Dienstag, 18. August 2026

Berlin braucht eine Wende 2.0

Bildquelle/Tagesspiegel

Dieser "Cyberangriff" in der zitternden, leicht abgewrackten Herzkammer unserer Republik ist nicht nur eine IT-Panne, sie zeugt von der arroganten Unfähigkeit dieser Landesregierung in Berlin., die ihre eigene Handlungsfähigkeit aufs Spiel setzt. Wenn zwei Senatsverwaltungen plötzlich ohne Internet und externe E-Mail-Kommunikation dastehen, Homeoffice nicht mehr möglich ist und Beschäftigte von „praktisch arbeitsunfähig“ sprechen, dann geht es nicht mehr um irgendein "Boomer Computerproblem". Dann geht es um die Funktionsfähigkeit des Staates. Um strukturelles Versagen und die Wehrlosigkeit unseres überschwänglich finanzierten Apparates. Besonders krass finde ich, dass die Behörden offenbar erst mit Abstand nach dem Vorfall massiv reagieren konnten. Landesnetz abtrennen, Krisenstab einrichten, Staatsanwaltschaft, LKA und BSI einschalten, alles notwendig Sofortmaßnahmen. Aber Sicherheit darf nicht erst dann höchste Priorität bekommen, wenn der Angriff bereits stattgefunden hat. Nicht erst wenn der Satz auf dem Tennisplatz beendet ist oder das Kino geschlossen hat! Berlin braucht deshalb dringend eine Wende 2.0: bei der Digitalisierung, bei der IT-Sicherheit und vor allem bei der politischen Verantwortung. Der Senatssaal muss mal wieder ordentlich gekehrt werden und vom bunten Glitzerstaub der Inkompetenz befreit.

Eine moderne Hauptstadt kann sich keine Verwaltung leisten, die durch einen Cyberangriff kommunikationsunfähig wird. Sie braucht belastbare Notfallstrukturen, aktuelle Systeme, klare Verantwortlichkeiten, regelmäßige Sicherheitsprüfungen und eine Verwaltungskultur, in der Cybersecurity nicht als lästige Zusatzaufgabe behandelt wird. Die Zeit der Faxgeräte is over liebe Berliner! Und auch beim Thema Aufklärung muss die Prioritätenlage klar sein Leute!. Sollte sich wieder herausstellen, dass extremistische Akteure hinter Angriffen auf staatliche Infrastruktur stehen, wie zuletzt beim linken Terroranschlag durch die Radikalen der "Vulkangruppe" auf Berlins Energieinfrastruktur, so muss der Staat mit aller rechtsstaatlichen Härte reagieren, unabhängig davon, ob die Täter aus dem linken, rechten, islamistischen oder einem anderen extremistischen Spektrum kommen.

Denn Freiheit bedeutet auch, dass die Menschen darauf vertrauen können, dass ihr Staat funktioniert und sie vor politischer Gewalt, Extremismus und digitaler Sabotage schützt. Berlin braucht keine Ausreden und keine gegenseitigen Schuldzuweisungen seiner Behörden. Berlin braucht einen Staat, der vorbereitet ist, Gefahren erkennt und im Ernstfall handlungsfähig bleibt. Die Wende 2.0 muss deshalb heißen: mehr Sicherheit, mehr Verantwortung, mehr Konsequenz und endlich Schluss mit einer Politik, die Probleme erst dann ernst nimmt, wenn sie zum Krisenfall geworden sind.

Und ich verrate euch was, genau dafür stehen wir vom BSW !

Montag, 17. August 2026

Von wegen "einstimmig" ...

 

Liebe Leser,

nun schaut euch es an. So viele BSW Artikel an einem Tag. Wenn sich der Mainstream auch mal bei inhaltlichen Frage so um uns bemühen würde. Aber das läuft mutmaßlich gegen die Doktrin. Naja...

Spannende Nachrichten da heute aus Thüringen, ging es doch um nichts geringeres als um die Frage ob man einen der Erwischt wurde weiter als Ministerpräsidenten hofieren kann. Meiner Meinung nach nicht. Doch die, welche sich an ihre Dienstwagenschlüssel gewöhnt haben sahen es anders. Also setzte man mal kurzerhand das Thema mündlich auf die Tagesordnung. In voller Gewissheit dass die "freien Stimmen" der Fraktion bei der Händchenhebeparty des Digitalministers nicht anwesend sein werden. Das Ergebnis, 15 Abgeordnete beugten sich ihrer Führung und stimmten für ein "WEITER SO" in der Steigbügelkoalition. Sven Küntzel und Anke Wirsing waren laut meinen Informationen nicht Anwesend, aber in Vorfeld für diese Sitzung wohl entschuldigt. Die Gelegenheit sich der beiden Kritiker zu entledigen bei der Abstimmung konnte man wohl nicht widerstehen. Und so wollte man es auch, ein "einstimmiges" Ergebnis. Leider sind die Sozial Netzwerke da schneller und die beiden Abgeordneten verkündeten das sie mit NEIN stimmen würden / gestimmt hätten.

Fazit, die eigensinnige Fraktionsspitze stellt sich erneut gegen den Bundesvorstand und damit auch erneut gegen die Partei auf deren Karte sie sich ihre Dienstwagen gesichert haben... beschämend. Was nun folgt bleibt abzuwarten. Vielleicht machen sie auch den Crumbach und wechseln in voller Vasallentreue in den Schoß der CDU oder SPD ... nach den Erfahrungen der letzten 2 Jahre würde es mich nicht wirklich überraschen.

Die Hoffnung der Vernunft liegt jetzt bei den Kreisvorsitzenden. Thüringen braucht einen Sonderparteitag und muss dieses Debakel beenden um Glaubwürdigkeit und Rückgrat für welche uns die Wählerinnen und Wähler gewählt haben wieder herzustellen. Dem Bundesvorstand kann ich nur Dank aussprechen für die Haltung die er bewiesen hat.



Der Untergang naht!

Liebe Leser,

es ist soweit das Armageddon steht vor der Tür ... oder anders gesagt, Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Es ist ja eigentlich wie vor jeder Wahl. Alle alten Parteien überbieten sich in Untergangsszenarien. Aber es kommt auch in den Köpfen der Menschen immer irgendwie an. Am Wochenende war ich wieder im Land Unterwegs, auf  Bühnen, Flohmärkten und beim Einkaufen. Ich habe die unterschiedlichsten Menschen getroffen. Ganz bewusst das Mobiltelefon auch mal weggelegt und das Gespräch gesucht. Hier im Westen sind die Menschen da ja so unterschiedlich unterwegs wie man sich es kaum vorstellen kann. Die mahnen und warnen vor dem neuen 33 weil in Sachsen-Anhalt die AfD vorne liegt. Sie sprechen von "unserer Demokratie2 die jetzt verteidigt werden muss. Bis jetzt dachte ich immer das freie und geheime Wahlen das machen, aber was weiß ich schon davon... Ich bin mir sicher das so manche "Verteidiger unserer Demokratie" gar nicht wissen wo Sachsen-Anhalt liegt geschweige denn schon mal vor Ort waren. Eine Sozialkundelehrerin erklärte mir das Ostdeutschland ein "Nazisumpf" sei und "die Mauer dass immer in Schach" gehalten hätte.. Ich befürchte ihr Interesse für Geschichte war leider so kurz wie ihr Pony :-) Aber lassen wir es damit gut sein. Ich verrate euch ein Geheimnis. Am Montag Morgen nach der Wahl wird sich die Welt einfach weiter drehen. Völlig egal wie die Wahl ausgehen wird. Also liebe Freunde, bitte bitte keine Hamsterkäufe im Vorfeld. Nur weil in Sachsen-Anhalt gewählt wird muss in Wuppertal nicht das Toilettenpapier knapp werden.

Und liebe Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg Vorpommern, meine Wahlempfehlung steht. Wer sein Heimat liebt wählt BSW!

 

Donnerstag, 13. August 2026

Wo ist das Wasser ?

 

Liebe Leser,

es ist schon ein erschreckendes Bild. Der Wasserstand den ich mir heute am Rhein in Ludwigshafen angesehen habe ist wirklich extrem niedrig. Auch die Felder auf dem Weg dahin, egal ob Kräuter, Gras oder Mais sind trocken und verkümmert. Unsere Blaulichtfamilie ist im Dauereinsatz, von Bränden über Kreislaufprobleme uvm. sind unsere Helden für uns da, dafür ein fettes DANKE!

Dieser Sommer ist mal wieder extrem warm. Doch im Wetter hab ich schon die Wende für die nächste Woche gesehen und einiges an Regen. Die Natur klärt. Ich kann mich noch an dass Gejammer im April über Kälte und Regen erinnern. Bei all der Klimapanik fragt man sich wie die Menschheit es bis hierhin geschafft hat.

Ja, fehlendes Wasser ist ein Problem. Ich habe aber mit über 40 Lenzen mehr wie einen Sommer aktiv und draußen in der Natur erlebt und seid jetzt nicht überrascht, es ist nicht der erste trockene Sommer. Und die weitere Wahrheit ist auch, es wird immer wieder solche Sommer geben. Also passen wir uns an. Ja richtig gelesen. Mit die größte Errungenschaft unserer Zivilisation ist und bleibt die Anpassung. Anders als die kulturelle Enteignung die wir aktuell erleben, können wir am Wetter wenig bis Garnichts ändern. Also, passen wir uns an. Eine einfache und schlichte Wahheit!

Versteht mich bitte nicht falsch. Natürlich gibt es den Klimawandel und ja klar beschleunigt wurde es durch uns. Aber die ideologische Panik die gerade die Grünen im Kampf um die Existenzberechtigung ihrer Bewegung unseren Kinder aufzwingt ist pervers. Umweltschutz und Klimaschutz ? Ja natürlich aber doch bitte mit Vernunft und Gerechtigkeit und bitte durchdacht. Alle sinnvollen Energieerzeuger Abzuschalten und zu sprengen ist nicht nur volkswirtschaftlich gefährlich, nein es ist auch noch extrem DUMM! Technologieoffenheit und Vertrauen in die Deutsche Ingenieurskunst muss unsere Grundlage der Zukunft sein. 

Aber nochmal zum Wassermangel und der Dürre, da lohnt sich der Blick in die Statistik. In Rheinland-Pfalz waren wir  1959 - 1976 - 2003 - 2015 - 2018 - 2022 in einer ähnlichen Lage. Schwierig wurde es in all diesen Jahren immer in der Landwirtschaft. Hier sollte man auf die hören die es Wissen. Und es gab sie mal die Zeit, eine Zeit wo man bei wichtigen Fragen den Bauern zuhörte. Der Bauernverband hat zur aktuellen Lage vom vorziehen der europäischen Förderungen bis zur Stabilisierung der Futtermittelhilfe gute Vorschläge gemacht die in der Versorgungslage dringendst zu beachten sind.

