Montag, 12. Oktober 2026

Wusstest du das? 12.10.1928


Liebe Leser,

wusstet ihr das? Am 12. Oktober 1928 schlug in der Bostoner Kinderklinik die Geburtsstunde einer genialen und krassen medizinischen Revolution, die das kollektive Gedächtnis des 20. Jahrhunderts massiv prägen sollte: Zum ersten Mal wurde eine "Eiserne Lunge" erfolgreich bei einem an Kinderlähmung (Polio) erkrankten Mädchen eingesetzt. Diese Erfindung von Philip Drinker und Louis Agassiz Shaw war weit mehr als nur ein simpler technischer Durchbruch; sie war ein tolles Meisterwerk für Erfindergeist und dazu ein Symbol der Hoffnung in einer Zeit der lähmenden Angst und gab den ultimativen Startschuss, den Beginn der modernen Intensivmedizin, der das Verhältnis der Menschheit zu scheinbar unheilbaren Krankheiten grundlegend veränderte.

Vor diesem Zeitpunkt bedeutete eine durch Polio verursachte Lähmung der Atemmuskulatur immer das Todesurteil. Die Eiserne Lunge durchbrach diese Todeskreislauf durch ein ebenso einfaches wie geniales Prinzip: Mithilfe von kontrolliertem Unter- und Überdruck im Inneren eines metallischen Zylinders übernahm die Maschine mechanisch die Atembewegungen des menschlichen Brustkorbs. Das erste betroffene Kind in Boston, das bereits das Bewusstsein verloren hatte, erwachte innerhalb weniger Minuten nach dem Einschalten des Geräts und konnte wieder frei atmen. Dieses medizinische Wunder sandte Schockwellen des Optimismus durch die weltweite Ärzteschaft und die Öffentlichkeit. Es bewies eindrucksvoll, dass Technologie das Leben von Patienten retten kann, deren körpereigene Funktionen bereits vollständig versagt hatten. So einfach wie genial oder ? Was meint ihr dazu ? Schreibt mir gern.

Die Einführung der Eisernen Lunge veränderte unsere Welt auf verschiedenen Ebenen tiefgreifend. Zunächst revolutionierte sie das Krankenhauswesen und legte das Fundament für die moderne Intensivmedizin. Erstmals wurden in Kliniken spezialisierte Stationen aufgebaut, in denen lebenserhaltende Maschinen konzentriert und von geschultem Fachpersonal rund um die Uhr überwacht wurden. Aus diesen Anfängen entwickelten sich die heutigen Intensivstationen, ohne die die moderne Chirurgie, Unfallmedizin und Kardiologie undenkbar wären. Zudem war die Eiserne Lunge der direkte technologische Vorläufer der heutigen modernen Beatmungsgeräte, die in streng kompakterer Form täglich weltweit Millionen Leben retten.

Darüber hinaus hatte das Ereignis einen immensen gesellschaftlichen und psychologischen Einfluss. In einer Ära, in der Polio-Epidemien alljährlich ganze Städte in Schrecken versetzten und Eltern aus Angst vor Ansteckung ihre Kinder isolierten, bot die Eiserne Lunge einen greifbaren Schutzschild. Sie nahm der Krankheit zwar nicht den Horror, aber sie nahm ihr die absolute Tödlichkeit. Dieser bleibende Eindruck der Hoffnung mobilisierte enorme gesellschaftliche Kräfte und finanzielle Mittel. Die Welle der Solidarität führte letztlich zur Gründung von Organisationen wie dem „March of Dimes“ in den USA, die wiederum die Forschung für den entscheidenden Durchbruch finanzierten: die Entwicklung des Polio-Impfstoffs durch Jonas Salk und Albert Sabin in den 1950er Jahren. Dazu kommen wir in einem anderen Beitrag, ein mega spannenden Thema.

Somit steht der 12. Oktober 1928 für den Moment, in dem wir als Menschheit bewiesen, dass wir dem scheinbaren Schicksal einer tödlichen Pandemie nicht schutzlos ausgeliefert sind. Die Eiserne Lunge veränderte den Blick auf das Machbare in der Medizin und bewies, dass der menschliche Geist in der Lage ist, durch Innovation und Empathie selbst die dunkelsten medizinischen Krisen zu überwinden. Ihr Erbe lebt in jeder modernen Intensivstation und in der erfolgreichen, weltweiten Zurückdrängung der Kinderlähmung weiter fort.

Deutschland Heute : Guten Appetit


Guten Morgen liebe Leser,

ich hoffe ihr hattet ein schönes Wochenende? Ich schon, wenn man mal diese ganze irre Hasenhöhle von Politik ausblendet. Ist nicht verkehrt. Deswegen kommen hier auch nur unter der Woche Beiträge. 

