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Mittwoch, 23. September 2026

Deutschland Heute: Schluss mit dem Ablasshandel


Guten Morgen liebe Leser. 

Lasst uns heute mal über den irren Handel mit der Luft und wenn Klimapolitik zum Standortproblem wird sprechen! 

Deutschland war einmal stolz darauf, ein Industrieland zu sein. Stahl, Chemie, Maschinenbau, Automobilindustrie, Glas, Papier und unzählige mittelständische Unternehmen bildeten das wirtschaftliche Rückgrat unserer Heimat. Produziert wurde nicht nur für den deutschen Markt, sondern für die ganze Welt. "Deutschland ist Exportweltmeister" war ein Satz der in vielen Reden der Politiker in Berlin fiel. Millionen gut bezahlter Arbeitsplätze, kommunale Steuereinnahmen und ein erheblicher Teil unseres Wohlstands hängen bis heute daran. Und ausgerechnet dieses Industrieland hat sich entschieden, Energie und fossile Brennstoffe politisch immer weiter zu verteufeln und zu verteuern. Ein besonders absurdes Symbol dieser Politik ist die "Luftsteuer", die frei erfundene CO₂-Bepreisung: Unternehmen und Verbraucher müssen für den Ausstoß von Kohlendioxid Zertifikate beziehungsweise einen darauf frei erfundenen Preis bezahlen. Politisch wird dies als marktwirtschaftliches Instrument verkauft. Man gibt CO₂ einen Preis, damit sich emissionsärmere Technologien wirtschaftlich stärker lohnen. Völlig irre und eine weitere Episode für "darüber lacht die Welt"!

Die Herrschenden halten das für einen Geniestreich. Die entscheidende Frage lautet aber nicht, ob eine solche Konstruktion in einem volkswirtschaftlichen Lehrbuch funktionieren kann. Die entscheidende Frage lautet: Was passiert in der wirklichen Welt? Denn Deutschland produziert nicht auf einer einsamen Insel. Ein Chemiewerk in Rheinland-Pfalz konkurriert mit Produktionsstätten in China, den USA, Indien und anderen Teilen der Welt. Ein deutscher Stahlhersteller muss seine Produkte auf internationalen Märkten verkaufen. Dasselbe gilt für Glas, Aluminium, Papier, Düngemittel und zahllose weitere energieintensive Produkte. Deutschland kann deshalb nicht beliebig neue Kosten auf seine Industrie laden und anschließend überrascht feststellen, dass Investitionen irgendwann dort stattfinden, wo Energie und Produktion günstiger sind. Lieber Regierung: "dumm ist der, der dummes tut"! Genau in diesem Handeln der Regierung liegt der grundlegende Wahnsinn. Wenn eine Tonne Stahl künftig nicht mehr in Deutschland produziert wird, sondern stattdessen aus einem anderen Teil der Welt importiert werden muss, ist die deutsche CO₂-Bilanz möglicherweise schöner geworden, Glückwunsch. Für das Weltklima ist damit aber noch rein gar nichts gewonnen. Wird dieselbe Ware anderswo unter schlechteren Umweltstandards hergestellt, weil die Welt nicht so bescheuert ist Luft zu versteuern und anschließend über Tausende Kilometer nach Europa transportiert, kann aus dem Märchen des Klimaschutz eine bloße Verlagerung von Emissionen und Wertschöpfung werden. Eine Nullnummer für unsere Industrie. Danke ihr "Experten"!