Es gäbe zum Thema so unendlich viel zu sagen, schreibt mir gern mal ob ihr dazu mehr lesen wollt.

Euer David

Die Brombeere ist tot! Lang lebe das BSW!

 

Bildquelle: Anke Wirsing/Instagram
 Liebe Leser,

wir leben in äußerst wilden Zeiten. Nach dem grandiosen Start unseres BSW zur Europawahl 2024 mit einem tollen Spitzenkandidaten Fabio De Masi und ersten Erfolgen des Bündnis Sahra Wagenknecht, war die Partei im Aufschwung. Stabile Wahlergebnisse in den Landtagswahlen im Osten hielten die Serie aufrecht. Aber bei solchen Läufen einer super jungen Partei ergeben sich immer auch verschiedenste Probleme. Taktische Fragen wie Regierungsbeteiligungen ja oder nein...

Und lasst mich vorwegnehmen, die Regierungsbeteiligung in Thüringen war und ist ein Fehler! Nichts hat in uns gesetztes Vertrauen mehr zerstört wie diese Luftnummer. Unser BSW ist angetreten um die alten Parteien politisch abzuwickeln und nicht um ihnen den Steigbügel in die Dienstwagen zu halten. Auch dieses Geblubber von "Veränderung" und "Einfluss" kann man sich sparen, die Beteiligung hat den Menschen keine nennenswerte Verbesserung ihrer Lebensumstände gebracht. Nun sind wir an dem Punkt dass die Vorwürfe zur Doktorarbeit des künstlich gehobenen Ministerpräsidenten Thüringens sich verfestigen und damit auch die absolut berechtigte Frage über seinen Rücktritt im Raum stehen muss. Es spricht für sich das die beliebteste BSW Politikerin Thüringens als erste die Stimme erhebt und die Frage hierzu aufmacht, Anke Wirsing- MdL schreibt hierzu in ihren Sozialen Netzwerken:

Und damit hat sie vollkommen Recht! Das ihr nun einige aus der Fraktion nun fast geifernd entgegen springen zeigt wie fest die Dienstwagenschlüssel offensichtlich in der Hosentasche stecken. Das haben die Menschen in Thüringen und im Osten nicht erwartet! Nicht gewählt!
Sie wollen Veränderung, keine Hinterzimmerklüngel oder Machtabsprachen. 
Wir müssen dieses Vertrauen in uns wieder zurückgewinnen. Dieses ist nur mit einer einzigen Lösung machbar und Sahra Wagenknecht, Fabio De Masi und Amira Mohammed Ali haben es längst verstanden und angesprochen. Die BSW Fraktion Thüringen muss dem Ministerpräsident dass Misstrauen aussprechen! SOFORT!
Beendet diese Brombeere, hört auf die klugen Köpfe wie Anke und Co und macht anständige, bodenständige und ehrliche Oppositionsarbeit. Solange bis sich eine reale Chance auf Veränderung der Verhältnisse ergibt, durch eigene Mehrheit oder eine Koalition auf Augenhöhe. Die Brombeere ist tot! Lang lebe das BSW!


Samstag, 8. August 2026

Deutschland sucht den Bundespräsidenten

 

Liebe Leser,

ich hoffe ihr überlebt diesen schrecklichen Hitzeso... blabla ich hoffe ihr genießt euren Sommer!

Ihr habt mir geschrieben und gefragt wen ich mir als neuen Bundespräsidenten vorstellen könnte. Nun, wie bei allen wichtigen Ämtern dieses / meines wunderschönen Deutschland fällt mir als erstes die Stimme der Vernunft und Gerechtigkeit, Dr. Sahra Wagenknecht ein !!!

Aber ich gebe zu die Wahl eines Bundespräsidenten war noch gar nicht in meinem Fokus, Schande über mein Haupt! Also schnell die Suchmaschinen angeworfen und mal gesehen was für mehr oder weniger qualifizierte Vorschläge schon im Rennen sind. Und siehe da, es gibt ja schon einiges von "es muss eine Frau sein" über "muss endlich mal qualifiziert sein" bis zu "wir dürfen keinen Vorschlag der AfD zulassen", war so ziemlich alles dabei. 

Gewählt wird das Amt im kommenden Frühjahr, nicht das ihr denkt ihr könntet es selber entscheiden, nein! So undemokratisch wie möglich wird das repräsentativste Amt unseres Landes durch die Bundesversammlung gewählt. Na gut, ist eben so, nehmen wir jetzt mal wieder so hin. Nun bin ich aber bei den Vorschlägen auf einen tatsächlich Interessanten Post auf X gestoßen. Dieser stammt vom NiUS Boss und Proboy israelischer Außenpolitik Julian Reichelt, ja ich weiß nicht alle mögen ihn, ist Rechts, Konservativ und und und. Nun sei es drum, seine Gesinnung sagt mir hier tatsächlich gar nichts über die Wertigkeit seiner Idee. Denn Herr Reichelt fragt hier völlig richtig, "Muss es eigentlich ein Berufspolitiker sein ?" Und Leute ich finde in diesem Punkt trifft er ins Schwarze.

Nein! Muss es eben nicht, warum soll es immer jemand aus der gesättigten Kaste sein. Warum nicht mal jemand mit Charme, Lebenserfahrung und Humor. Ob Mann oder Frau ist dabei völlig egal. Ich will doch dass mich meine Bundespräsidentin oder mein Bundespräsident anständig und würdevoll repräsentiert ohne im wirren Dauerwahlkampf für seine eigenwillige Vorstellung von "unsere Demokratie" zu sein. 

Herr Reichelt schlägt Harald Schmidt vor. Geniale Idee. Wie gesagt ich würde mir Frau Wagenknecht wünschen. Aber mit Schmidt könnte ich sehr gut leben. 

Oder sollen wir mal ne Top Fünf machen ? OK.

1. Dr. Sahra Wagenknecht

2. Harald Schmidt

3. Andrea Sawatzki

4. Rudi Völler

5. Quirin Berg

Jetzt aber wieder ab an den See, danke für eure Unterstützung!

Freitag, 7. August 2026

CEUTA Lage bleibt angespannt!

 



Liebe Leser,

die Lage in CEUTA scheint sich zwar zu entzerren aber noch nicht zu entspannen. Von den 72.000 Menschen sind laut diverser Medien (ZDF, Deutschlandfunk) bis zu 96 % wieder aus Ceuta "abgereist" bzw. zurückgewiesen worden. 

Kein Verdienst von Spanien oder Europa, sondern das Ergebnis von katastrophalen Zuständen vor Ort und der Leistung des Militär und der Grenzsicherung.

Das spanische Militär patrouilliert aktuell weiterhin in den Straßen. Um die rechtliche Lücke eines jüngsten Gerichtsurteils zu schließen (das Sofortabschiebungen von Schwimmern verbot), hat die spanische Marine eine schwimmende Barriere im Meer errichtet. Knapp 500 Meter reicht die Barriere ins Meer. Aufhalten wird es "Willige" wohl kaum. Laut verschiedenster Quellen kamen bei dem Ansturm verschiedenste Umstände zusammen. Zum einen ein völlig unverständliches Urteil, dazu eine erneut überforderte Regierung in Spanien und ein Europa ohne Plan. Aber auch ein Internetphänomen. Schon Wochen vorher machten sich Leute auf solch einen "Aktionstag" bereit. Teilweise per Mundpropaganda aber auch offen in Sozialen Netzwerken kommuniziert, wollten gerade Jugendliche an dem Tag teilnehmen, am "Abenteuer Europa". Einige marokkanische, gut verdienende Influencer, dokumentierten gemeinsam mit Freunden ihr Abenteuer und zeigten der Welt wie sie in Partylaune die Grenze nach Europa umgehen.

ABER, das sind nicht alle! Während viele gerade Jugendliche hier einem Trend folgten kamen einige aus wirklichen Umständen, die ein besseres Leben in Europa wohl begründen könnten. Diese befinden sich auch aktuell noch vor Ort. Egal aus welchem Grund sie kamen diese Reise endete nicht für alle glimpflich. Die Tragödie im Meer fordert massive Verluste. Bisher wurden laut Behördenangaben mindestens 75 bis über 140 Todesopfer geborgen, die beim Versuch, die Exklave schwimmend zu erreichen, ertranken oder an den Klippen starben. Ihnen und ihren Angehörigen muss unser Mitgefühl gelten. Ceuta betreut derzeit laut Deutschlandfunk mindestens 1.100 unbegleitete minderjährige Migranten, obwohl die regulären Kapazitäten nur für 29 bis maximal 100 Jugendliche ausgelegt sind. Regionalpräsident Juan Jesús Vivas bezeichnete die Lage für die Kinder als "unhaltbar". Aktuell sind aber auch die Zentren überbelegt: Das staatliche Aufnahmezentrum (CETI) für Erwachsene ist komplett überlastet. Hunderte verbliebene Menschen campieren provisorisch im Freien oder an Stränden. Ihre Versorgungslage bleibt kritisch.

Kommen wir zur politischen Konsequenz...

Der innereuropäische Streit: Die Krise hat zu schweren Verwerfungen in der EU geführt. Italien setzte aus Sorge vor Weiterwanderung vorübergehend das Schengen-Abkommen mit Spanien aus. Frankreich und Deutschland reagierten mit verschärften bzw. verlängerten Grenzkontrollen. Dazu kommt die EU-Solidarität mit Madrid: Bei einer Dringlichkeitssitzung der EU-Innenminister sprachen die Mitgliedstaaten Spanien letztlich volle Solidarität aus und lobten die schnelle Wiederherstellung der Grenzkontrolle. Aber zur den Ursachen wurde auch zur Rolle Marokkos gesprochen : EU-Politiker werfen Marokko vor, den Ansturm durch gezielte Passivität oder Falschmeldungen in sozialen Netzwerken (die suggerierten, die Grenzen seien offen) begünstigt zu haben. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert nun einen drastisch verstärkten Schutz der EU-Außengrenzen. 