Nun gut. War ja auch wieder einiges los. Wir könnten jetzt über Bärbel Bas und ihren Rücktritt sprechen. Ihr spreche ich aber mein Mitgefühl für ihren Verlust aus. Und dabei belassen wir es. Alles andere gehört sich nicht!

Die Kolleginnen und Kollegen aus Sachsen-Anhalt sorgen dieser Tage für Aufsehen weil sie ... ja warum eigentlich ? Weil sie mit AFD Leuten essen beim Elsässer waren und mit Abgeordneten angestoßen und .... oh Heiliger ... gelacht haben? Die gleichen politischen Wurstbrote die uns was von der "gesellschaftlichen Spaltung" erzählen befeuern hier dass man nicht mehr normal miteinander umgehen soll. Was zur Hölle? Hört euch selber mal zu ... An dieser Stelle liebe Grüße an Dr. Claudia Wittig, DANKE dass ihr euch wie Erwachsene verhalten habt!

Frankreich versinkt immer noch in "Schülerprotesten" die mehr an "The Purge" erinnern und eine offensichtlich Unbelehrbare feiern die Sche.... auch noch ab. Irre! In Deutschland gab es am Wochenende wieder 14 Messerdelikte mit Schwerverletzten. Hotspot waren mal wieder der Ruhrpott und Berlin. Aber nicht vergessen, Abendessen sind unser Problem! Es gab mehrere Automatensprengungen, Brandanschläge auf sensible Infrastruktur und Schusswechsel mit Schwerverletzten. Laut Ermittler ein "Clankonflikt" ja, etwas an das man sich ja fast schon gewöhnen kann. Weil darum kümmern mag sich offensichtlich keiner.

Die Bahn meldet eine positive "Verspätungsbilanz" von nur 88,2 % im Regionalverkehr. Ob es Absicht ist das es immer mich getroffen hat lassen sie Weg... ohne Kommentar :-) Trump handelt angeblich Diesel-Deal mit Putin aus. Und stellt (spät wie die Bahn) fest das Selenskyj fehl am Platz ist ... ehrlich ? WOW! Hoffe er bestellt mir ein bisschen Gratisheizöl mit, den unser Öl ist leider nicht so mehr bezahlbar und die Gasspeicher leer. Dafür wissen wir das in Berlin Antisemitismus mutmaßlich zum "guten Ton" einer Landesregierung gehört. Was zur Hölle stimmt mit der ehemaligen SED nicht ?

Aber bis hierher ging alles gut ..... bis hieher ging alles gut ...

Freitag, 9. Oktober 2026

Wusstest du das? 09.10.2026


 Lieber Leser;

wusstet ihr das? Heute am 09.10.1967 Revolutionär und marxistische Terrorist Che Guevara in einem Schulhaus im bolivianischen La Higuera erschossen wurde? Ernesto „Che“ Guevara gehört zweifellos zu den am stärksten polarisierenden Figuren der modernen Zeitgeschichte. Während sein Konterfei – insbesondere die weltbekannte Fotografie Guerrillero Heroico von Alberto Korda sowie die Leichenfotos von Freddy Alborta aus dem Waschhaus von Vallegrande, bis heute als universelles Symbol für vermeintliche Rebellion, angebliche Freiheit und sozialen Idealismus sehr profitabel vermarktet wird, offenbart eine historisch-kritische Betrachtung seiner Biografie eine tiefgreifende Ambivalenz. Der glühende Marxismus, der Guevara antrieb, war untrennbar mit einer ideologischen Unerbittlichkeit verbunden, die vor systematischer Gewalt, Massenhinrichtungen und der Errichtung eines repressiven Staates nicht zurückschreckte. Die brutale Realität seines Handelns steht im perversen Widerspruch zu dem romantisierten Bild des oft falsch verstandenen Freiheitskämpfers, das globale Pop- und Protestkulturen bis heute pflegen.

Um die Brutalität Guevaras zu verstehen, muss man seine theoretischen Grundlagen betrachten. Che Guevara war kein pragmatischer Politiker, sondern ein dogmatischer Fanatiker. Seine Vision basierte auf der Erschaffung eines „neuen Menschen“, der frei von egoistischen, kapitalistischen Motiven sein und sich bedingungslos dem Kollektiv unterordnen sollte. Fremd jeder menschlichen Kultur. Wer sich diesem Transformationsprozess widersetzte, wurde im Weltbild Guevaras automatisch zum Feind der Revolution. Ähnliche der Linken heute. Gewalt war für ihn kein notwendiges Übel, das es zu minimieren galt, sondern ein legitimes und reinigendes Instrument des historischen Fortschritts. Etwas was wir in Deutschland auch bei RAF und Hammerbande finden. In seiner berühmten „Botschaft an die Triokontinentale“ von 1967 forderte er einen unbeugsamen Hass gegen den Feind, der den Menschen über seine natürlichen Grenzen hinauswachsen lässt und ihn in eine effektive, gewaltsame, selektive und kalte Tötungsmaschine verwandelt. Diese Rhetorik war keine bloße Metaphorik. Sie bildete das Fundament für seine Taten auf Kuba und während seiner späteren Guerilla-Einsätze. Ein Freigeist mit Hang zur eskalativen Gewalt.

