Mittwoch, 29. Juli 2026

Es geht um Anstand und unsere Werte!

 

Es geht um Anstand und unsere Werte!

Nichtregierungsorganisationen (NGOs) leisten in vielen Bereichen wertvolle Arbeit – etwa im Umwelt-, Sozial- oder Katastrophenschutz. Erhalten sie jedoch öffentliche Fördermittel, geht damit auch eine besondere Verantwortung einher.

Steuergelder stammen von allen Bürgerinnen und Bürgern. Deshalb sollten sie nur an Organisationen fließen, die sich auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegen und die geltenden Gesetze achten. Wer sich aktiv gegen den Rechtsstaat, die demokratische Ordnung oder die verfassungsmäßigen Grundwerte stellt oder deren Abschaffung anstrebt, darf keinen Anspruch auf eine Finanzierung durch öffentliche Mittel haben. Staatliche Förderung ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine politische und rechtliche Entscheidung. Sie sollte an klare Kriterien geknüpft sein: Verfassungstreue, Transparenz, Gesetzestreue und der verantwortungsvolle Umgang mit öffentlichen Geldern. Organisationen dürfen selbstverständlich Kritik an Regierungen oder politischen Entscheidungen üben – das ist ein wesentlicher Bestandteil einer Demokratie. Etwas anderes ist es jedoch, wenn eine Organisation demokratische Grundprinzipien ablehnt oder gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung arbeitet. Das gilt vor allem auch für Parteinahe Organisationen und Jugendorganisationen, insbesondere wenn sie unser friedliches Zusammenleben gefährden.

Ein demokratischer Rechtsstaat muss unterschiedliche Meinungen aushalten. Er ist aber nicht verpflichtet, mit Steuergeld Organisationen zu finanzieren, die seine Grundlagen bekämpfen. Öffentliche Mittel sollten dem Gemeinwohl dienen und nicht dazu verwendet werden, Bestrebungen zu unterstützen, die sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder die Rechte und Freiheiten der Bürger richten. Wer staatliche Förderung erhält, sollte deshalb die grundlegenden Werte des Grundgesetzes respektieren und sich innerhalb des rechtlichen Rahmens bewegen. Nur so kann gewährleistet werden, dass Steuergelder verantwortungsvoll eingesetzt werden und dem Zusammenhalt der Gesellschaft dienen.

Deshalb ist es auch spannend das Fragen zur Finanzierung dieses "NGO Komplexes" an die Regierung gar nicht oder nur abwehrend behandelt werden. Erinnert sich noch jemand an diese tapferen Oppositionellen, der vor seinem opportunen Regierungsantritt samt Gigaschulden und Wortbruch, auch ein Auge auf die Extremistenförderung durch die Hintertür geworfen hatte ?

Der Anschlag auf den CSD, eine Tat die einfach nur schrecklich und barbarisch ist, wirft aber doch wieder deutliche Fragen auf. Gerade auf den Bezug von Steuergeldern die in diverse NGOs rund um den Täter geflossen sind. Ob diese Regierung bereit ist diese Sachverhalte transparent zu klären ? Was meint ihr?  

Dienstag, 28. Juli 2026

Höllenhitzesommer ?

 

Bildquelle: GOOGLE/WETTER
Höllenhitzesommer ?

Ich will wie immer sehr ehrlich zu euch sein, ICH HASSE HITZE! Ich ziehe mir lieber 5 Jacken an, wie diese Hitze ertragen zu müssen. Aber ich muss auch mal eine wichtige Erkenntnis der Forschung mit euch teilen, bitte setzt euch: Es ist Sommer!