Aber sein wir realistisch, der EU Apparat ist zu träge, schwerfällig und unflexibel um solch ein Projekt umzusetzen. Migrationswanderungen hat es schon immer in unserer Geschichte gegeben, wird es immer geben. Wie also damit umgehen ? Diese "Völkerwanderrungen" waren so lange kein Problem wie es freie Länder und Landstriche gab, und auch die Ressourcen frei verfügbar waren. Diese Zeiten sind lange her. Länder und Grenzen, solidarische Bedarfsgemeinschaften von Völkern sind nicht nur kulturell sondern auch wirtschaftlich sensible und empfindliche System. die nur bedingt und äußerst ausgewogen Zuwanderung verkraften. Mit steigender Weltbevölkerung auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen und globalkapitalen Interessen von Ländern und Unternehmen verengt es sich noch mehr, spitzt sich zu!

Eine einfache globale Lösung gibt es nicht und so vielfältig wie die Gründe der Menschen sind welche sich auf den Weg nach Europa machen, so vielfältig und differenziert müssen wir dieses Problem angehen. Meiner Meinung nach ist die Abriegelung und Schließung der europäischen Außengrenze unvermeidbar. Und so zu wider mir das auch ist, auf dem Landweg mit allen technischen Mitteln und auch Personal die uns zur Verfügung stehen. Das gilt auch für den Seeweg. Wer Asylanspruch hat der soll den auch für die Zeit seines Anspruches bekommen. Aber das müssen wir außerhalb des europäischen Bodens klären. Es braucht Migrationszentren in Drittstaaten in denen jeder der zu uns möchte erfasst und bearbeitet wird. Und in Absprache mit Ländern und Zielen über feste Einwanderungskontingente zugeordnet werden. Dass darf der einzige Weg für eine Zukunft in Europa sein! Wer die Grenzen auf anderem Weg überwindet begeht eine Straftat, niemand  von uns hat eine Straftat in seinem Leben frei, das gilt auch für Menschen die zu uns kommen. Wer illegal die Grenze überwindet wird zurückgeführt und bekommt eine zeitlich festgelegte Einreisesperre. Wer bereits illegal ohne Anspruch hier ist muss natürlich auch zurückgeführt werden. Das ist doch eine Selbstverständlichkeit und eine gültige Regel die man vielleicht endlich mal umsetzen sollte.

UND BITTE! Führen wir hier keine rassistische oder abwertende Debatte, denn diese Menschen und auch unsere Gesellschaft braucht diese Debatte nicht. Lasst uns das mit Vernunft und Logik bestreiten. Wenn die Badewanne voll ist muss man den Zufluss abstellen und wenn wir auch noch Platz in der Wanne wollen, schließlich ist das unsere Wanne, müssen wir auch wieder Wasser abschöpfen um sie nicht zum überlaufen zu bringen. Und bei ALLLEM was wir da in Angriff nehmen müssen, bitte mit Geduld, Menschenwürde und natürlich auf der Grundlage unserer Gesetze. Nur so kann es nach meiner persönlichen Meinung funktionieren.

 

Mittwoch, 5. August 2026

Drohnenfund in Leipzig

 

Bildquelle: X/WELT
Drohnen über Deutschlands Flughäfen 

Das ist brandgefährlich! Doch wer oder was steckt dahinter. Mal ein paar Fakten die ich zum Zeitpunkt wären ich hier Schreibe recherchieren konnte, wichtig hierbei ich habe keine Quellen genommen die nicht für jeden Zugänglich wären!

Auch bin ich weder Ermittler oder Journalist, sondern nur am aktuellen Zeitgeschehen und den politischen Schlussfolgerungen daraus interessiert!


Dienstagnacht, 4. August 2026: Die Entdeckung

23:42 Uhr: Ein Mitarbeiter des Flughafens entdeckt auf dem Vorfeld des Frachtbereichs eine verdächtige Drohne. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe von vier geparkten ukrainischen Transportflugzeugen des Typs Antonow An-124. (laut Bild.de)

Kurz vor Mitternacht: Die Flughafensicherheit schlägt Alarm. Es wird festgestellt, dass an der Drohne ein Päckchen mit einer unbekannten Masse und einem Zünder angebracht ist. Der Flugbetrieb wird umgehend komplett eingestellt. (laut Bild.de)

Mittwochnacht, 5. August 2026: Eskalation und Entschärfung

Gegen 00:00 Uhr: Großalarm für die Bundespolizei. Ein gepanzertes Fahrzeug sowie Spezialkräfte für Sprengstoffentschärfung rücken an. Ein ferngesteuerter Entschärfungsroboter wird zum Fluggerät geschickt. (So sagen es: Bild / DIE Zeit und der Merkur)

Gegen 00:15 Uhr (Kollision in der Luft): Aufgrund der Flughafensperrung muss eine DHL-Frachtmaschine beim Landeanflug durchstarten. Rund 6 Kilometer vom Flughafen entfernt prallt die Maschine in 400 Metern Höhe gegen ein zweites, unbekanntes Flugobjekt (mutmaßlich eine Beobachtungsdrohne). ( So laut Bild.de)

Gegen 00:45 Uhr: Die beschädigte DHL-Maschine bricht den Landeversuch in Leipzig endgültig ab und fliegt zum Ausweichflughafen nach Hannover. (Sagen Bild und und das Portal NPR)

01:55 Uhr: Nach einer umfassenden Absuche des Areals wird die nicht betroffene Nordbahn für den Flugverkehr wieder freigegeben. Mehrere Fracht- und Passagierflüge verspäten sich jedoch massiv oder werden umgeleitet (z. B. eine Passagiermaschine nach Nürnberg). ( So, Stuttgarter Zeitung und Merkur)

In den frühen Morgenstunden: Die Experten der Bundespolizei können die Sprengvorrichtung an der Drohne erfolgreich entschärfen. Es stellt sich heraus, dass eine Katastrophe nur ausbleibt, weil der selbstgebaute Fernzünder technisch versagte bzw. abgerissen war. (Quelle Tagesschau / Die Zeit)

Mittwochvormittag & Nachmittag, 5. August 2026: Ermittlungen laufen an

Morgengrauen: Kriminaltechniker der Landespolizei Sachsen führen erste Schnelltests an der sichergestellten Substanz durch. Erst der vierte, spezialisierte Test schlägt positiv auf die militärischen Sprengstoffe PETN und Semtex an. (Tagesschau.de)

Vormittag: Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden (Zentralstelle Extremismus Sachsen) und das Terrorismus- und Extremismusabwehrzentrum des LKA Sachsen übernehmen die Ermittlungen. In Niedersachsen stuft die dortige Polizei die Kollision der DHL-Maschine als Staatsschutzdelikt ein. (So Bild.de , Tagesschau, CNN und  DIE ZEIT)

Tagsüber: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) bricht seinen Italienurlaub ab und reist eilig für Krisengespräche an den Leipziger Flughafen. Die Südbahn des Flughafens bleibt für die polizeiliche Beweissicherung gesperrt. (DW.com / NPR / Bild)

Mittwochartabend, 5. August 2026: Politische Einordnung

Spätabend (Pressekonferenz): Innenminister Dobrindt tritt vor die Presse. Er spricht von einer „neuen Gefahrenqualität“ und einem hochprofessionellen, „hybriden Anschlagsszenario“, das unmöglich von Amateuren durchgeführt worden sein kann. Er bestätigt, dass Deutschland nur knapp einer schweren Explosion entgangen ist. (Tagesschau / DW.com / Bild / NPR / CNN)

Soweit zumindest der öffentliche Stand. Wir wollen nicht ins spekulieren verfallen sondern warten weiter auf die Ermittlungen von ausgebildeten und hervorragenden Beamten unserer Ermittlungsbehörden. Dazu haben wir sie schließlich. Auch für eine politische Einordnung ist es noch viel zu früh. Ob islamistischer Terror, rechte Sprengstoffangriffe, Linksterroristen oder gar Russland, die Ermittlungen  sind bei weitem nicht am Ende und wir erinnern uns mit ein wenig Wut im Bauch an den Angriff auf unsere Energieinfrastruktur durch die Ukraine auf die Nordstreampipeline. Dieses Ereignis sollte uns doch gelehrt haben dass voreilige Schlüsse wie es Kriegsfetischisten gerne machen ordentlich und teuer nach hinten losgehen können.

In diesem Zusammenhang lasst mich euch noch das wohl boden- und ehrloseste Statement zur Thematik zeigen.

Bildquelle: Lauterbach/X
 Wie tief muss man eigentlich für solche einen Post in   seiner russophoben Wutblase gefangen sein? Aber dass   ausgerechnet dieser Mann über Demokratie spricht ... da   möchte man doch schon wieder Licht mit dem Eimer ins   Rathaus tragen. Hat er neben Anzeigen und dem   Zerstören unseres Gesundheitssystems, dem Angst und   Panikmache und vielen, vielen Fehlentscheidungen und   mutmaßlich falschen Aussagen in der Coronazeit   irgendetwas zu auf deiner Karte zu zeigen ? NEIN ! Er   ist doch ein Mitbegründer im Team "Totengräber der   Demokratie"! 

 Aber dieses Verhalten ist so unendlich typisch für seine   Politkaste der selbstgerechten Ablenkung. Ich will damit   aber auch nicht weiter Zeit verbringen. Fakt ist, die einst   so stolze Arbeiterpartei SPD, welche lokal so viele tolle   Politikerinnen und Politiker mitbringt ist am Ende! Und   die Schuld liegt an Lauterbach und seinen Schergen.   Solange uns Solche Regieren können solange sieht es   dunkel über Deutschland aus, auch ganz ohne Drohnenangriffen von wem auch immer !



Die ganz Schlauen so unter sich !

 

Sagt mal liebe Leser, kennt ihr Manuel Schalm ? Nein ?

Ist auch völlig Latte :-) ... Ich glaube er hält sich selbst für einen dieser Lümmel aus der "konservativen Bildungselite" bevor es die AfD und ihr Vorfeld gab, hätte man ihn vielleicht zur "Intellektuellen Rechten" schieben können. Jetzt ist er wohl der schmusebedürftigste CDU Fanboy seiner Hood. Ist ja auch ok. Soll es geben, kann es geben, darf es geben! So geht nämlich Meinungsfreiheit. Ist nicht so sein Ding aber hey, isso!

