicht überstehen wird ist Friedrich Merz, da soll es laut Aussagen aus der CDU Fraktion im Bundestag so hart gekracht haben das es kurz vor der Spaltung und dem Regierungsbruch steht. Grund war laut verschiedenen Posts aus der Fraktion das "Gottkanzler Merz" wohl in die "kriegsrhetorische Russenkiste" gegriffen hat. Genaueres konnte ich leider nicht finden. Aber das passt zum Bild dieses scheidenden Kanzlers, Kriegsangst schüren um Innenpolitik auszublenden.

Wahnsinn!

Dienstag, 6. Oktober 2026

Wusstest du ? : 06.10.1990


Liebe Leser

wusste ihr das ? Am 6. Oktober 1990 begann mit dem Start der Raumsonde Ulysses einem bahnbrechenden Gemeinschaftsprojekt der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der NASA – eine neue Ära der Astrophysik. Während wir Menschen unsere Planeten und Raumsonden bis dahin fast ausschließlich entlang der flachen Ekliptikebene – jener imaginären Scheibe, auf der sich die Planeten um die Sonne bewegen – steuerten, brach Ulysses aus diesen Fesseln aus. Es war der symbolische und technologische Aufbruch in die dritte Dimension des Weltraums. Und wer wie ich als Kind den Start sehen durfte hatte pure Gänsehaut. Dieser Schritt war weit mehr als eine außerordentliche und  bemerkenswerte Ingenieursleistung. Im Rückblick erweisen sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse dieser fast zwei Jahrzehnte währenden Mission als unverzichtbares Fundament für das ambitionierteste Ziel unserer Spezies: die Transformation zu einer multiplanetaren Spezies. Wer dauerhaft auf dem Mond, dem Mars oder in tiefen interplanetaren Habitaten leben und arbeiten möchte, muss das kosmische Wetter und die fundamentalen Kräfte unseres Heimatsterns verstehen. Ulysses lieferte hierfür die entscheidenden Puzzleteile. Ein Meisterstück der orbitalen Mechanik.

Um die unberührten Pole der Sonne untersuchen zu können, reichte die Schubkraft konventioneller Triebwerke bei weitem nicht aus. Die Sonde musste eine extreme Bahnneigung antreten. Dies gelang 1992 über ein spektakuläres und neues "Swing-by-Manöver" an der gewaltigen Gravitationssenke des Planeten Jupiter. Das Raumfahrzeug wurde buchstäblich aus der planetaren Ebene herauskatapultiert und schlug eine steile, polare Umlaufbahn um die Sonne ein. Eine Meisterleistung welche die Welt noch bis heute bewundert. Aus dieser einzigartigen Perspektive gelang es den wissenschaftlichen Instrumenten an Bord, die solare Heliosphäre, diese absolut gigantische magnetische Schutzblase, die unser Sonnensystem umhüllt erstmals räumlich und zeitlich in vier Dimensionen zu vermessen. Die Entdeckungen revidierten das bisherige, stark vereinfachte Bild eines homogenen Sonnenmagnetfelds komplett. Dies brachte uns zur Entschlüsselung des Sonnenwindes und des kosmischen Wetters.

Zu den wichtigsten wissenschaftlichen Ergebnisse der Mission gehört die dreidimensionale Kartierung des Sonnenwindes. Ulysses stellte fest, dass dieser hochenergetische Teilchenstrom aus den Polregionen der Sonne mit einer nahezu konstanten Überschallgeschwindigkeit von knapp 750 Kilometern pro Sekunde schlagartig und ungehindert ins All schießt. In den äquatorialen Breiten hingegen bewegt sich ein deutlich langsamerer, aber weitaus chaotischerer und variablerer Sonnenwind mit etwa 350 Kilometern pro Sekunde. Für die angestrebte multiplanetare Menschheit ist dieses Wissen überlebenswichtig. Raumschiffe auf dem Weg zum Mars oder permanente Habitate auf der ungeschützten Mondoberfläche sind der unerbittlichen solaren Strahlung und gefährlicher noch, koronalen Massenauswürfen schutzlos ausgeliefert. Die Daten von Ulysses erlaubten es den Wissenschaftlern, hochpräzise Modelle des Weltraumwetters zu entwickeln. Erst dieses Verständnis ermöglicht es heute, verlässliche Strahlungswarnsysteme für interplanetare Astronauten zu konstruieren und Raumfahrzeuge bestmöglich abzuschirmen. Wobei es hier nie 100% gibt!

