Donnerstag, 15. Oktober 2020

PM // Corona verschärft das Leiden der Hungernden

 

Bild - David Schwarzendahl am Rednerpult

Heute ist Welternährungstag, dazu einige Gedanken:

Fast 856 Millionen Menschen hatten allein 2019 nicht genug zu essen. Die aktuelle Tendenz ist dramatisch steigend. Mehr als jeder zehnte Mensch auf der Erde hungert  ... eine unglaubliche, unfassbare Zahl. 

Betrachten wir allein die humanitäre Katastrophe im Jemen. Hier haben ca. 17,4 Millionen Menschen keinen sicheren Zugang zu Lebensmitteln und als Folgen des Krieges breitet sich Cholera aus.             2 Millionen Kinder sind nach angaben der Weltgesundheitsorganisation akut mangelernährt.  Wie können wir das zulassen? 

Ein weiteres unerträgliches Beispiel findet sich im Kongo. Jeder 4 Kongolese ist von Hunger bedroht. Das schürt die Konflikte im Land noch weiter und sorgt neben der Corona-Pandemie für weiteren Sprengstoff in dem gebeutelten zentralafrikanischen Land. „Hunger, Mangel- und Unterernährung sind bei weitem kein Phänomen, dass nur den globalen Süden trifft. Immerhin acht Prozent der Bevölkerung in Nordamerika und auch Europa hat keinen Zugang zu ausreichender Nahrung“ (Christian Molke, ADRA) 

Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht das auch ein Leben in Deutschland und Europa nicht vor Armut und Hunger schützt. Würden wir einen der vielen Tausend Hilfesuchenden auf Lesbos und an den Grenzen Europas fragen die von der EU und auch von Deutschland und erst recht einem Seehofer im Stich gelassen werden, so könnte er damit wohl leider Bände füllen.  

Angesichts all dieser humanitären Krisen und Katastrophen fühlt man sich hilflos, machtlos und natürlich auch überfordert. Doch kleine Gesten können die Welt verändern. Es ist wie der "Butterfly Effect". Hier heißt es das der Flügelschlag eines Schmetterlings am einen Ende der Welt, am anderen Ende der Welt Stürme auslösen kann. 

Sei der Schmetterling! Denen da Oben ist es egal was mit uns hier unten passiert, doch wer den Schlag eines Schmetterlings vergisst, übersieht eine weitere alte Weisheit. "Wer Wind säht, wird Sturm enten!"

Schlagen wir also mit den Flügel, treffen wir kluge Entscheidungen. Wählen wir die richtige Partei. Eine Partei die sich gegen Kriegseinsätze stellt. Waffenexporte und Atomwaffen ächtet und abschaffen wird! Eine Partei der sozialen Gerechtigkeit und des Friedens! Wählen wir DIE LINKE.


Anmerkung: Neben der richtigen Wahlentscheidung brauchen wir Menschen die sich sozial angergieren. Sei es durch persönlichen Einsatz oder durch Spenden. Prüft sorgfältig wohin ihr spendet und welche Organisation dahinter steckt damit das Geld auch ankommt und nicht in Verwaltungsapparaten versickert! Schauen sie sich an was konkret vor Ort geleistet wird!

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