In meinen Kinderjahren fuhren wir mit meinen Eltern im Sommer immer an den Gardasee nach Italien. Herrliche Erinnerungen. Meine Eltern liebten diesen Jahresurlaub auf dem Campingplatz und wir Kinder sowieso. Die Brötchen am Morgen vom Strandkiosk und Rührei auf dem Gaskocher. Das erste Schwimmen um 10 Uhr Morgens, die Ausflüge nach Verona und Lazise. Unsere Besuche im Garda- und Aqualand. Und am Abend, nach dem Abendbrot, nochmal auf dem Sportplatz zum Fußball mit Kinder aus ganz Europa. Und geht die Sonne unter, geht es in die Dusche und dann ab ins Bett, herrlich! Man fuhr in den Süden Europas, weil es mal so "richtig schön warm" war. Und tatsächlich ging es dabei um Werte um die 35 Grad. So war das damals. Generell habe ich dass Gefühl das die ideologische Angst vor Sonne, Wind und Regen heute massiv zur Panikmache missbraucht werden! Leben in der Lage, welche früher einfach Teil des Lebens waren. Und auch in manch ländlichen Regionen der Republik sieht man das viel entspannter als in den zwangsfinanzierten Propagandasendern. Aber ja, es ist auch logisch. Angst, Panik und Alarm verkaufen sich halt besser, so war es schon immer. Klimapanik lenkt hervorragend ab von mieser Politik und Kriegstreiberei. Nicht falsch verstehen, JA es gibt den von Menschen gewiss beschleunigten Klimawandel natürlich. Die Hitzeperioden dauern länger und mögen im Peak stärker sein. Doch könnten wir aufhören uns da mit Schnappatmung dem Untergang der Menschheit zu widmen? Bitte!

Die Menschheit ist soweit gekommen weil sie sich angepasst hat! Technologie und Technologieoffenheit gehören genauso dazu wie der Respekt vor Mutter Natur.  Also weniger Festkleben und mehr anpassen. 

Wenn die großen Völker dieser Erde es geschafft haben die unwirklichsten Gebiete dieser Erde zu besiedeln, Trockenheit, Sumpf, Regenzeit und Wüsten zu überstehen ... was nehmen wir uns da raus den ganzen Tag in Panik und Selbstmitleid zu versinken ? Und auch zur Wahrheit gehört, dass wir von der Natur sehr viel lernen können. Die anpassungsfähigen Tieren, zu denen wir ja auch irgendwie gehören, überleben! Und wer da nicht mitspielt verschwindet, traurig aber Fakt! Das nennt man Leben, das ist Evolution. Wer das übrigens gelernt hat sind die Menschen in Südafrika und China. Ist der Sommer zu heiß ? Photovoltaik aus Dach, Klima ins Haus und Mittags kürzer treten. Ist das Wasser knapp ? Entsalzungsanlagen und Wasserspeicher bauen. KI gestützt und durch den Menschen optimiert. Und fehlt mal Energie, lasst uns wieder über Zukunftstechnologien reden. Und hierbei gilt natürlich aus Fehlern lernen,  den Überraschung, dass machen Menschen so. Würden wir immer nach dem Radsturz aufgeben hätten wir ja nie die von unseren Steuern finanzierten Radwege in Peru bauen können... :-) Was ich hier sehr vereinfacht und kurzgefasst skizzieren will ist, es geht ... wenn man will. Veränderungen und Anpassungswille ist Teil unserer Geschichte und Teil unserer Identität. 

Also, genießt den Sommer. Der Regen kommt wieder !

Montag, 27. Juli 2026

Tschüss Instagram

 

"Das Geheimnis von Sozialen Netzwerken sollte immer der Spaß daran sein!"

Ich bin 1983 geboren und und kann mich dadurch noch sehr gut an eine Zeit erinnern als wir entscheiden mussten ob ich mir die neusten Nachrichten des Heavy Metal in den Weltnetzforen reinziehen durfte, ob mein Vater E-Briefe schreiben konnte oder meine Mutter ihre Schwester anrufen konnte. Alles zusammen ging am Anfang einfach nicht! Das 56k Modem und seine unverwechselbaren AOL Einwahlgeräusche waren Teil meiner Jugend, wie auch ein legendäres "Nachricht-Empfangen" Geräusch des "ICQ" Kurznachrichtendienstes. 