Die dunkelste Phase in Guevaras Biografie begann unmittelbar nach dem Sieg der kubanischen Revolution im Januar 1959. Fidel Castro ernannte ihn zum Kommandanten des Militärgefängnisses San Carlos de la Cabaña in Havanna. Guevaras Hauptaufgabe bestand darin, die Säuberung der Streitkräfte und der Verwaltung von vermeintlichen oder tatsächlichen Anhängern des gestürzten Diktators Fulgencio Batista zu organisieren. In La Cabaña fungierte Guevara als oberster Richter und Henker in Personalunion. Unter seinem direkten Befehl und oft durch seine eigene Unterschrift wurden Hunderte von Menschen nach Schauprozessen, die jeglichen rechtsstaatlichen Mindeststandards entbehrten, durch Erschießungskommandos hingerichtet. Historiker und Menschenrechtsorganisationen schätzen die Zahl der Opfer, die in diesen Monaten unter Guevaras Verantwortung exekutiert wurden, auf mehrere Hundert bis über tausend Personen. Zu den Hingerichteten gehörten nicht nur ehemalige Militärs des Batista-Regimes, denen Kriegsverbrechen vorgehalten wurden, sondern auch politische Dissidenten, Journalisten, Intellektuelle und ehemalige Kampfgefährten, die den kommunistischen Kurs der Gebrüder Castro und Guevaras ablehnten. Geschichtliche Parallelen in der DDR und Sowjetunion sind hier klar zu erkennen. Guevara zeigte bei diesen Prozessen eine erschreckende Kälte. Zeitzeugen berichten, dass er Hinrichtungen oft von seinem Bürofenster aus beobachtete, während er Zigarre rauchte. Vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York im Dezember 1964 gab er diese Praxis unumwunden und ohne Reue zu, indem er betonte, dass die Revolutionäre erschossen hätten, weiterhin erschießen würden und dies so lange tun würden, wie es notwendig sei. Diese kompromisslose Missachtung des menschlichen Lebens erfüllt nach modernen Maßstäben die Kriterien von Kriegsverbrechen und politisch motiviertem Massenmord. Guevaras zerstörerisches Erbe beschränkt sich jedoch nicht auf die unmittelbaren Exekutionen nach der Revolution. Er war maßgeblich am Aufbau des kubanischen Geheimdienst- und Repressionsapparates beteiligt. Als Leiter der kubanischen Nationalbank und später als Industrieminister versuchte er, ein radikales sowjetisches Wirtschaftsmodell zu erzwingen, was das Land in den wirtschaftlichen Ruin trieb und die Abhängigkeit von der Sowjetunion zementierte. Viel schwerwiegender war jedoch seine Rolle bei der Institutionalisierung von Zwangsarbeit. Eines Kapitels das alte kubanische Flüchtlinge bis heute schockiert und hatte einen Sohn solch eines Insassen als Arbeitskollegen, diese Geschichten klingen grausam. Sie erinnen an eine Mischung aus Gulag und Konzentrationslager.  Guevara war der Initiator des ersten kubanischen Arbeitslagers auf der Halbinsel Guanahacabibes im Jahr 1960. Was als Lager zur Besserung von Funktionären begann, die ideologische Fehler begangen hatten, entwickelte sich rasch zum Vorläufer der berüchtigten Sondereinheiten zur Produktionshilfe. In diesen Lagern wurden in den 1960er Jahren Zehntausende als unzuverlässig eingestufte Bürger interniert, darunter Homosexuelle, Zeugen Jehovas, katholische Priester, Rock-Musik-Fans und Langhaarige. Wie verrückt das genau dieser Che heute von genau diesen noch gefeiert wird ...  Sie alle wurden unter brutalen Bedingungen zur Zwangsarbeit auf den Zuckerrohrfeldern gezwungen, um sie an das Ideal des neuen Menschen anzupassen. Guevaras tief sitzende Homophobie und Verachtung für bürgerliche Freiheiten prägten diese Politik nachhaltig.