Aufgefallen ist es mir weil mir ein Kumpel diesen Screenshoot von einem seiner X-Posts geschickt hat. (Bildquellen im heutigen Post alle von X/Manuel Schwalm aka. coolkonservativ) :-)

Wäre mutmaßlich gern Mitglied in der Phillip Amthor Fanboy-Gruppe "Würstchengulasch. Wird aber nur in der eigenen "Familien-Gruppe" geduldet. Also nur mutmaßlich versteht sich. ;-)

Nun, dieser "Experte für politische Kommunikation, Berater und Autor" (Für die Konrad Adenauer-Stiftung) Wenn das Konrad wüsste... ey ey ey ---- Postet nun ein Zertifikat eines Fernstudiumabschluss des AfD Politiker Ulrich Siegmund, den dieser veröffentlichte, nachdem die CDU Sachsen-Anhalt wieder unter der Gürtellinie Wahlkampf machte. So ist dieses Geschäft eben manchmal. Ob und für was Siegmund qualifiziert ist, ist mir hier jetzt völlig egal. Fakt ist: Abschluss gemacht. Berufliche Erfahrung am Start, und hat relativ gute Umfragewerte. Und wenn ich mir so manche Tänze auf dem Vulkan der Plagiate mancher "Spitzenpolitiker" aller Farben so ansehe, besonders in der CDU, explizit nicht Union, dann muss ich mich über seine Aussage doch sehr, sehr wundern. Aber auch dieser Erguss seiner elitären Bildungshoheit ist durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Und ja, ich finde das ist gut so.  Als der Bildungsferne Pöbel der ich zum Beispiel bin, möchte ich mir solche Wertungen nicht rausnehmen.

Aber ich weiß das wer in Sachsen-Anhalt was für Sachsen-Anhalt tun will am 06. September, kann sein Kreuz beim Bündnis Sahra Wagenknecht machen. Und warum ? Alle Antworten dazu und wer Kandidiert, findet ihr hier : https://st.bsw-vg.de/  

Übrigens wer wissen will wessen "Geistes Kind" Manuel Schalm ist schaut sich seine Profilbeschreibung an... OHNE WORTE...



Dienstag, 4. August 2026

CEUTA wie Europa sich selber vorführt!


CEUTA wie Europa sich selber vorführt! 

Es sind Bilder einer Katastrophe. Humanitär als auch politisch! 
Bürger schließen sich in ihren Häusern und Wohnungen ein. Läden und Restaurants die geschlossen werden mussten und Kinder die nicht zur Schule gehen konnten. Tausende illegale Migranten fast ausschließlich junge Männer rennen im Mob mit islamistischen Kampfrufen durch die Gassen. So zeigen es uns hunderte Videos in den Sozialen Netzwerken. Das die staatlichen Gebührensender hier ein anderes Bild zeigen gehört wohl zum Selbstverständnis ihrer Propagandamaschine dazu, liegen aber weit ab von jeder Realität!

Zum Schluss blieb nur nach das spanische Militär um der Lage etwas Herr zu werden. Tage später irren immer noch Hunderte Migranten durch die Gassen und wir hören in unzähligen Interviews wie sich Bürgerinnen und Bürger bewaffnen, ja nur noch mit Stöcken und Stichwaffen raustrauen. 
Zwischenzeitlich erreichen uns alle Bilder von Migranten die mit Schlauchbooten auf das spanische Festland gelangt sind. Wahnsinn!

Viele von uns erinnert diese Bilder an die Flüchtlingswelle 2015/16 die uns quasi über Nacht überrannte.
Ich höre noch das "Wir schaffen das" von Altkanzlerin Merkel in meinem Ohr. Rund 10 Jahre später wissen wir, nein dass haben wir nie schaffen können. Und auch ich selbst muss mich da immer wieder hinterfragen und reflektieren. 
Logistisch und auch vor allem gesellschaftlich werden wir solch eine Situation nicht noch einmal angehen können. Die Idee von offenen europäischen Außengrenzen ist eine unerreichbare Utopie! Und ja wer die Reisefreiheit und unsere Lebensweise erhalten will, muss die Grenzen rund um Europa dicht machen!
Illegale Einreisen sind eine Straftat und müssen auch so geahndet werden. Es bleibt eine Frage der Zeit bis die nächste Welle an die Grenzen strömt. Darauf gilt es sich vorzubereiten. Ja Asyl muss möglich sein, ja auch Migration muss machbar sein. Aber unkontrolliert und unter diesen Umständen nicht!

Wir brauchen keine Bekenntnisse, Wünsche und Bekundungen. Wir brauchen eine sozialkonservative, gesamteuropäische Lösung um dieses Chaos an unseren europäischen Grenzen zu beenden. Und die humanitäre Katastrophe zu beenden. 

Samstag, 1. August 2026

Kurze Antwort reicht hier!

 

Bildquelle: Stern.de
 Zu dem Chaos in Ceuta und den irren Fantasien der SED Erben, der heutigen "Linkspartei" einfach mal ein kurzes aber ehrliches Statement:



Einfach NEIN!

Mittwoch, 29. Juli 2026

Es geht um Anstand und unsere Werte!

 

Es geht um Anstand und unsere Werte!

Nichtregierungsorganisationen (NGOs) leisten in vielen Bereichen wertvolle Arbeit – etwa im Umwelt-, Sozial- oder Katastrophenschutz. Erhalten sie jedoch öffentliche Fördermittel, geht damit auch eine besondere Verantwortung einher.

Steuergelder stammen von allen Bürgerinnen und Bürgern. Deshalb sollten sie nur an Organisationen fließen, die sich auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegen und die geltenden Gesetze achten. Wer sich aktiv gegen den Rechtsstaat, die demokratische Ordnung oder die verfassungsmäßigen Grundwerte stellt oder deren Abschaffung anstrebt, darf keinen Anspruch auf eine Finanzierung durch öffentliche Mittel haben. Staatliche Förderung ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine politische und rechtliche Entscheidung. Sie sollte an klare Kriterien geknüpft sein: Verfassungstreue, Transparenz, Gesetzestreue und der verantwortungsvolle Umgang mit öffentlichen Geldern. Organisationen dürfen selbstverständlich Kritik an Regierungen oder politischen Entscheidungen üben – das ist ein wesentlicher Bestandteil einer Demokratie. Etwas anderes ist es jedoch, wenn eine Organisation demokratische Grundprinzipien ablehnt oder gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung arbeitet. Das gilt vor allem auch für Parteinahe Organisationen und Jugendorganisationen, insbesondere wenn sie unser friedliches Zusammenleben gefährden.

Ein demokratischer Rechtsstaat muss unterschiedliche Meinungen aushalten. Er ist aber nicht verpflichtet, mit Steuergeld Organisationen zu finanzieren, die seine Grundlagen bekämpfen. Öffentliche Mittel sollten dem Gemeinwohl dienen und nicht dazu verwendet werden, Bestrebungen zu unterstützen, die sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder die Rechte und Freiheiten der Bürger richten. Wer staatliche Förderung erhält, sollte deshalb die grundlegenden Werte des Grundgesetzes respektieren und sich innerhalb des rechtlichen Rahmens bewegen. Nur so kann gewährleistet werden, dass Steuergelder verantwortungsvoll eingesetzt werden und dem Zusammenhalt der Gesellschaft dienen.

Deshalb ist es auch spannend das Fragen zur Finanzierung dieses "NGO Komplexes" an die Regierung gar nicht oder nur abwehrend behandelt werden. Erinnert sich noch jemand an diese tapferen Oppositionellen, der vor seinem opportunen Regierungsantritt samt Gigaschulden und Wortbruch, auch ein Auge auf die Extremistenförderung durch die Hintertür geworfen hatte ?

Der Anschlag auf den CSD, eine Tat die einfach nur schrecklich und barbarisch ist, wirft aber doch wieder deutliche Fragen auf. Gerade auf den Bezug von Steuergeldern die in diverse NGOs rund um den Täter geflossen sind. Ob diese Regierung bereit ist diese Sachverhalte transparent zu klären ? Was meint ihr?  

Dienstag, 28. Juli 2026

Höllenhitzesommer ?

 

Bildquelle: GOOGLE/WETTER
Höllenhitzesommer ?

Ich will wie immer sehr ehrlich zu euch sein, ICH HASSE HITZE! Ich ziehe mir lieber 5 Jacken an, wie diese Hitze ertragen zu müssen. Aber ich muss auch mal eine wichtige Erkenntnis der Forschung mit euch teilen, bitte setzt euch: Es ist Sommer!

In meinen Kinderjahren fuhren wir mit meinen Eltern im Sommer immer an den Gardasee nach Italien. Herrliche Erinnerungen. Meine Eltern liebten diesen Jahresurlaub auf dem Campingplatz und wir Kinder sowieso. Die Brötchen am Morgen vom Strandkiosk und Rührei auf dem Gaskocher. Das erste Schwimmen um 10 Uhr Morgens, die Ausflüge nach Verona und Lazise. Unsere Besuche im Garda- und Aqualand. Und am Abend, nach dem Abendbrot, nochmal auf dem Sportplatz zum Fußball mit Kinder aus ganz Europa. Und geht die Sonne unter, geht es in die Dusche und dann ab ins Bett, herrlich! Man fuhr in den Süden Europas, weil es mal so "richtig schön warm" war. Und tatsächlich ging es dabei um Werte um die 35 Grad. So war das damals. Generell habe ich dass Gefühl das die ideologische Angst vor Sonne, Wind und Regen heute massiv zur Panikmache missbraucht werden! Leben in der Lage, welche früher einfach Teil des Lebens waren. Und auch in manch ländlichen Regionen der Republik sieht man das viel entspannter als in den zwangsfinanzierten Propagandasendern. Aber ja, es ist auch logisch. Angst, Panik und Alarm verkaufen sich halt besser, so war es schon immer. Klimapanik lenkt hervorragend ab von mieser Politik und Kriegstreiberei. Nicht falsch verstehen, JA es gibt den von Menschen gewiss beschleunigten Klimawandel natürlich. Die Hitzeperioden dauern länger und mögen im Peak stärker sein. Doch könnten wir aufhören uns da mit Schnappatmung dem Untergang der Menschheit zu widmen? Bitte!

Die Menschheit ist soweit gekommen weil sie sich angepasst hat! Technologie und Technologieoffenheit gehören genauso dazu wie der Respekt vor Mutter Natur.  Also weniger Festkleben und mehr anpassen. 