Zudem offenbarte die Sonde, dass das solare Magnetfeld an den Polen erheblich schwächer und chaotischer ist, als mathematische Modelle zuvor vorhergesagt hatten. Ulysses beobachtete überdies im Laufe ihrer verlängerten Lebenszeit, wie dieses Feld alle elf Jahre seine Polarität komplett umkehrt. Jede Zivilisation, die eine logistische Infrastruktur zwischen den Planeten aufbauen möchte, muss diese zyklischen, magnetischen Umwälzungen einkalkulieren, da sie die Intensität der galaktischen kosmischen Strahlung im gesamten Sonnensystem direkt beeinflussen. Ein weiterer, oft unterschätzter Erfolg war der erstmalige, unzweifelhafte Nachweis und die Analyse von interstellarem Staub, der aus den Tiefen des fernen Kosmos direkt in unser Sonnensystem einströmt. Ulysses fungierte als eine Art Grenzkontrolleur an den Toren des Sonnensystems. Die Vermessung dieser mikroskopischen Partikel gab Aufschluss über die Beschaffenheit der lokalen interstellaren Wolke, durch die sich unsere Sonne bewegt. Wenn wir Menschen in ferner Zukunft die Grenzen unseres eigenen Systems hinter uns lassen, um interstellare Reisen zu wagen, basieren die ersten Routenplanungen und Materialanalysen auf jenen Daten, die Ulysses im interplanetaren Raum sammelte. Als die Mission am 29. Juni 2009 aufgrund erschöpfter Energievorräte und dem Einfrieren des Treibstoffs offiziell endete, hinterließ sie einen wissenschaftlichen Schatz von unschätzbarem Wert. Ulysses bewies eindrucksvoll, dass tiefe internationale Kooperationen wie die zwischen Europa und den USA in der Lage sind, technologische Grenzen zu sprengen und fundamentale Geheimnisse des Universums zu lüften.

Die Raumsonde hat uns gelehrt, dass die Sonne kein statischer Ball aus heißem Gas ist, sondern ein hochdynamischer, pulsierender Motor, der die physikalischen Bedingungen auf jedem einzelnen Himmelskörper in seinem Einflussbereich mitbestimmt. Für eine Menschheit, die im Begriff ist, eine multiplanetare Spezies zu werden, waren die Daten von Ulysses nicht reine Zahlen und Erkenntnisse. Sie bleiben unverzichtbare Kartierung jenes stürmischen, unsichtbaren Ozeans, den unsere Enkel und Urenkel auf dem Weg zu neuen Welten durchsegeln werden. Ein Schritt ins große Universum!

Deutschland Heute: Sachsen-Anhalt


 Liebe Leser,

entschuldigt dass hier am gestrigen Montag kein Beitrag kam, aber ich schreibe hier ja nur selber und war gestern beruflich zu eingebunden und bin nicht dazu gekommen.

Heute wird es spannend in Sachsen-Anhalt. Die konstituierende Sitzung des Magdeburger Landtags steht unter dem wütenden Geschrei der Selbstgerechten gegen den Souverän, den Wähler. Wahlergebnissen können bitter sein, auch ungerecht oder falsch wie bei der Bundestagwahl 2025 und der noch ausstehenden Neuauszählung. Aber, man muss es im Zeichen der Demokratie akzeptieren. Mehrheiten kommen und gehen. Volksparteien entstehen, überschreiten ihren Zenit und verschwinden wieder. So ist das eben.

Heute soll der Landtagspräsident gewählt werden mutmaßlich einer der AfD .. und jetzt ? Dann ist das eben so. Wenn der seinen, übrigens fein definierten Job gut macht, dann ist das eben gut. Macht er seinen Job schlecht, wird er nicht nochmal gewählt. Auch das ist eben so. Was soll also die Panik ? Parlamente sind in der Regel wie der freie Markt. Was gut ist setzt sich durch, was schlecht ist verschwindet aus dem Regal. Wer Landtagspräsident wird muss nach dem Grundgesetzt geprüft werden. Wie übrigens in allen öffentlichen Ämtern. Rassisten und Extremisten haben dort selbstverständlich nichts zu suchen. Genauso hält man es mit Kriminellen. Das ist auch gut so. Wir werden sehen.

Update: 11:40 Uhr

Die Alterspräsidentin Eva von Angern (Die Linke) hat die Sitzung eröffnet, ein absoluter Fiebertraum. Wie nicht anders zu erwarten eine hochpolemisierende Rede über ihre Weltanschauung. Wilde Filmzitate, vergleiche mit 1933 usw. usw. eine entwürdigende Rede für die parlamentarische Demokratie. Ich schau mir die Sitzung im MDR an, ein weiterer Fiebertraum. Also ich glaube da hat man sich in alter DDR Propagandaschule ordentlich eingelesen. Heiliger ... Und dafür 18:36 € ... ABSCHAFFEN!

Nun denn wir sind gespannt wie der Tag ausgehen wird.