Das Weltnetz war magisch. Auch wir hatte eine "eigene" Familienhomepage die ich mit HTML Sprache, gelernt im Informatikunterricht, im "Windows.txt Editor" ins Netz gespeist hatte. Und es fühlte sich magisch an!

Witziger Fakt: Auf einer Externen Festplatte habe ich sie noch, nach über 29 Jahren. Und bis auf das "Freie Gästebuch" und einem Verweis zum lokalen Tisch-Tennisverein geht alles noch. Die Seite des Vereins hab übrigens ich auch damals gemacht und ja auch diese ist noch da. 

 Aber noch in der Zeit meiner Ausbildung zum Medientechnologen in Freudenberg, begannen die Leute mit den ersten Sozialen Netzwerken. Ohne Werbung, Hass und mit sehr viel guter Laune. "Studie-VZ" , "Wer-kennt-Wen" und natürlich "Myspace" alles so geniale Erinnerungen. Aus dieser Zeit stammen auch noch einige meiner analogen Freundschaften die ich nie missen möchte. Doch vieles änderte sich rasch. Kurz bevor  ich meine Berufsausbildung zum Medientechnologen erfolgreich abgeschlossen hatte, trat mit "Facebook" ein neuer Spieler aufs Feld und seine Intensionen waren rein finanzieller Natur. Und das hat sich mit dem erweiterten META Konzern heute nicht verbessert. Das Klima in diesen Netzwerken wird rauer. Diskriminierung und Digitale-Gewalt sind Alltag, gerade wenn man diese Netzwerke so wie ich politisch nutzt. Wobei es da weniger der "politische Gegner" ist. Ich habe schon beim SED-Erben DIE LINKE meine Lektionen dazu gelernt. 

Aber dass ist verkraftbar. Was es allerdings ätzend macht ist die massive Zensur, Methoden die andere Entwickeln um über gemeinsame Bekannte, die sich ja hier offen legen, Informationen zu erlangen.  Ekelhaft! Darauf habe ich einfach keine Lust mehr. Dazu kommt die Zeit welche solche Kanäle fressen. Kommentieren, produzieren und verwalten. Das ist ein reiner Zeitfresser. Dann ist es auch so dass die Mehrheit, Videos und Kurzfilme möchte. Das liegt mir einfach fern. Ja es nervt mich. Inhalte werden verkürzt und oft aus dem Kontext erzählt. Und ich will auch keine Dauerbeschallung von Propaganda und Märchen mehr welche mir ein Algorithmus raussucht. Ich möchte selber bestimmen was ich wann lese und was eben nicht.

Kurz gesagt, mein Instagram Kanal "Schwarzendahl.Pfalz" ist runter! Ich bedanke mich bei allen die aktiv dabei waren und ja wir hatten eine schöne Zeit. Aber jetzt ist es auch ok! 

Politische Inhalte und frage zum Zeitgeschehen findet ihr hier.

Euer David

Samstag, 25. Juli 2026

CSD Berlin

Tief bestürzt über die Ereignisse beim CSD Berlin!
Meine Gedanken und Wünsche gelten den Opfern und Angehörigen. 

Der Fall wirft so viele Fragen auf. Über den Täter unseren Umgang mit diesen islamistischen Terroristen, die Überwachung von Gefährdern und vieles mehr. Auch stellt sich mir die Frage ob wir nicht bereits einen Punkt überschritten haben wo wir dieser Lage nicht mehr Herr werden können ?

Ich hätte da unendlich viele Wünsche und Idee was jetzt passieren müsste und wie man als Bundesrepublik nun vorgehen sollte... aber machen wir uns ehrlich, es wird nichts passieren! Diese Regierung und die "Mitte" welche sie vor sich hertreibt will es nicht. Sie sind offensichtlich sehr zufrieden. Dann muss man das so zur Kenntnis nehmen, so widernatürlich sich es auch anfühlt. So falsch es ist!