Wenn die großen Völker dieser Erde es geschafft haben die unwirklichsten Gebiete dieser Erde zu besiedeln, Trockenheit, Sumpf, Regenzeit und Wüsten zu überstehen ... was nehmen wir uns da raus den ganzen Tag in Panik und Selbstmitleid zu versinken ? Und auch zur Wahrheit gehört, dass wir von der Natur sehr viel lernen können. Die anpassungsfähigen Tieren, zu denen wir ja auch irgendwie gehören, überleben! Und wer da nicht mitspielt verschwindet, traurig aber Fakt! Das nennt man Leben, das ist Evolution. Wer das übrigens gelernt hat sind die Menschen in Südafrika und China. Ist der Sommer zu heiß ? Photovoltaik aus Dach, Klima ins Haus und Mittags kürzer treten. Ist das Wasser knapp ? Entsalzungsanlagen und Wasserspeicher bauen. KI gestützt und durch den Menschen optimiert. Und fehlt mal Energie, lasst uns wieder über Zukunftstechnologien reden. Und hierbei gilt natürlich aus Fehlern lernen,  den Überraschung, dass machen Menschen so. Würden wir immer nach dem Radsturz aufgeben hätten wir ja nie die von unseren Steuern finanzierten Radwege in Peru bauen können... :-) Was ich hier sehr vereinfacht und kurzgefasst skizzieren will ist, es geht ... wenn man will. Veränderungen und Anpassungswille ist Teil unserer Geschichte und Teil unserer Identität. 

Also, genießt den Sommer. Der Regen kommt wieder !

Montag, 27. Juli 2026

Tschüss Instagram

 

"Das Geheimnis von Sozialen Netzwerken sollte immer der Spaß daran sein!"

Ich bin 1983 geboren und und kann mich dadurch noch sehr gut an eine Zeit erinnern als wir entscheiden mussten ob ich mir die neusten Nachrichten des Heavy Metal in den Weltnetzforen reinziehen durfte, ob mein Vater E-Briefe schreiben konnte oder meine Mutter ihre Schwester anrufen konnte. Alles zusammen ging am Anfang einfach nicht! Das 56k Modem und seine unverwechselbaren AOL Einwahlgeräusche waren Teil meiner Jugend, wie auch ein legendäres "Nachricht-Empfangen" Geräusch des "ICQ" Kurznachrichtendienstes. 

Das Weltnetz war magisch. Auch wir hatte eine "eigene" Familienhomepage die ich mit HTML Sprache, gelernt im Informatikunterricht, im "Windows.txt Editor" ins Netz gespeist hatte. Und es fühlte sich magisch an!

Witziger Fakt: Auf einer Externen Festplatte habe ich sie noch, nach über 29 Jahren. Und bis auf das "Freie Gästebuch" und einem Verweis zum lokalen Tisch-Tennisverein geht alles noch. Die Seite des Vereins hab übrigens ich auch damals gemacht und ja auch diese ist noch da. 

 Aber noch in der Zeit meiner Ausbildung zum Medientechnologen in Freudenberg, begannen die Leute mit den ersten Sozialen Netzwerken. Ohne Werbung, Hass und mit sehr viel guter Laune. "Studie-VZ" , "Wer-kennt-Wen" und natürlich "Myspace" alles so geniale Erinnerungen. Aus dieser Zeit stammen auch noch einige meiner analogen Freundschaften die ich nie missen möchte. Doch vieles änderte sich rasch. Kurz bevor  ich meine Berufsausbildung zum Medientechnologen erfolgreich abgeschlossen hatte, trat mit "Facebook" ein neuer Spieler aufs Feld und seine Intensionen waren rein finanzieller Natur. Und das hat sich mit dem erweiterten META Konzern heute nicht verbessert. Das Klima in diesen Netzwerken wird rauer. Diskriminierung und Digitale-Gewalt sind Alltag, gerade wenn man diese Netzwerke so wie ich politisch nutzt. Wobei es da weniger der "politische Gegner" ist. Ich habe schon beim SED-Erben DIE LINKE meine Lektionen dazu gelernt. 

Aber dass ist verkraftbar. Was es allerdings ätzend macht ist die massive Zensur, Methoden die andere Entwickeln um über gemeinsame Bekannte, die sich ja hier offen legen, Informationen zu erlangen.  Ekelhaft! Darauf habe ich einfach keine Lust mehr. Dazu kommt die Zeit welche solche Kanäle fressen. Kommentieren, produzieren und verwalten. Das ist ein reiner Zeitfresser. Dann ist es auch so dass die Mehrheit, Videos und Kurzfilme möchte. Das liegt mir einfach fern. Ja es nervt mich. Inhalte werden verkürzt und oft aus dem Kontext erzählt. Und ich will auch keine Dauerbeschallung von Propaganda und Märchen mehr welche mir ein Algorithmus raussucht. Ich möchte selber bestimmen was ich wann lese und was eben nicht.

Kurz gesagt, mein Instagram Kanal "Schwarzendahl.Pfalz" ist runter! Ich bedanke mich bei allen die aktiv dabei waren und ja wir hatten eine schöne Zeit. Aber jetzt ist es auch ok! 

Politische Inhalte und frage zum Zeitgeschehen findet ihr hier.

Euer David

Samstag, 25. Juli 2026

CSD Berlin

Tief bestürzt über die Ereignisse beim CSD Berlin!
Meine Gedanken und Wünsche gelten den Opfern und Angehörigen. 

Der Fall wirft so viele Fragen auf. Über den Täter unseren Umgang mit diesen islamistischen Terroristen, die Überwachung von Gefährdern und vieles mehr. Auch stellt sich mir die Frage ob wir nicht bereits einen Punkt überschritten haben wo wir dieser Lage nicht mehr Herr werden können ?

Ich hätte da unendlich viele Wünsche und Idee was jetzt passieren müsste und wie man als Bundesrepublik nun vorgehen sollte... aber machen wir uns ehrlich, es wird nichts passieren! Diese Regierung und die "Mitte" welche sie vor sich hertreibt will es nicht. Sie sind offensichtlich sehr zufrieden. Dann muss man das so zur Kenntnis nehmen, so widernatürlich sich es auch anfühlt. So falsch es ist!

Machen wir also dass was uns möglich ist, stellen wir Betonklötze in unsere Fußgängerzonen und die wichtigste Maßnahme, statten wir unsere wirklich tollen und Lebenswichtigen Kolleginnen und Kollegen mit ALLEN Mitteln aus um im Notfall Menschenleben zu retten. Denn diese Regierung hat mutmaßlich wohl kein Interesse daran und "der Mitte" ist es egal!

Es ist jetzt 01:25 Uhr ich werfe mir jetzt eine DVD einer 2000er Serie ein, eine Zeit als wir auf dem Höhepunkt unserer Gesellschaft in einer Welt lebten die noch in Ordnung war!

Gute Nacht

Montag, 20. Juli 2026

Konsequent Werteorient – Erfüllung im kleinen Umfeld

 

Konsequent Werteorient – Erfüllung im kleinen Umfeld

Klar wir sind immer irgendwie Teil einer Gruppe. Temporär (meist unfreiwillig) wenn wir gemeinsam im Bus zur Arbeit und Schule fahren. Im Wartezimmer sitzen, im Laden einkaufen oder in Ämtern irgendwelche Dokumente brauchen. Es gibt Gruppen in die wir freiwillig eintauchen wenn wir unsere Arbeit ausüben oder unseren Hobbies in der Freizeit nachgehen. In manche Gruppen werden wir auch hineingeboren, die Familie und die Heimat. Diese können wir uns unter einigen Umständen aber selbst aussuchen. Wir heiraten, suchen unsere "eigenen Familien"... wandern ein oder aus. 

Eine der größten oder besser die größte Gruppe in der wir uns Bewegen ist "die Gesellschaft". Eine Gruppe die immer weniger mit uns als Individuum gemeinsam hat. Weshalb Menschen sich immer öfter aus selbiger abmelden und verabschieden, Auch und gerade weil diese "Gesellschaft" immer öfter "obskure" Werte vertritt welche mit uns und unserem natürlichen Empfinden immer wieder in Konflikt tritt.    

In einer Zeit, in der Erfolg häufig an Reichweite, Vermögen oder gesellschaftlicher Anerkennung gemessen wird, erscheint ein anderer Lebensentwurf fast ungewöhnlich: der des konsequent werteorientierten Menschen. Gemeint sind Menschen, die ihre Entscheidungen nicht in erster Linie nach Trends, wirtschaftlichem Nutzen oder öffentlicher Zustimmung ausrichten, sondern nach festen Überzeugungen. Sie orientieren sich an Prinzipien wie Ehrlichkeit, Loyalität, Verantwortung, Bescheidenheit oder Hilfsbereitschaft und finden ihre Erfüllung nicht im Streben nach immer mehr, sondern in einem überschaubaren persönlichen Umfeld. Ein konsequent werteorientierter Mensch betrachtet seine Überzeugungen nicht als etwas, das je nach Situation verändert werden kann. Werte sind für ihn ein innerer Kompass, der auch dann Bestand hat, wenn dies Nachteile mit sich bringt. Gerade in einer Gesellschaft, die sich stetig verändert und in der Meinungen oft kurzfristigen Entwicklungen folgen, vermittelt eine klare Wertebasis Stabilität. Solche Menschen müssen nicht täglich neu entscheiden, wer sie sein wollen – ihre Grundhaltung gibt ihnen Orientierung und Sicherheit.

Dabei bedeutet Werteorientierung nicht zwangsläufig, sich von der Gesellschaft abzuwenden oder den Fortschritt abzulehnen. Vielmehr geht es darum, Entwicklungen kritisch zu hinterfragen und nur das zu übernehmen, was mit den eigenen Überzeugungen vereinbar ist. Wer werteorientiert lebt, muss nicht jede Mode mitmachen oder jeder gesellschaftlichen Wahnsinn/Irrsinn oder Fehlentwicklungen folgen. Stattdessen entscheidet er bewusst, welche Veränderungen seinem eigenen Verständnis von einem guten Leben entsprechen. Man kann, darf und sollte sich in seinen Gemeinsamen Nenner zurückziehen können.

Auffällig ist, dass viele dieser Menschen ihre Erfüllung nicht im öffentlichen Rampenlicht suchen. Sie finden Sinn in ihrem direkten Umfeld: in der Familie, im Freundeskreis, in der Nachbarschaft oder im Verein. Sie führen ihr Leben im ursprünglichen "Heimathafen", ihrer Sippe in schönster Harmonie. Gut so! Dort erleben sie Gemeinschaft nicht als flüchtige Begegnung, sondern als langfristige Verbundenheit. Vertrauen entsteht durch Verlässlichkeit, gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Erfahrungen. Für sie zählt weniger die Anzahl sozialer Kontakte als deren Qualität.

Gerade das kleine Umfeld ermöglicht es, Werte täglich mit Leben zu füllen. Ehrlichkeit zeigt sich im offenen Gespräch, Verantwortung im füreinander Einstehen und Hilfsbereitschaft in den kleinen Gesten des Alltags. Diese Handlungen erscheinen oft unspektakulär, bilden jedoch das Fundament eines stabilen gesellschaftlichen Zusammenlebens. Eine funktionierende Gemeinschaft entsteht nicht allein durch staatliche Regeln, sondern vor allem durch Menschen, die bereit sind, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Etwas was der breiten Gesellschaft durch die zunehmend auch geförderten Spaltung entzogen wird. Die Familie als Feindbild und überholte Einheit wird dann aus Sicht so mancher Problemponnys zur zu vermeidenden Gefahr für "unsere Demokratie" ... verrückt!