Angesichts dieser historischen Fakten drängt sich die Frage auf, warum das Image von Che Guevara in weiten Teilen der Welt bis heute so positiv besetzt ist und seine Person systematisch verklärt wird. Diese Diskrepanz lässt sich durch eine Kombination aus politischer Mythologisierung, visueller Ikonografie und psychologischen Mechanismen erklären. Die Ereignisse vom 9. Oktober 1967 im bolivianischen La Higuera legten den Grundstein für die Verklärung. Nach seiner Gefangennahme wurde Guevara auf Befehl der bolivianischen Regierung und unter Mitwisserschaft der CIA ohne Gerichtsverfahren erschossen. Die darauffolgende Inszenierung seiner Leiche im Waschhaus des Hospitals von Vallegrande hatte jedoch den gegenteiligen Effekt der beabsichtigten Abschreckung. Die Fotografien von Freddy Alborta zeigten einen toten Guevara mit geöffneten Augen, einem sanften Lächeln und nacktem Oberkörper. Die Bildkomposition erinnerte Kritiker und Gläubige gleichermaßen unwillkürlich an sakrale Gemälde des toten Christus, wie etwa Andrea Mantegnas berühmte Beweinung. Durch diesen visuellen Eindruck wurde Che Guevara im Moment seines Todes von einem gescheiterten, brutalen Guerillakämpfer in einen säkularen Heiligen und Märtyrer verwandelt, der sein Leben für die Armen geopfert hatte. Ein Märchen!

Paradoxerweise hat Che Guevaras politisches und militärisches Scheitern seinen Mythos gerettet. Da er Kuba verließ, um die Revolution im Kongo und schließlich in Bolivien fortzusetzen, musste er sich nicht der langfristigen, oft grauen und desillusionierenden Realität der Verwaltung eines diktatorischen Staates stellen. Während Fidel Castro über Jahrzehnte hinweg das Gesicht der real existierenden kubanischen Mangelwirtschaft, Hunger und Unterdrückung wurde, blieb Che Guevara der ewige Rebell, der sich weigerte, korrupt oder bequem zu werden. Sein früher Tod fror sein Image im Zustand jugendlicher Kompromisslosigkeit ein. Ein wesentlicher Faktor für die Entkopplung der Person von ihren Taten ist zudem die extreme Kommerzialisierung seines Gesichts. Das von Alberto Korda aufgenommene Foto wurde durch den italienischen Verleger Giangiacomo Feltrinelli und den Künstler Jim Fitzpatrick zu einer zweidimensionalen, stark kontrastierten Grafik stilisiert. Dieses Logo verlor im Zuge der westlichen 68er-Bewegung und der nachfolgenden Jahrzehnte jeglichen konkreten Bezug zu den historischen Realitäten Kubas. Es mutierte zu einem albernen und perversen Lifestyle-Produkt, einer Chiffre für diffusen Antiautoritarismus, Antiamerikanismus und jugendliche Rebellion. Jugendliche, die heute T-Shirts, Taschen oder Flaggen mit Ches Gesicht tragen, protestieren meist gegen das Establishment in ihren eigenen Ländern, ohne das geringste Wissen über die Schauprozesse von La Cabaña oder die Zwangsarbeitslager für Homosexuelle zu besitzen. Oft wissen sie nichtmal was oder wen sie dort auf dem Stoff gedruckt haben. Besonders in westlichen Demokratien funktionierte die Verklärung Guevaras als Projektionsfläche für intellektuelle Sehnsüchte. Wohlstandsverwahrloste  Studenten und Intellektuelle suchten in der Dritten Welt nach einer Authentizität, die sie im kapitalistischen Westen vermissten. Guevara verkörperte den verklärten romantischen Typus des intellektuellen Kämpfers, ein Mann, der Gedichte las, Medizin studiert hatte und dennoch zur Waffe griff. Dass diese Romantik in Lateinamerika Tausenden von Menschen das Leben kostete und diktatorische Regime zementierte, wurde im Westen geflissentlich übersehen oder als notwendiger Begleitumstand im Kampf gegen den US-Imperialismus verharmlost. Ein linker Mythos der mit mit Massenmord Ethos. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ernesto „Che“ Guevara eine der am besten maskierten historischen Gestalten des 20. Jahrhunderts bleibt. Hinter der Pop-Ikone und dem romantischen Mythos des unerschrockenen Befreiers verbirgt sich die historische Realität eines Mannes, der von einem tiefen Hass, dogmatischer homophober Intoleranz und einer erschreckenden Bereitschaft zur Massengewalt getrieben war. Ein hasserfüllter Schlächter und Mörder. Die fortschreitende Verklärung seiner Person bis in die Gegenwart hinein zeigt, wie wirkmächtig visuelle Propaganda und die menschliche Sehnsucht nach unbefleckten Helden sein können. Eine ehrliche Erinnerungskultur muss das ikonisierte Bild vom Konsumgut lösen und sich der unbequemen Wahrheit stellen, dass Che Guevara nicht nur ein Rebell, sondern auch ein brutaler Täter und Architekt eines repressiven Systems war. Das heute Bundestagsabgeordnete der Linkspartei wie Sören Pellmann diesen Mörder feiern und romantisiert an seine "Ermordung" erinnern, zeigt wo diese Partei steht und vor was wir dieses Land bewahren müssen!