Machen wir also dass was uns möglich ist, stellen wir Betonklötze in unsere Fußgängerzonen und die wichtigste Maßnahme, statten wir unsere wirklich tollen und Lebenswichtigen Kolleginnen und Kollegen mit ALLEN Mitteln aus um im Notfall Menschenleben zu retten. Denn diese Regierung hat mutmaßlich wohl kein Interesse daran und "der Mitte" ist es egal!

Es ist jetzt 01:25 Uhr ich werfe mir jetzt eine DVD einer 2000er Serie ein, eine Zeit als wir auf dem Höhepunkt unserer Gesellschaft in einer Welt lebten die noch in Ordnung war!

Gute Nacht

Montag, 20. Juli 2026

Konsequent Werteorient – Erfüllung im kleinen Umfeld

 

Konsequent Werteorient – Erfüllung im kleinen Umfeld

Klar wir sind immer irgendwie Teil einer Gruppe. Temporär (meist unfreiwillig) wenn wir gemeinsam im Bus zur Arbeit und Schule fahren. Im Wartezimmer sitzen, im Laden einkaufen oder in Ämtern irgendwelche Dokumente brauchen. Es gibt Gruppen in die wir freiwillig eintauchen wenn wir unsere Arbeit ausüben oder unseren Hobbies in der Freizeit nachgehen. In manche Gruppen werden wir auch hineingeboren, die Familie und die Heimat. Diese können wir uns unter einigen Umständen aber selbst aussuchen. Wir heiraten, suchen unsere "eigenen Familien"... wandern ein oder aus. 

Eine der größten oder besser die größte Gruppe in der wir uns Bewegen ist "die Gesellschaft". Eine Gruppe die immer weniger mit uns als Individuum gemeinsam hat. Weshalb Menschen sich immer öfter aus selbiger abmelden und verabschieden, Auch und gerade weil diese "Gesellschaft" immer öfter "obskure" Werte vertritt welche mit uns und unserem natürlichen Empfinden immer wieder in Konflikt tritt.    

In einer Zeit, in der Erfolg häufig an Reichweite, Vermögen oder gesellschaftlicher Anerkennung gemessen wird, erscheint ein anderer Lebensentwurf fast ungewöhnlich: der des konsequent werteorientierten Menschen. Gemeint sind Menschen, die ihre Entscheidungen nicht in erster Linie nach Trends, wirtschaftlichem Nutzen oder öffentlicher Zustimmung ausrichten, sondern nach festen Überzeugungen. Sie orientieren sich an Prinzipien wie Ehrlichkeit, Loyalität, Verantwortung, Bescheidenheit oder Hilfsbereitschaft und finden ihre Erfüllung nicht im Streben nach immer mehr, sondern in einem überschaubaren persönlichen Umfeld. Ein konsequent werteorientierter Mensch betrachtet seine Überzeugungen nicht als etwas, das je nach Situation verändert werden kann. Werte sind für ihn ein innerer Kompass, der auch dann Bestand hat, wenn dies Nachteile mit sich bringt. Gerade in einer Gesellschaft, die sich stetig verändert und in der Meinungen oft kurzfristigen Entwicklungen folgen, vermittelt eine klare Wertebasis Stabilität. Solche Menschen müssen nicht täglich neu entscheiden, wer sie sein wollen – ihre Grundhaltung gibt ihnen Orientierung und Sicherheit.

Dabei bedeutet Werteorientierung nicht zwangsläufig, sich von der Gesellschaft abzuwenden oder den Fortschritt abzulehnen. Vielmehr geht es darum, Entwicklungen kritisch zu hinterfragen und nur das zu übernehmen, was mit den eigenen Überzeugungen vereinbar ist. Wer werteorientiert lebt, muss nicht jede Mode mitmachen oder jeder gesellschaftlichen Wahnsinn/Irrsinn oder Fehlentwicklungen folgen. Stattdessen entscheidet er bewusst, welche Veränderungen seinem eigenen Verständnis von einem guten Leben entsprechen. Man kann, darf und sollte sich in seinen Gemeinsamen Nenner zurückziehen können.