Viele werteorientierte Menschen empfinden zudem eine besondere Zufriedenheit darin, unabhängig von äußerer Anerkennung zu handeln. Sie benötigen keine ständige Bestätigung durch soziale Medien oder öffentliche Aufmerksamkeit. Ihre Motivation entspringt dem Bewusstsein, im Einklang mit den eigenen Überzeugungen zu leben. Diese Form der inneren Zufriedenheit ist häufig beständiger als Erfolg, der von äußeren Umständen abhängig ist.

Natürlich bringt ein solches Leben auch Herausforderungen mit sich. Wer konsequent seinen Werten folgt, gerät gelegentlich in Konflikt mit gesellschaftlichen Erwartungen oder woken Mehrheitsmeinungen. Standhaftigkeit kann Einsamkeit bedeuten, wenn andere den eingeschlagenen Weg nicht nachvollziehen können. Ebenso verlangt Werteorientierung die Bereitschaft, eigene Entscheidungen immer wieder kritisch zu überprüfen und Verantwortung für deren Folgen zu übernehmen. Konsequenz darf dabei nicht mit Starrheit verwechselt werden. Werteorientierte Menschen können offen für neue Erkenntnisse sein, solange diese ihre grundlegenden Prinzipien nicht zerstören. Aber der Standard der eigenen Werte sollte nie die Ablehnung der "Gesellschaft" bedeuten sondern nur der Rückzug auf eine Ebene die nur wir selbst bestimmen können. Der wohltuende Rückzug auf den Heimathafen, der Bastion von Familie und Sippe.

Ein weiterer Aspekt ist die zunehmende Beschleunigung des modernen Lebens. Permanente Erreichbarkeit, Informationsflut und Leistungsdruck erschweren es vielen Menschen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Aber muss ich immer erreichbar sein, ALLES wissen immer über alles informiert sein? Wer sein Glück im kleinen Umfeld sucht, setzt bewusst andere Prioritäten. Ein gemeinsames Essen mit der Familie, ein Gespräch mit einem guten Freund oder ehrenamtliches Engagement können wertvoller sein als materieller Besitz oder berufliches Prestige oder 24/7 Erreichbarkeit. Diese Form der Lebensgestaltung ist kein Ausdruck von extremen Rückzug, sondern eine bewusste Entscheidung für Qualität statt Quantität. Sie schützt uns vor dem geistigen Ermüden und Ausbrennen und erschlaffen. 

Konsequente Werteorientierung bedeutet letztlich auch, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Statt äußere Umstände oder andere Menschen für das eigene Glück verantwortlich zu machen, richten werteorientierte Menschen ihren Blick auf das, was sie selbst beeinflussen können. Sie gestalten ihren Alltag nach ihren Überzeugungen und erleben dadurch ein hohes Maß an Authentizität. Wer im Einklang mit seinen eigenen, ursprünglichen Werten lebt, empfindet häufig eine innere Ruhe, die unabhängig von kurzfristigen Erfolgen oder Misserfolgen bestehen bleibt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass konsequent werteorientierte Menschen einen Lebensweg wählen, der von Beständigkeit, Eigenverantwortung und persönlicher Integrität geprägt ist. Von Sippe und und Familie, von Freundschaften und persönlichen Interessen statt Mehrheitsgeblubber einer verfallenen Moral. Sie suchen ihre Erfüllung nicht in gesellschaftlichem Prestige oder ständigem Wachstum, sondern in den Beziehungen und Aufgaben ihres unmittelbaren Lebensumfeldes. Gerade weil sie ihre Werte konsequent leben und sich auf das Wesentliche konzentrieren, schaffen sie oft stabile Gemeinschaften und erfahren eine Form von Zufriedenheit, die nicht von äußeren Trends abhängig ist. Ihr Beispiel zeigt, dass ein erfülltes Leben nicht zwingend im Großen gesucht werden muss – häufig liegt es in den kleinen, aber bedeutsamen Dingen des Alltags.

Donnerstag, 9. Juli 2026

In einem Land wo Milch und Honig fließt!

Bildquelle: Bundestag/Youtube
In einem Land wo Milch und Honig fließt!

Vor wenigen Minuten beendete der (fraglich legitimierte) Kanzler seine Regierungserklärung im Deutschen Bundestag. Ich musste das erstmal sacken lassen bevor ich es mal, ganz subjektiv, kommentiere. Ist ja sonst nicht meine Art, aber hier ... Fassen wir mal zusammen was Merz gesagt hat ... Es kommen goldene Zeiten auf uns zu. Es klang wie ein Versprechen von blühenden Landschaften und einem Land in dem Milch und Honig fließen. Wo Kinderlachen die Luft erfüllt, Armut und Arbeitslosigkeit vergessen sind und wo unsere Wirtschaft "Made in Germany" wieder auf der Spitze ist. Ein Land der bunten, lebenswerten Demokratie voller Liebe, Glück und Meinungsfreiheit (natürlich unter dem Vorbehalt das man den Einheitsbrei der "Mitte" schluckt und nachblubbert)   ALLES LÜGE!

Noch im Augenblick wo Merz am Rednerpult schwadroniert blicken die Abgeordneten auf ihre Mobiltelefone. EILMELDUNG!

Quelle: Spiegel/online
VOLKSWAGEN, das Rückgrat der Deutschen Wirtschaft wird 4 Werke in Deutschland schließen, Investitionen in Deutschland zurückfahren und tausende Arbeitsplätze abbauen .....
Schockstarre im Bundestag ... Zwischenrufe, der Kanzler...  redet lauter und fantasiert weiter, wie im Fieberwahn ...  Die SED, pardon Linkspartei schaut traurig drein, hatte sie doch gehofft VW irgendwann zu enteignen, DIE GRÜNEN im Glückstaumel weniger Verbrenner verlassen bald die Werkshallen. Die SPD wittert den Kampf gegen Faschismus auf dem Werksgelände und sucht hilfesuchend die Blicke von Barrikadenheidi. Die CDU klatscht immer noch brav für ihren Kanzler ... die AfD hat zwar erkannt was gerade passiert ist wird aber sowieso von keinem im Saal ernstgenommen, weil Brandmauer usw ... Am Ende ist der Kanzler der "blühenden Fantasie" fertig.      Der Zwangsapplaus im zwangsfinanzierten Propagandafernsehen in Szene gesetzt und unsere Kinder bis auf die Knochen verschuldet. DANKE MERZ.
Nur die eine Lehre bleibt! Weg mit MERZ !



Montag, 6. Juli 2026

Sonntagsöffnungen zwischen wirtschaftlicher Vernunft und dem Schutz der Familie

Sonntagsöffnungen zwischen wirtschaftlicher Vernunft und dem Schutz der Familie

Die Forderung nach einer Ausweitung der Sonntagsöffnungszeiten wird mit zunehmenden Interesse von allen Seiten geführt. Vertreter aus Wirtschaft und Politik argumentieren, dass der stationäre Einzelhandel angesichts der rund um die Uhr verfügbaren Online-Konkurrenz dringend mehr Flexibilität benötige. Tatsächlich lässt sich dieses Argument nicht einfach ignorieren. Unsere Innenstädte kämpfen vielerorts ums Überleben, immer mehr Geschäfte schließen, während große Internetplattformen an sieben Tagen in der Woche und rund um die Uhr Umsätze erzielen. Es wäre naiv zu behaupten, dass dieser Wettbewerbsnachteil keine Rolle spielt. Längere Sonntagsöffnungen könnten auch durchaus neue Arbeitsplätze schaffen. Gerade im Einzelhandel, in Bäckereien, Konditoreien oder touristisch geprägten Regionen könnte zusätzlicher Personalbedarf entstehen. Studenten, Rentner oder Menschen, die bewusst am Wochenende arbeiten möchten ... oder in Anbetracht der miesen Rentenideen der Bundesregierung müssen, könnten von neuen Verdienstmöglichkeiten profitieren. Auch Städte mit einem hohen Tourismusaufkommen könnten attraktiver werden, wenn Besucher nicht vor verschlossenen Schaufenstern stehen. Wirtschaftlich betrachtet sprechen deshalb durchaus nachvollziehbare Argumente für eine vorsichtige Liberalisierung.

Doch genau an diesem Punkt beginnt die eigentliche gesellschaftliche Debatte. Die entscheidende Frage lautet nicht, ob sonntags mehr Umsatz erzielt werden kann, sondern welchen Preis unsere Gesellschaft dafür zu zahlen bereit ist. Der Sonntag ist weit mehr als ein arbeitsfreier Tag. Er ist einer der letzten Zeiträume, an dem Familien gemeinsam Zeit verbringen können. In einer Gesellschaft, in der Eltern häufig unterschiedliche Arbeitszeiten haben, Kinder Ganztagsschulen besuchen und der Alltag immer stärker durchgetaktet ist, gewinnt ein gemeinsamer freier Tag sogar an Bedeutung. Unser Familienleben entsteht nicht zwischen Tür und Angel. Es braucht gemeinsame Mahlzeiten, Ausflüge, Besuche bei den Großeltern, aktive Vereinsleben oder einfach Zeit füreinander. Aber auch Zeit für sich selbst. Genau diesen gemeinsamen Rhythmus schützt der Sonntag. Dabei geht es keineswegs um religiöse Begründungen allein. Auch wer keiner Kirche angehört, profitiert von einem gesellschaftlich gemeinsamen Ruhetag. Ehrenamt, Sportvereine, kulturelle Veranstaltungen und Nachbarschaft leben davon, dass möglichst viele Menschen gleichzeitig frei haben. Wer freut sich nicht darauf am Samstag oder dem Sonntag in seinem Ehrenamt dem Alltag zu entfliehen. Das ist ein extrem wichtiger Teil der Regeneration der eigenen psychischen Hygiene. Wird der Sonntag schrittweise zu einem gewöhnlichen Werktag, droht dieser gemeinsame soziale Takt verloren zu gehen. Die körperlichen und mentalen Ruhephasen die unabdingbar sind würden vergehen und unser Stresslevel maximal steigen. 