Deutschland Heute: Juden in Berlin


 Liebe Leser,

Berlin scheint gefallen. Schon wieder! Diesmal kommt die Gefahr von einer Gruppe die offensichtlich kein Problem mit Antisemiten und Judenhassern hat. Aber wie steht es bei diesem Thema um unsere Hauptstadt? Der Antisemitismus stellt eine der schlimmsten und gefährlichsten Formen des Gruppenhasses dar, dessen historische Wurzeln tief in der europäischen Kultur verankert sind und dessen zerstörerische Gegenwart sich in deutschen Großstädten wie Berlin bis heute akut manifestiert. Um die heutige Bedrohungslage zu verstehen, ist ein Blick auf die Geschichte des Judenhasses in der deutschen Hauptstadt wichtig.

Bereits im Mittelalter war das jüdische Leben in der Region von religiös motiviertem "Antijudaismus" geprägt, der Jüdinnen und Juden grundlos für Krisen und Krankheiten verantwortlich machte. Man kann sich das wie bei "Hexen" vorstellen, verrückt. Mit dem rasanten Wachstum Berlins im 19. Jahrhundert zur modernen Metropole wandelte sich dieses Phänomen. Im Jahr 1879 prägte der Historiker Heinrich von Treitschke den berüchtigten Satz „Die Juden sind unser Unglück“ und entfachte damit den sogenannten „Berliner Antisemitismusstreit“, der die gesellschaftliche Ausgrenzung aus dem akademischen und bürgerlichen Milieu heraus salonfähig machte. Der religiöse Hass transformierte sich zunehmend in einen pseudo-wissenschaftlichen, rassistischen und politisch instrumentalisierten Antisemitismus. Diesen finden wir bis heute in der "modernen" meist zugewanderten Berliner Gesellschaft und jüngst spiegelt er sich im Ergebnis der Berliner Wahl wo der Hass wieder saloonfähig gemacht worden ist. Furchterregend ! Ihren absoluten Zivilisationsbruch fand diese Entwicklung im Nationalsozialismus ab 1933. Berlin, als das einstige Zentrum eines lebendigen und vielfältigen jüdischen Lebens mit rund 160.000 jüdischen Bürgerinnen und Bürgern, wurde zur bürokratischen Schaltzentrale der systematischen Vernichtung. Die Schoa. Die Entrechtung, die Novemberpogrome von 1938 und die anschließende Deportation mündeten in der Ermordung von sechs Millionen europäischen Jüdinnen und Juden im Holocaust. Auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verschwand das Ressentiment nicht; in der DDR war jüdisches Leben politischem Misstrauen und stalinistischen Verfolgungen ausgesetzt, während in West-Berlin Kontinuitäten des rechten Antisemitismus fortbestanden. Diese systematische Verwurzelung finden wir auch heute noch in der ehemaligen SED, der Linkspartei. Heute zeigt sich die aktuelle Gefahr des Antisemitismus in Berlin in einer erschreckenden und brutalen Vielfalt und Intensität. Die Stadt erlebt ein historisch hohes Niveau an gemeldeten Vorfällen. Laut der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Berlin wurden im Jahr 2025 über 2.197 antisemitische Vorfälle in der Hauptstadt registriert, ein besorgniserregender Trend, der sich auch im Jahr 2026 unvermindert fortsetzt. Diese Bedrohung speist sich gegenwärtig aus verschiedenen ideologischen Richtungen und bildet eine gefährliche Querfront: Neben dem aktuellen sehr geringen klassischen rechtsextremen Judenhass fließen israelbezogener Antisemitismus aus links-antiimperialistischen Kreisen sowie ein durch den Nahostkonflikt angeheizter islamistischer Antisemitismus in den Berliner Alltag ein. Ich habe diese Art des Hasses in meinen Jahren bei der Linkspartei mehr wie einmal live erlebt. Hier nur mal das auf beiden Seiten oft zitierte Hasssymbol der "Ostküste" und der damit verbundenen angeblichen "Wallstreetjuden", widerliche Beispiele welche jeder von uns nur mit Abscheu ablehnen kann.

Die Konsequenzen im Berliner Stadtraum sind massiv: Jüdische Einrichtungen wie Schulen und Synagogen müssen permanent unter massiven Polizeischutz gestellt werden. Sichtbar jüdische Symbole wie die Kippa zu tragen, birgt das Risiko von verbalen Beschimpfungen bis hin zu brutalen körperlichen Übergriffen. Drohungen an Hauswänden, Boykottaufrufe an Universitäten und Anfeindungen im öffentlichen Nahverkehr führen dazu, dass sich Jüdinnen und Juden aus Angst um ihre Sicherheit zunehmend aus dem öffentlichen Raum zurückziehen. Die politische Debatte in Berlin, beispielsweise um die Abgrenzung und Aufarbeitung innerhalb verschiedener Parteien und Institutionen, verdeutlicht, dass Antisemitismus kein Problem der Ränder ist, sondern mitten im gesellschaftlichen Diskurs steht.