Auffällig ist, dass viele dieser Menschen ihre Erfüllung nicht im öffentlichen Rampenlicht suchen. Sie finden Sinn in ihrem direkten Umfeld: in der Familie, im Freundeskreis, in der Nachbarschaft oder im Verein. Sie führen ihr Leben im ursprünglichen "Heimathafen", ihrer Sippe in schönster Harmonie. Gut so! Dort erleben sie Gemeinschaft nicht als flüchtige Begegnung, sondern als langfristige Verbundenheit. Vertrauen entsteht durch Verlässlichkeit, gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Erfahrungen. Für sie zählt weniger die Anzahl sozialer Kontakte als deren Qualität.

Gerade das kleine Umfeld ermöglicht es, Werte täglich mit Leben zu füllen. Ehrlichkeit zeigt sich im offenen Gespräch, Verantwortung im füreinander Einstehen und Hilfsbereitschaft in den kleinen Gesten des Alltags. Diese Handlungen erscheinen oft unspektakulär, bilden jedoch das Fundament eines stabilen gesellschaftlichen Zusammenlebens. Eine funktionierende Gemeinschaft entsteht nicht allein durch staatliche Regeln, sondern vor allem durch Menschen, die bereit sind, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Etwas was der breiten Gesellschaft durch die zunehmend auch geförderten Spaltung entzogen wird. Die Familie als Feindbild und überholte Einheit wird dann aus Sicht so mancher Problemponnys zur zu vermeidenden Gefahr für "unsere Demokratie" ... verrückt!

Viele werteorientierte Menschen empfinden zudem eine besondere Zufriedenheit darin, unabhängig von äußerer Anerkennung zu handeln. Sie benötigen keine ständige Bestätigung durch soziale Medien oder öffentliche Aufmerksamkeit. Ihre Motivation entspringt dem Bewusstsein, im Einklang mit den eigenen Überzeugungen zu leben. Diese Form der inneren Zufriedenheit ist häufig beständiger als Erfolg, der von äußeren Umständen abhängig ist.

Natürlich bringt ein solches Leben auch Herausforderungen mit sich. Wer konsequent seinen Werten folgt, gerät gelegentlich in Konflikt mit gesellschaftlichen Erwartungen oder woken Mehrheitsmeinungen. Standhaftigkeit kann Einsamkeit bedeuten, wenn andere den eingeschlagenen Weg nicht nachvollziehen können. Ebenso verlangt Werteorientierung die Bereitschaft, eigene Entscheidungen immer wieder kritisch zu überprüfen und Verantwortung für deren Folgen zu übernehmen. Konsequenz darf dabei nicht mit Starrheit verwechselt werden. Werteorientierte Menschen können offen für neue Erkenntnisse sein, solange diese ihre grundlegenden Prinzipien nicht zerstören. Aber der Standard der eigenen Werte sollte nie die Ablehnung der "Gesellschaft" bedeuten sondern nur der Rückzug auf eine Ebene die nur wir selbst bestimmen können. Der wohltuende Rückzug auf den Heimathafen, der Bastion von Familie und Sippe.

Ein weiterer Aspekt ist die zunehmende Beschleunigung des modernen Lebens. Permanente Erreichbarkeit, Informationsflut und Leistungsdruck erschweren es vielen Menschen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Aber muss ich immer erreichbar sein, ALLES wissen immer über alles informiert sein? Wer sein Glück im kleinen Umfeld sucht, setzt bewusst andere Prioritäten. Ein gemeinsames Essen mit der Familie, ein Gespräch mit einem guten Freund oder ehrenamtliches Engagement können wertvoller sein als materieller Besitz oder berufliches Prestige oder 24/7 Erreichbarkeit. Diese Form der Lebensgestaltung ist kein Ausdruck von extremen Rückzug, sondern eine bewusste Entscheidung für Qualität statt Quantität. Sie schützt uns vor dem geistigen Ermüden und Ausbrennen und erschlaffen. 