Ein Blick in die Vereinigten Staaten zeigt, wohin eine nahezu vollständige Liberalisierung führen kann. In vielen Regionen der USA sind Geschäfte an sieben Tagen in der Woche geöffnet, manche Supermärkte sogar rund um die Uhr. Verbraucher genießen dort zweifellos eine enorme Flexibilität. Wer nachts oder sonntags einkaufen möchte, kann dies problemlos tun. Gleichzeitig ist die amerikanische Arbeitswelt deutlich stärker von Schichtarbeit, unregelmäßigen Arbeitszeiten und geringeren sozialen Schutzrechten geprägt. US Familien müssen ihre Freizeit oft mühsam organisieren, weil gemeinsame freie Tage längst keine Selbstverständlichkeit mehr sind. Der wirtschaftliche Nutzen geht dort vielfach zulasten gemeinsamer Familienzeit und einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Auch sind durch die "Multijob" Mentalität entstandene Marktstruktur die Täglich wichtigen Ruhephasen Unterbrochen. Ein Krankhaftes System hat sich etabliert in dem der Markt bestimmt wann wir wo sind. Denn wer 2-3 Jobs anstatt einer Arbeitsstelle hat kommt nicht mehr zur Ruhe. Erschöpfung und kürzere Lebenserwartung sind das Ergebnis. Beängstigend, auch bei uns hat sich diese Idee eingeschlichen. War es doch die ehemalige Arbeiterpartei SPD die durch die Agenda 2010, Minijobs und "Ich AGs" diese Vernichtung der eigenen Wählerschaft initiiert hat. Heute klatschen Marktliberale und Wirtschaftsextremisten für Schröder und seinen Sozialabbau. Und die ehemalige SED klingt mit ein weil sie ein Stück vom Kuchen haben will...

Deutschland sollte deshalb weder starr an überholten Regeln festhalten noch das amerikanische Modell unkritisch übernehmen. Ein sinnvoller Mittelweg wäre denkbar. Dort, wo ein echter touristischer Bedarf besteht oder wo besondere regionale Gegebenheiten vorliegen, können begrenzte Sonntagsöffnungen sinnvoll sein. Gleichzeitig muss der Grundsatz bestehen bleiben, dass Sonntagsarbeit die Ausnahme und nicht die Regel ist. Beschäftigte müssen freiwillig arbeiten können, angemessen vergütet werden und einen verbindlichen Ersatzruhetag erhalten. Vor allem aber darf wirtschaftlicher Wettbewerb niemals dazu führen, dass Arbeitnehmer indirekt gezwungen werden, ihre Familienzeit dauerhaft aufzugeben.

Die Digitalisierung, Fluch und Segen unserer Moderne, stellt den stationären Handel zweifellos vor enorme Herausforderungen. Doch die Antwort darauf darf nicht allein lauten, den Menschen immer mehr Arbeitszeit aufzuzwingen. Attraktive Innenstädte entstehen nicht ausschließlich durch längere Öffnungszeiten, sondern durch ein vielfältiges Angebot, Sicherheit, Gastronomie, Kultur und Aufenthaltsqualität. Nicht zuletzt und das sehen wir sogar in unserem beschaulichen Frankenthal, entstehen attraktive Innenstädte durch Sauberkeit, Sicherheit, günstige Ladenmieten und einem gut gewählten Einzelhandelskonzept. Denn wer will schon bummeln wenn Shishabars, Spiellotheken und Wettbüros die Vorherrschaft haben ... Wer glaubt, allein mit zusätzlichen Sonntagsöffnungen den Strukturwandel aufzuhalten, greift zu kurz. Eine moderne Gesellschaft muss wirtschaftlich leistungsfähig sein. Sie muss aber ebenso Räume schaffen, in denen Familie, Freundschaften und Gemeinschaft gelebt werden können. Der Sonntag gehört zu diesen Räumen. Genau darum sollte Deutschland behutsam über notwendige Anpassungen sprechen, ohne den grundsätzlichen Schutz des gemeinsamen Familientages preiszugeben. Mehr wirtschaftliche Freiheit kann sinnvoll sein, doch sie darf niemals wichtiger werden als der Zusammenhalt unserer Familien. Denn eine starke Wirtschaft ist wichtig. Eine starke Gesellschaft ist unbezahlbar.


"Eure Gewalt ist ein stummer Schrei nach Liebe!"

 

"Eure Gewalt ist ein stummer                             Schrei nach Liebe!"

Die jüngsten Äußerungen des Bündnisses „widersetzen“ gegenüber dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) und der CDU markieren eine Entwicklung, die jedem Demokraten Sorge bereiten sollte. Wer erklärt: „Wenn ihr es wagt, den Faschisten an die Macht zu helfen, macht ihr euch zu unserem nächsten Aktionsziel“, verlässt den Boden einer sachlichen politischen Auseinandersetzung. Unabhängig davon, wie diese Aussage gemeint gewesen sein mag, ist sie geeignet, als Drohung verstanden zu werden. Genau darauf hat Sahra Wagenknecht mit ihrer Feststellung hingewiesen: „Das kann man als Aufruf zur Gewalt verstehen.“ Wo solche Aufrufe ihren Nährboden finden haben wir bei Hammerbade und Co erleben können.

Eine Demokratie lebt vom Wettstreit der Argumente. Parteien, gesellschaftliche Gruppen und Bürger dürfen, müssen unterschiedliche Auffassungen vertreten, sie dürfen sich hart kritisieren und um politische Mehrheiten ringen. Was jedoch niemals Bestandteil einer demokratischen Kultur werden darf, ist die gewalttätige Einschüchterung politischer Gegner. Wer Parteien oder deren Mitglieder zu „Aktionszielen“ erklärt, erzeugt bewusst ein Klima der Angst und der Bedrohung. Eine solche Sprache hat in einer freiheitlichen Demokratie keinen Platz. Besonders problematisch ist dabei, dass sich solche Drohgebärden gegen demokratisch legitimierte Parteien richten. Ob man deren Positionen teilt oder entschieden ablehnt, spielt dabei keine Rolle. Das Recht auf politische Betätigung ist ein Grundpfeiler unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wer versucht, politische Entscheidungen durch Druck, Einschüchterung oder die Androhung von Aktionen gegen Andersdenkende zu beeinflussen, stellt sich gegen genau jene demokratischen Prinzipien, die er angeblich verteidigen möchte. Sahra Wagenknecht hat deshalb Recht, wenn sie vor einem wachsenden autoritären Denken in Teilen des politischen Aktionismus warnt. Wer glaubt sich über das Gesetzt zu stellen, wer glaubt die eigene politische Überzeugung berechtige dazu, andere einzuschüchtern oder ihnen indirekt Gewalt anzudrohen, verabschiedet sich vom demokratischen Diskurs. Demokratie bedeutet, Wahlergebnisse zu akzeptieren, unterschiedliche Meinungen auszuhalten und politische Konflikte ausschließlich mit friedlichen und rechtsstaatlichen Mitteln auszutragen.

Gerade in einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung, wir hatte es ja hier schon oft davon, ist es deshalb notwendig, klare Grenzen zu ziehen. Jede Form politischer Gewalt oder auch nur ihre Andeutung muss unabhängig von ihrer ideologischen Herkunft entschieden zurückgewiesen werden. Es darf keinen Unterschied machen, ob Drohungen von rechts, von links oder aus anderen politischen Milieus kommen. Wer Demokratie glaubwürdig verteidigen will, muss Gewalt und Einschüchterung stets nach denselben Maßstäben beurteilen. Politische Gegner sind keine Feinde, sondern Mitbewerber in einer demokratischen Ordnung. Wer sie zu „Aktionszielen“ erklärt, verlässt den Boden des respektvollen menschlichen Miteinanders. Worte schaffen ein gesellschaftliches Klima. Deshalb tragen alle politischen Akteure eine besondere Verantwortung dafür, welche Signale sie aussenden. Drohungen, Einschüchterung und jede Form der Gewaltandrohung dürfen niemals zu einem akzeptierten Mittel politischer Auseinandersetzung werden. Demokratische Kultur entsteht durch Argumente, Respekt und den Willen, Konflikte friedlich auszutragen, nicht durch Angst und Einschüchterung.

Freitag, 3. Juli 2026

Der Wert einer schweigenden Demokratie!?

 

Der Wert einer schweigenden Demokratie!?

Hat eine Partei, die nicht mit einer anderen Partei redet, in einer Demokratie überhaupt einen Wert?

Demokratie ist weit mehr als das regelmäßige Abhalten von Wahlen. Sie ist unsere Kultur des Miteinanders. Der Versuch im Streit, des Ringens um die bessere Lösung und der Bereitschaft, politische Konflikte nicht mit Gewalt oder Unterdrückung, sondern mit Worten, Argumenten und Mehrheiten auszutragen. Parlamente wurden geschaffen, damit unterschiedliche Weltanschauungen aufeinandertreffen, sich widersprechen und dennoch innerhalb eines gemeinsamen Rahmens nach Lösungen suchen. Gerade deshalb stellt sich eine grundlegende Frage: Welchen Wert hat eine politische Partei in einer Demokratie, wenn sie sich grundsätzlich weigert, mit einer anderen demokratisch gewählten Partei überhaupt zu sprechen?

Diese Frage ist aktueller den je und unbequem. Sie fordert dazu auf, über den Kern unserer demokratischen Ordnung nachzudenken. Denn Demokratie bedeutet nicht nur, das eigene Programm zu vertreten. Sie verlangt auch, sich der Auseinandersetzung mit anderen Positionen zu stellen, selbst dann, wenn diese unbequem, provokant oder den eigenen Überzeugungen völlig entgegengesetzt sind. Politik lebt aber vom Konflikt. Gäbe es keine unterschiedlichen Auffassungen über Wirtschaft, Soziales, Migration, Außenpolitik oder Bildung, wären Parteien überflüssig, wir hätten den Weg zurück zur Einheitspartei gefunden...mag für einige ein Lebenstraum sein, hat aber mit Demokratie nichts zu schaffen. Der Sinn von Demokratie besteht gerade darin, diese Unterschiede friedlich auszutragen. Das Parlament ist deshalb kein Ort der Harmonie. Es ist ein Ort der fairen und offenen Konfrontation. Worte ersetzen dort Waffen. Debatten ersetzen Gewalt. Abstimmungen ersetzen Machtkämpfe auf der Straße. Auch wenn das einigen extremistischen Kräften im Land nicht gefällt, Gewalt darf NIE WIEDER Mittel von politischen Auseinandersetzungen sein.