Die Gefahr des Antisemitismus in Berlin gefährdet somit nicht nur die Betroffenen direkt, sondern untergräbt das Fundament der pluralistischen, demokratischen Gesellschaft und erfordert eine wachsame und konsequente Gegenwehr auf allen Ebenen der Zivilgesellschaft.

Donnerstag, 8. Oktober 2026

Wusstet ihr das? 08. Oktober 1895


 Liebe Leser,

wusstet ihr das? Am 08.Oktober im Jahr 1835 legte Johann Sebastian Staedtler im herrlichen Nürnberg den Grundstein für ein Unternehmen, das Generationen überdauern und wörtlich genommen, weltweit Geschichte schreiben sollte. Seine Vision war einfach, aber revolutionär: Er gründete eine Fabrik zur Herstellung von Bleistiften, um ein verlässliches Schreibwerkzeug für jedermann zugänglich zu machen. Zu einer Zeit, als Deutschland mitten in der industriellen Revolution steckte, bewies der fränkische Handwerker außergewöhnlichen Mut und Pioniergeist. Er verließ sich nicht nur auf sein Geschick, sondern setzte auf technische Innovation und die tiefe Überzeugung, dass Bildung und Schriftlichkeit die Zukunft der Gesellschaft prägen würden. Nürnberg war damals schon ein Zentrum des Handwerks, doch Staedtlers geniale Idee ging weit über das Lokale hinaus. Mit unermüdlichem Fleiß optimierte er die Rezeptur der Bleistiftminen, steigerte die Produktion und sicherte eine gleichbleibend hohe Qualität, die bald weit über die Grenzen der Region hinaus geschätzt wurde. Seine Familie stand ihm dabei von Anfang an zur Seite. Das Unternehmen war kein anonymes Geschäft, sondern ein Gemeinschaftswerk, getragen von Werten wie Verlässlichkeit, Zusammenhalt und Verantwortung für die eigenen Mitarbeiter. Diese familiäre Kultur bildete das Fundament, auf dem die Fabrik auch in wirtschaftlich stürmischen Zeiten stabil stehen bleiben konnte.

Der Bleistift wurde durch den Fleiß und den Innovationsgeist der Familie Staedtler zum Symbol für den weltweiten Erfolg des deutschen Mittelstands. Er war das Werkzeug, mit dem Architekten Pläne zeichneten, Dichter ihre Verse festhielten und Kinder das Schreiben lernten. Und ich wette jeder von euch hatte schonmal einen in der Hand. Ein Meilenstein dieser Entwicklung war die Einführung des weltbekannten „Noris“-Stifts, der mit seinen charakteristischen gelb-schwarzen Streifen zu einem ikonischen Begleiter in Klassenzimmern und Büros auf der ganzen Welt wurde. Über die Jahrzehnte wuchs die Fabrik, passte sich neuen Technologien an, erfand bahnbrechende Produkte wie die ofenhärtende Modelliermasse FIMO und blieb ihren Wurzeln im Herzen Frankens dennoch stets treu. Die nachfolgenden Generationen verstanden es meisterhaft, das traditionelle Erbe zu bewahren und gleichzeitig den globalen Markt zu erobern. Sie transformierten das Unternehmen Schritt für Schritt von einer lokalen Manufaktur zu einem modernen, internationalen Konzern. Aus der kleinen Nürnberger Werkstatt wurde eine stolze Weltmarke, die heute in über 150 Ländern für Qualität „Made in Germany“ steht!

Die Geschichte von STAEDTLER ist ein leuchtendes Beispiel für die Kraft deutscher Familienunternehmen. Sie zeigt, dass nachhaltiger Erfolg nicht auf kurzfristigem Profitdenken basiert, sondern auf der generationenübergreifenden Weitergabe von Wissen, Leidenschaft und Menschlichkeit. Um diese Unabhängigkeit und die soziale Verantwortung für die Belegschaft dauerhaft zu sichern, wurde das Unternehmen schließlich in die STAEDTLER-Stiftung überführt, die bis heute Wissenschaft und Bildung fördert. Johann Sebastian Staedtler schuf 1835 nicht nur eine hoch moderne Fabrik, sondern ein bleibendes Vermächtnis deutscher Geschichte. Bis heute verbindet die Marke Menschen weltweit durch die einfachste und schönste Form des Ausdrucks: das Schreiben, Malen und Zeichnen von Hand. So bleibt die Erfolgsgeschichte, die vor fast zwei Jahrhunderten in Nürnberg begann, ein lebendiger Beweis dafür, wie aus einer kleinen Idee mit familiärem Zusammenhalt und kompromisslosem Qualitätsbewusstsein weltweiter Ruhm und gesellschaftlicher Nutzen entstehen können.