Konsequente Werteorientierung bedeutet letztlich auch, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Statt äußere Umstände oder andere Menschen für das eigene Glück verantwortlich zu machen, richten werteorientierte Menschen ihren Blick auf das, was sie selbst beeinflussen können. Sie gestalten ihren Alltag nach ihren Überzeugungen und erleben dadurch ein hohes Maß an Authentizität. Wer im Einklang mit seinen eigenen, ursprünglichen Werten lebt, empfindet häufig eine innere Ruhe, die unabhängig von kurzfristigen Erfolgen oder Misserfolgen bestehen bleibt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass konsequent werteorientierte Menschen einen Lebensweg wählen, der von Beständigkeit, Eigenverantwortung und persönlicher Integrität geprägt ist. Von Sippe und und Familie, von Freundschaften und persönlichen Interessen statt Mehrheitsgeblubber einer verfallenen Moral. Sie suchen ihre Erfüllung nicht in gesellschaftlichem Prestige oder ständigem Wachstum, sondern in den Beziehungen und Aufgaben ihres unmittelbaren Lebensumfeldes. Gerade weil sie ihre Werte konsequent leben und sich auf das Wesentliche konzentrieren, schaffen sie oft stabile Gemeinschaften und erfahren eine Form von Zufriedenheit, die nicht von äußeren Trends abhängig ist. Ihr Beispiel zeigt, dass ein erfülltes Leben nicht zwingend im Großen gesucht werden muss – häufig liegt es in den kleinen, aber bedeutsamen Dingen des Alltags.

Donnerstag, 9. Juli 2026

In einem Land wo Milch und Honig fließt!

Bildquelle: Bundestag/Youtube
In einem Land wo Milch und Honig fließt!

Vor wenigen Minuten beendete der (fraglich legitimierte) Kanzler seine Regierungserklärung im Deutschen Bundestag. Ich musste das erstmal sacken lassen bevor ich es mal, ganz subjektiv, kommentiere. Ist ja sonst nicht meine Art, aber hier ... Fassen wir mal zusammen was Merz gesagt hat ... Es kommen goldene Zeiten auf uns zu. Es klang wie ein Versprechen von blühenden Landschaften und einem Land in dem Milch und Honig fließen. Wo Kinderlachen die Luft erfüllt, Armut und Arbeitslosigkeit vergessen sind und wo unsere Wirtschaft "Made in Germany" wieder auf der Spitze ist. Ein Land der bunten, lebenswerten Demokratie voller Liebe, Glück und Meinungsfreiheit (natürlich unter dem Vorbehalt das man den Einheitsbrei der "Mitte" schluckt und nachblubbert)   ALLES LÜGE!

Noch im Augenblick wo Merz am Rednerpult schwadroniert blicken die Abgeordneten auf ihre Mobiltelefone. EILMELDUNG!

Quelle: Spiegel/online
VOLKSWAGEN, das Rückgrat der Deutschen Wirtschaft wird 4 Werke in Deutschland schließen, Investitionen in Deutschland zurückfahren und tausende Arbeitsplätze abbauen .....
Schockstarre im Bundestag ... Zwischenrufe, der Kanzler...  redet lauter und fantasiert weiter, wie im Fieberwahn ...  Die SED, pardon Linkspartei schaut traurig drein, hatte sie doch gehofft VW irgendwann zu enteignen, DIE GRÜNEN im Glückstaumel weniger Verbrenner verlassen bald die Werkshallen. Die SPD wittert den Kampf gegen Faschismus auf dem Werksgelände und sucht hilfesuchend die Blicke von Barrikadenheidi. Die CDU klatscht immer noch brav für ihren Kanzler ... die AfD hat zwar erkannt was gerade passiert ist wird aber sowieso von keinem im Saal ernstgenommen, weil Brandmauer usw ... Am Ende ist der Kanzler der "blühenden Fantasie" fertig.      Der Zwangsapplaus im zwangsfinanzierten Propagandafernsehen in Szene gesetzt und unsere Kinder bis auf die Knochen verschuldet. DANKE MERZ.
Nur die eine Lehre bleibt! Weg mit MERZ !