Wer sich jedoch weigert, überhaupt noch miteinander zu sprechen, verlässt einen wesentlichen Teil dieses demokratischen Gedankens. Das gilt im übrigen auch vom Verweigern von parlamentarischen Rechten und Pflichten, bis zur Verweigerung von rechtmäßigen Neuauszählungen bei einer Fehlerhaften Wahl. Dabei muss man klar unterscheiden zwischen Zusammenarbeit und Kommunikation. Niemand kann einer Partei vorschreiben, mit wem sie eine Koalition eingeht oder gemeinsame Gesetzesvorhaben entwickelt. Parteien dürfen rote Linien ziehen. Sie dürfen sagen, dass sie mit bestimmten politischen Vorstellungen keine Regierungsverantwortung teilen möchten. Das ist Ausdruck ihrer politischen Identität und ihrer Verantwortung gegenüber ihren Wählern und Interessensgruppen oder wie bei alten Parteien, ihren Geldgebern und Großspendern.

Etwas anderes ist jedoch die grundsätzliche Verweigerung des Dialogs.

Denn Demokratie verlangt nicht, dass man sich einig wird. Demokratie verlangt lediglich, dass man bereit ist, dem politischen Gegner zuzuhören und seine Argumente mit eigenen Argumenten zu beantworten. Wer Diskussionen verweigert, ersetzt den demokratischen Wettstreit der Ideen durch Ausgrenzung. Er signalisiert, dass bestimmte Positionen gar nicht mehr diskutiert werden sollen. Damit entsteht die Gefahr, dass politische Auseinandersetzungen nicht mehr durch Überzeugung, sondern durch moralische Scheuklappen und Abschottung geführt werden. Gerade Parlamente sind keine Freundschaftsvereine. Dort sitzen Menschen mit völlig unterschiedlichen Weltanschauungen. Liberale treffen auf Sozialisten, Konservative auf Progressive, Ökologen auf Wirtschaftsliberale, Pazifisten auf Kriegsgeile Rüstungsprofiteure. Niemand erwartet, dass sie sich mögen. Aber jeder darf erwarten, dass sie miteinander reden. Der eigentliche Gegner einer Demokratie ist nicht die Meinungsverschiedenheit. Ihr größter Feind ist die Sprachlosigkeit! Wer nicht mehr miteinander spricht, sondern sich lieber blockiert, angreift oder schikaniert kann auch keine Missverständnisse aufklären. Er kann keine Kompromisse finden und keine Gemeinsamkeiten entdecken. Selbst dort, wo am Ende keine Einigung erzielt wird, hat das friedliche Gespräch immer einen Wert. Es macht politische Entscheidungen nachvollziehbar, transparent. Bürger können beobachten, welche Argumente vorgetragen wurden und welche Position sie überzeugen. Und auch wenn Grüne, SED LINKE und SPD es nicht hören wollen der WÄHLER und die WÄHLERINNEN bleiben der Souverän !

Viele historische Entwicklungen zeigen, dass Demokratie gerade dann stark war, wenn sie den offenen Streit zugelassen hat. Grüße an die alten Griechen.  Nach den Erfahrungen der europäischen Geschichte entstand die Überzeugung, dass Konflikte nicht unterdrückt, sondern institutionalisiert werden müssen. Das Parlament ist genau dieser Ort. Wer dort erscheint, akzeptiert die Spielregeln des demokratischen Wettbewerbs. Deshalb sollte jede demokratisch gewählte Partei zunächst als Gesprächspartner im parlamentarischen Verfahren behandelt werden. Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass ihre Positionen übernommen oder unterstützt werden müssen. Im Gegenteil: Schlechte Argumente verlieren häufig gerade dann an Überzeugungskraft, wenn sie einer offenen Debatte ausgesetzt werden, sieht man bei den Grünen. Demokratie vertraut darauf, dass bessere Argumente sich langfristig durchsetzen.

Die Geschichte kennt viele Beispiele dafür, dass Ausgrenzung politische Konflikte eher verschärft als löst. Menschen, deren politische Überzeugungen dauerhaft ignoriert werden, fühlen sich häufig nicht widerlegt, sondern ausgeschlossen. Es zerschlägt das Vertrauen in demokratische Institutionen. Wer Millionen Wähler pauschal aus dem politischen Gespräch ausschließt, die Wähler als NAZ*S oder Putinknechte beschimpft, läuft Gefahr, den Eindruck zu erzeugen, ihre Stimmen seien zwar bei Wahlen da sind, danach aber keinen Platz mehr im demokratischen Diskurs haben.

Natürlich gibt es Grenzen. Demokratie muss sich gegen Bestrebungen verteidigen dürfen, die sie selbst abschaffen wollen. Das deutsche Grundgesetz ist deshalb als “wehrhafte Demokratie” ausgestaltet. Parteien können unter sehr hohen verfassungsrechtlichen Voraussetzungen verboten werden. Zuständig dafür ist ausschließlich das Bundesverfassungsgericht. Solange eine Partei jedoch nicht verboten ist und ihre Abgeordneten demokratisch gewählt wurden, nehmen sie ihre Mandate mit denselben parlamentarischen Rechten wahr wie andere Abgeordnete. Auch wenn es manchen Radikalen nicht gefällt! Gerade deshalb sollte zwischen politischer Ablehnung und institutioneller Ausgrenzung unterschieden werden. Eine Partei darf jede Position einer anderen Partei entschieden kritisieren und im besten Fall widerlegen. Sie darf Anträge ablehnen, Koalitionen ausschließen und fairen Wahlkampf gegen ihre Gegner führen. Das alles gehört zur Demokratie. Schwieriger wird es dort, wo selbst das Gespräch verweigert wird und Gewalt auf die Agenda rückt. Denn damit verliert Politik ihre wichtigste Eigenschaft: den Austausch von Argumenten. Ein oft gehörtes Argument lautet, dass Gespräche bestimmten Parteien eine Bühne bieten würden. Dieses Argument verdient eine ernsthafte Betrachtung. Tatsächlich kann Aufmerksamkeit politische Wirkung entfalten. Andererseits ist Schweigen selten geeignet, politische Überzeugungen zu verändern. Menschen lassen sich meist eher durch nachvollziehbare Gegenargumente überzeugen als durch das bloße Signal, über bestimmte Themen werde nicht gesprochen. Gerade im Zeitalter der Aufklärung wird es doch ... ach nee sorry das haben wir ja überwunden :-) Demokratie lebt vom Vertrauen in die Urteilskraft ihrer Bürgerinnen und Bürger. Wer glaubt, dass Wähler mündig sind, muss ihnen auch zutrauen, politische Debatten selbst bewerten zu können. Die beste Antwort auf fragwürdige Positionen ist häufig nicht das Schweigen, sondern die bessere Begründung. Hinzu kommt ein weiterer Aspekt. Politiker vertreten nicht sich selbst, sie dienen DEM DEUTSCHEN VOLKE. Sie vertreten Bürger. Wenn zwei Parteien nicht miteinander sprechen, betrifft dies nicht nur die Funktionäre. Es betrifft auch die Millionen Menschen, die ihnen ihre Stimme gegeben haben. Diese Bürger haben unterschiedliche Hoffnungen, Sorgen und Interessen. Demokratie sollte Brücken zwischen diesen gesellschaftlichen Gruppen bauen, nicht zusätzliche Mauern errichten. Auch für ihre ehemaligen Erbauer muss irgendwann der Punkt kommen wo man erkennt das dieses Land unsere Heimat genug Mauer hatte!

Dabei darf Gesprächsbereitschaft niemals mit Beliebigkeit verwechselt werden. Wer mit seinem politischen Gegner spricht, gibt seine eigenen Überzeugungen nicht auf. Im Gegenteil: Gute Demokratinnen und Demokraten zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihre Position überzeugend vertreten können, ohne ihrem Gegenüber das Recht auf Teilnahme am demokratischen Prozess abzusprechen. Gerade in einer Zeit zunehmender Polarisierung, befeuert durch den medialen Mainstream, Gebühren-finanziert und unterirdisch, gewinnt diese Haltung an Bedeutung. Soziale Medien schaffen zwar Aufklärung, können aber auch extrem polarisierende Inhalte befördern. Doch statt auf Medienkompetenz und Eigenständige Gedanken zu setzen, setzen übergriffige Parteien einer fraglichen Mehrheit auf Bevormundung und Ausgrenzung. Der politische Gegner erscheint oft nicht mehr als Konkurrent, sondern als Feind. Doch Demokratie ist kein Kampf um die Vernichtung des Gegners. Sie ist ein Wettbewerb um die Zustimmung der Bürger. Nach jeder Wahl sitzen dieselben Menschen wieder gemeinsam im Parlament. Deshalb ist die Fähigkeit zum Gespräch keine Schwäche, sondern eine demokratische Stärke. Wer ausschließlich mit Menschen spricht, die ohnehin derselben Meinung sind, betreibt keine demokratische Debatte. Er organisiert Zustimmung. Demokratie beginnt dort, wo unterschiedliche Auffassungen aufeinandertreffen und dennoch gemeinsame Regeln akzeptiert werden. Letztlich stellt sich daher nicht nur die Frage, welchen Wert eine Partei besitzt, die nicht mehr mit anderen Parteien spricht. Es stellt sich ebenso die Frage, welchen Wert der demokratische Diskurs noch besitzt, wenn Gesprächsverweigerung zu einem normalen politischen Instrument wird. Demokratie braucht Opposition. Demokratie braucht Konflikte. Demokratie braucht leidenschaftliche Debatten. Was sie jedoch nicht braucht, ist die Überzeugung, dass Schweigen und hasserfüllte Ausgrenzung stärker sei als das bessere Argument. Vielleicht liegt gerade darin die eigentliche Stärke einer freien Gesellschaft: Nicht darin, dass alle dieselbe Meinung vertreten, sondern darin, dass selbst tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten am Ende am Verhandlungstisch, im Parlament und im offenen Wort ausgetragen werden können. Denn wer Demokratie ernst nimmt, muss davon überzeugt sein, dass Argumente stärker sind als Ausgrenzung. Eine Partei gewinnt ihren demokratischen Wert nicht dadurch, dass sie mit allen einer Meinung ist. Sie gewinnt ihn dadurch, dass sie bereit ist, ihre Überzeugungen im offenen Wettstreit der Ideen zu vertreten, ohne Angst vor der Debatte und ohne den politischen Gegner aus dem Gespräch auszuschließen.

Die eigentliche Frage lautet daher nicht, ob man miteinander einverstanden ist. Die eigentliche Frage lautet, ob man noch bereit ist, miteinander zu reden. Solange diese Bereitschaft besteht, lebt Demokratie. Wo sie verloren geht, beginnt nicht zwangsläufig das Ende der Demokratie, aber ein Stück ihrer politischen Kultur geht verloren.