Mittwoch, 7. Oktober 2026

Wusstest du das ? 07.10.2023


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Es war ein Samstagmorgen, der die Welt in ihren Grundfesten erschüttert hat. Als am 7. Oktober 2023 die Sirenen über Israel ertönten, ahnte vermutlich noch niemand, dass dieser Tag als der dunkelste Moment in der modernen Geschichte des jüdischen Volkes seit der Schoa eingehen würde. Was als koordinierter Überraschungsangriff der Terrororganisation Hamas begann, entfesselte eine Welle der Brutalität, die in ihrer Grausamkeit kaum in Worte zu fassen ist. In den Kibbuzim entlang des Gazastreifens und auf den Tanzflächen des Supernova-Festivals wurde das unbeschwerte Leben von einer Sekunde auf die andere ausgelöscht. Gerade dieses lässt mich nur beschwerlich neutral bleiben. Als Musiker bin ich auf Festivals daheim und diese friedliche Unbeschwertheit so zu zerschlagen. Wie Tiere über feiernde Jugendliche herzufallen ... Nur Unmenschen sind dazu in der Lage! Rund 1.200 Menschen wurden an diesem Tag aus dem Leben gerissen. Väter, Mütter, Großeltern, Jugendliche und Kleinkinder. Sie wurden in ihren eigenen Betten überrascht und ermordet, auf den Straßen gejagt und in Schutzräumen hingerichtet. Es war ein beispielloser Zivilisationsbruch, der tiefe, nicht verheilende Wunden in der Seele einer ganzen Nation und der weltweiten jüdischen Gemeinschaft hinterlassen hat.

Das maßlose Leid, das an diesem Tag seinen Anfang nahm, lässt sich bis heute nicht in nackten Zahlen messen. Es lebt fort in den Augen der Überlebenden, die das Unbeschreibliche mit ansehen mussten. Es hallt wider in den leeren Zimmern der 251 Menschen, die als Geiseln brutal verschleppt wurden, ein monatelanges, grausames Martyrium im Dunkeln der Tunnel von Gaza, der Hamas, das für viele mit dem Tod endete und deren Heimkehr oft nur noch schmerzhafte Gewissheit über ihren Verlust brachte. Jede einzelne Familie, die seither um ein Kind, einen Partner oder ein Elternteil trauert, trägt eine Last, die keine Zeit der Welt jemals vollständig lindern kann. Dieses Trauma hat sich tief in das kollektive Gedächtnis eingebrannt und erinnert auf schmerzhafte Weise an die dunkelsten Kapitel der Schoa. Ein Sprichwort sagt sinngemäß , wer nur ein Leben rettet - rettet die ganze Welt. Was ist dann bitte mit solchen Mördern...

Doch die Schockwellen dieses Angriffs reichten weit über die Grenzen des Nahen Ostens hinaus. Die unmittelbare Folge war ein verheerender Vernichtungskrieg, der die gesamte Region in eine Spirale der Gewalt stürzte und unzählige weitere unschuldige Menschenleben forderte. Leid gebiert Leid, und die Bilder von Zerstörung, Flucht und Tod auf beiden Seiten der Grenze verdeutlichen die bittere Tragik dieses uralten Konflikts. Jedes verlorene Menschenleben ist eine Tragödie für sich, und das anhaltende Leid der Zivilbevölkerung mahnt uns täglich an die Zerbrechlichkeit des Friedens und der menschlichen Existenz.

Besonders besorgniserregend sind die globalen Nachwirkungen: Seit diesem Tag erleben wir weltweit, auch mitten in Europa, einen erschreckenden und schmerzhaften Anstieg von Antisemitismus. Jüdinnen und Juden müssen wieder Angst haben, wenn sie Synagogen besuchen, ihre Kinder in den Kindergarten bringen oder sich öffentlich zu ihrer Identität bekennen. Das ist unerträglich. Es darf in einer aufgeklärten, humanen Welt keine Debatte darüber geben, dass jüdisches Leben bedingungslos geschützt werden muss. Der Schutz jüdischen Lebens ist kein verhandelbares politisches Gut, sondern ein historischer und moralischer Imperativ, das Fundament unserer gemeinsamen Zivilisation. Wenn jüdisches Leben bedroht ist, ist die Freiheit von uns allen in Gefahr. Umso erschreckender die Vorstellung das der mutmaßlich parlamentarische Arm des Antisemitismus in einer Regierung der Bundeshauptstadt in Verantwortung kommen könnte. Und das nach unserer Geschichte ...