Montag, 6. Juli 2026

Sonntagsöffnungen zwischen wirtschaftlicher Vernunft und dem Schutz der Familie

Sonntagsöffnungen zwischen wirtschaftlicher Vernunft und dem Schutz der Familie

Die Forderung nach einer Ausweitung der Sonntagsöffnungszeiten wird mit zunehmenden Interesse von allen Seiten geführt. Vertreter aus Wirtschaft und Politik argumentieren, dass der stationäre Einzelhandel angesichts der rund um die Uhr verfügbaren Online-Konkurrenz dringend mehr Flexibilität benötige. Tatsächlich lässt sich dieses Argument nicht einfach ignorieren. Unsere Innenstädte kämpfen vielerorts ums Überleben, immer mehr Geschäfte schließen, während große Internetplattformen an sieben Tagen in der Woche und rund um die Uhr Umsätze erzielen. Es wäre naiv zu behaupten, dass dieser Wettbewerbsnachteil keine Rolle spielt. Längere Sonntagsöffnungen könnten auch durchaus neue Arbeitsplätze schaffen. Gerade im Einzelhandel, in Bäckereien, Konditoreien oder touristisch geprägten Regionen könnte zusätzlicher Personalbedarf entstehen. Studenten, Rentner oder Menschen, die bewusst am Wochenende arbeiten möchten ... oder in Anbetracht der miesen Rentenideen der Bundesregierung müssen, könnten von neuen Verdienstmöglichkeiten profitieren. Auch Städte mit einem hohen Tourismusaufkommen könnten attraktiver werden, wenn Besucher nicht vor verschlossenen Schaufenstern stehen. Wirtschaftlich betrachtet sprechen deshalb durchaus nachvollziehbare Argumente für eine vorsichtige Liberalisierung.

Doch genau an diesem Punkt beginnt die eigentliche gesellschaftliche Debatte. Die entscheidende Frage lautet nicht, ob sonntags mehr Umsatz erzielt werden kann, sondern welchen Preis unsere Gesellschaft dafür zu zahlen bereit ist. Der Sonntag ist weit mehr als ein arbeitsfreier Tag. Er ist einer der letzten Zeiträume, an dem Familien gemeinsam Zeit verbringen können. In einer Gesellschaft, in der Eltern häufig unterschiedliche Arbeitszeiten haben, Kinder Ganztagsschulen besuchen und der Alltag immer stärker durchgetaktet ist, gewinnt ein gemeinsamer freier Tag sogar an Bedeutung. Unser Familienleben entsteht nicht zwischen Tür und Angel. Es braucht gemeinsame Mahlzeiten, Ausflüge, Besuche bei den Großeltern, aktive Vereinsleben oder einfach Zeit füreinander. Aber auch Zeit für sich selbst. Genau diesen gemeinsamen Rhythmus schützt der Sonntag. Dabei geht es keineswegs um religiöse Begründungen allein. Auch wer keiner Kirche angehört, profitiert von einem gesellschaftlich gemeinsamen Ruhetag. Ehrenamt, Sportvereine, kulturelle Veranstaltungen und Nachbarschaft leben davon, dass möglichst viele Menschen gleichzeitig frei haben. Wer freut sich nicht darauf am Samstag oder dem Sonntag in seinem Ehrenamt dem Alltag zu entfliehen. Das ist ein extrem wichtiger Teil der Regeneration der eigenen psychischen Hygiene. Wird der Sonntag schrittweise zu einem gewöhnlichen Werktag, droht dieser gemeinsame soziale Takt verloren zu gehen. Die körperlichen und mentalen Ruhephasen die unabdingbar sind würden vergehen und unser Stresslevel maximal steigen. 