Gleichzeitig lehrt uns diese andauernde Tragödie, dass der Wert des menschlichen Lebens universell ist. Alles menschliche Leben muss geschützt werden, ungeachtet von Nationalität, Religion oder Herkunft. Jedes Kind, ob in Israel oder im Gazastreifen, hat das fundamentale Recht, in Sicherheit, Würde und ohne Angst vor Bomben oder Terror aufzuwachsen. Die Menschlichkeit darf in den Trümmern des Krieges nicht verloren gehen. Der 7. Oktober steht nun auch als ewiges, mahnendes Mahnmal dafür, wohin Hass, Entmenschlichung und Fanatismus führen. Er zwingt uns zum Innehalten, zum Nachdenken und zu der Erkenntnis, dass der Weg aus dem ewigen Kreislauf des Leids nur über die kompromisslose Achtung der Menschenwürde und des Lebens führen kann. Wir sind es den Opfern schuldig, den Schmerz nicht verblassen zu lassen, die Opfer des islamistischen Terrors nicht zu vergessen und uns tagtäglich für eine Welt einzusetzen, in der das Leben über den Tod und das Mitgefühl über den Hass triumphiert.

Deutschland Heute ... Demokatie


Guten Morgen liebe Leser,

guten Morgen mein Deutschland. Voller Seele, Liebe und natürlich den ganzen gratis Mutigen :-)

Ach was ein Spektakel gestern in Magdeburg und seit dem in der gesamten Republik. Aber von vorn was ist passiert. Im Landtag von Sachsen Anhalt wurde wie gestern schon erzählt der Landtagspräsident gewählt. Danach drehten die Mutigen total durch. Und es kam zu skurrilsten Szenen. Vor dem Landtag weinten irgendwelche Leute weil jetzt ... ja was eigentlich. Es wird GEWÄHLT und damit war ihre Demokratie vorbei .. Ah ja ... Schriftliche und verbale Bekenntnisse wie Sand am Meer zum vermeintlichen Kampf gegen Rechts und natürlich jetzt auch gegen das BSW, weil ... ja warum eigentlich, weil eine Partei das macht, was sie vor der Wahl versprochen hat. Etwas, was die "Mutigen" nicht kennen. Klingt komisch, oder ? Ja finde ich auch. Ich bin richtig stolz auf unser BSW-Team vor Ort! Ich habe die gesamte Sitzung gesehen und die Sitzung von Tobias Rausch sowie seine Interviews angesehen. Und den oft herbeigeredeten Vergleich zu Hermann Göring, also Leute ganz ehrlich ... wie geschichtsrelativierend wollt ihr bitte noch werden? Ein freundlicher und respektvoller Tobias Rausch, muss man im ersten Eindruck sagen, hat sichtlich nervös, was in dieser Situation ja völlig normal ist, eine Sitzung geleitet. Also das hat mich jetzt weniger an die NSDAP erinnert als an einen Mann der versucht seiner neuen Aufgabe gerecht zu werden. Und wie sich dass für Menschen aus guter Kinderstube gehört bewerte ich seine Arbeit am Ende seiner Amtszeit! Bis dahin Glückwunsch zur gewonnen Wahl Tobias. Und auch an die anderen Gewählten. Denn ja liebe "Mutigen", so gehört sich das!

Ich sage euch mal was, meiner Meinung nach müssen ALLE mal runterfahren. Kommen wir doch mal zurück zur entspannten Demokratie. Und vor allem zu realpolitischen Problemen unseres Landes, unserer Heimat. Deutschland steht nicht vor der Machtergreifung. Russland nicht am Brandenburger Tor und in Berlin ... gut da gibts genug zu Probleme und akute Gefahren für die Menschen der Hauptstadt. 

Hier wird es nochmal spannend heute. Wird es hier zum tatsächlichen Bruch mit der Deutschen Geschichte kommen. Werden hier SPD und Grüne zum Steigbügelhalter für den Hass gegen Jüdischen Lebens in der Hauptstadt ? Ich möchte es mir nicht ausmalen. Aber auch das wird unsere Demokratie überstehen! Daran glaube ich.

Wer die Demokratie nicht überstehen wird ist Friedrich Merz, da soll es laut Aussagen aus der CDU Fraktion im Bundestag so hart gekracht haben das es kurz vor der Spaltung und dem Regierungsbruch steht. Grund war laut verschiedenen Posts aus der Fraktion das "Gottkanzler Merz" wohl in die "kriegsrhetorische Russenkiste" gegriffen hat. Genaueres konnte ich leider nicht finden. Aber das passt zum Bild dieses scheidenden Kanzlers, Kriegsangst schüren um Innenpolitik auszublenden.

Wahnsinn!