Ein Blick in die Vereinigten Staaten zeigt, wohin eine nahezu vollständige Liberalisierung führen kann. In vielen Regionen der USA sind Geschäfte an sieben Tagen in der Woche geöffnet, manche Supermärkte sogar rund um die Uhr. Verbraucher genießen dort zweifellos eine enorme Flexibilität. Wer nachts oder sonntags einkaufen möchte, kann dies problemlos tun. Gleichzeitig ist die amerikanische Arbeitswelt deutlich stärker von Schichtarbeit, unregelmäßigen Arbeitszeiten und geringeren sozialen Schutzrechten geprägt. US Familien müssen ihre Freizeit oft mühsam organisieren, weil gemeinsame freie Tage längst keine Selbstverständlichkeit mehr sind. Der wirtschaftliche Nutzen geht dort vielfach zulasten gemeinsamer Familienzeit und einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Auch sind durch die "Multijob" Mentalität entstandene Marktstruktur die Täglich wichtigen Ruhephasen Unterbrochen. Ein Krankhaftes System hat sich etabliert in dem der Markt bestimmt wann wir wo sind. Denn wer 2-3 Jobs anstatt einer Arbeitsstelle hat kommt nicht mehr zur Ruhe. Erschöpfung und kürzere Lebenserwartung sind das Ergebnis. Beängstigend, auch bei uns hat sich diese Idee eingeschlichen. War es doch die ehemalige Arbeiterpartei SPD die durch die Agenda 2010, Minijobs und "Ich AGs" diese Vernichtung der eigenen Wählerschaft initiiert hat. Heute klatschen Marktliberale und Wirtschaftsextremisten für Schröder und seinen Sozialabbau. Und die ehemalige SED klingt mit ein weil sie ein Stück vom Kuchen haben will...

Deutschland sollte deshalb weder starr an überholten Regeln festhalten noch das amerikanische Modell unkritisch übernehmen. Ein sinnvoller Mittelweg wäre denkbar. Dort, wo ein echter touristischer Bedarf besteht oder wo besondere regionale Gegebenheiten vorliegen, können begrenzte Sonntagsöffnungen sinnvoll sein. Gleichzeitig muss der Grundsatz bestehen bleiben, dass Sonntagsarbeit die Ausnahme und nicht die Regel ist. Beschäftigte müssen freiwillig arbeiten können, angemessen vergütet werden und einen verbindlichen Ersatzruhetag erhalten. Vor allem aber darf wirtschaftlicher Wettbewerb niemals dazu führen, dass Arbeitnehmer indirekt gezwungen werden, ihre Familienzeit dauerhaft aufzugeben.

Die Digitalisierung, Fluch und Segen unserer Moderne, stellt den stationären Handel zweifellos vor enorme Herausforderungen. Doch die Antwort darauf darf nicht allein lauten, den Menschen immer mehr Arbeitszeit aufzuzwingen. Attraktive Innenstädte entstehen nicht ausschließlich durch längere Öffnungszeiten, sondern durch ein vielfältiges Angebot, Sicherheit, Gastronomie, Kultur und Aufenthaltsqualität. Nicht zuletzt und das sehen wir sogar in unserem beschaulichen Frankenthal, entstehen attraktive Innenstädte durch Sauberkeit, Sicherheit, günstige Ladenmieten und einem gut gewählten Einzelhandelskonzept. Denn wer will schon bummeln wenn Shishabars, Spiellotheken und Wettbüros die Vorherrschaft haben ... Wer glaubt, allein mit zusätzlichen Sonntagsöffnungen den Strukturwandel aufzuhalten, greift zu kurz. Eine moderne Gesellschaft muss wirtschaftlich leistungsfähig sein. Sie muss aber ebenso Räume schaffen, in denen Familie, Freundschaften und Gemeinschaft gelebt werden können. Der Sonntag gehört zu diesen Räumen. Genau darum sollte Deutschland behutsam über notwendige Anpassungen sprechen, ohne den grundsätzlichen Schutz des gemeinsamen Familientages preiszugeben. Mehr wirtschaftliche Freiheit kann sinnvoll sein, doch sie darf niemals wichtiger werden als der Zusammenhalt unserer Familien. Denn eine starke Wirtschaft ist wichtig. Eine starke Gesellschaft ist unbezahlbar.