Wir exportieren dann möglicherweise nicht CO₂ – wir exportieren Arbeitsplätze. Wir ab jetzt exportieren Investitionen. Wir exportieren unsere industrielle Kompetenz. Und anschließend importieren wir die Produkte zurück. Lasst uns wieder Licht in Fensterlose Rathaus schleppen! Dass dieses Problem keineswegs eine Erfindung grundsätzlicher Gegner der Klimapolitik ist, zeigt schon der Begriff „Carbon Leakage“. Selbst die Politik hat Regelungen geschaffen, um Unternehmen zu entschädigen, wenn die CO₂-Bepreisung zu Wettbewerbsnachteilen und einer Verlagerung von Produktion führen könnte. Allein das sollte vielleicht die Wähler etwas nachdenklich machen, oder findet ihr nicht ? Denn wenn ein Staat zunächst künstlich einen zusätzlichen Kostenfaktor schafft und anschließend ein kompliziertes System benötigt, um besonders betroffene Unternehmen vor den Folgen dieses Kostenfaktors zu schützen, darf man die Frage stellen, ob hier tatsächlich effiziente Wirtschaftspolitik betrieben wird. Oder Idiotie auf der Tagesordnung dieser Kaste steht!

Noch problematischer wird es, wenn man die gesamte Belastung betrachtet. Ein Industrieunternehmen bezahlt schließlich nicht nur einen CO₂-Preis. Es braucht Strom und Gas, zahlt Netzentgelte, Steuern, Abgaben, Löhne und Sozialversicherungsbeiträge. Es muss umfangreiche Vorschriften erfüllen, investieren und gleichzeitig international konkurrenzfähige Preise anbieten. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem eine Unternehmensleitung nicht mehr fragt: „Wie können wir unseren deutschen Standort modernisieren?“ Sie fragt: „Warum sollen wir die nächste Anlage überhaupt noch in Deutschland bauen?“ Das ist die gefährlichste Frage für eine Industrienation. Und auch berechtigt! Denn Deindustrialisierung geschieht nicht unbedingt mit einem großen Knall. Nicht jedes Werk wird morgen geschlossen und nicht jede Fabrikhalle steht übermorgen leer. Der Prozess läuft schon, schleichend, lautlos aber in gigantischer Größe. Bis 2030 rechnet man mit dem Verlust von mindestens, also wenn wes gut läuft ... herje ... 200.000 Arbeitsplätzen! Eine neue Produktionslinie entsteht nicht mehr in Deutschland. Eine alte Anlage wird nicht ersetzt. Forschung wandert schrittweise näher an neue Produktionsstandorte. Ein Zulieferer verliert Aufträge. Ein mittelständischer Betrieb findet keinen Nachfolger. Kommunen verlieren Gewerbesteuer. Hochqualifizierte Industriearbeitsplätze verschwinden Stück für Stück. Familien verarmen! Dieser Prozess der Vernichtung unserer Wirtschaft läuft bereits!

In wenigen Jahren blickt man auf die Statistik und wundert sich, warum der industrielle Kern des Landes verschwunden ist, ausgelöscht wurde. Natürlich wäre es genauso falsch, jedes Problem der deutschen Wirtschaft ausschließlich der CO₂-Bepreisung anzulasten. Hohe Energiepreise haben verschiedene Ursachen. Hinzu kommen internationale Konkurrenz, Handelskonflikte, demografische Probleme, Bürokratie, Fachkräftemangel und technologische Veränderungen. Aber gerade deshalb ist es nicht nachvollziehbar, warum Deutschland einem ohnehin unter Druck stehenden Industriestandort zusätzliche politisch verursachte Kosten aufbürdet. Klimaschutz muss sich daran messen lassen, ob tatsächlich weltweit Emissionen reduziert werden und nicht daran, ob sie lediglich aus einer deutschen Statistik verschwinden.  Eine sinnvolle Industrie- und Klimapolitik müsste deshalb zuerst dafür sorgen, dass klimafreundliche Produktion hier wirtschaftlich attraktiv wird: durch bezahlbare Energie, moderne Netze, schnellere Genehmigungen, Forschung, neue Technologien und verlässliche Rahmenbedingungen. Und ja diese Möglichkeiten haben wir, sie müssen nur wieder an Netz gehen!

Technischer Fortschritt entsteht schließlich nicht dadurch, dass man Produktion unbezahlbar macht. Deutschland braucht Innovation statt Selbstbestrafung und eine Regierung die unser Land liebt und nicht verachtet! Wer CO₂ reduzieren möchte, sollte Technologien entwickeln, die international so erfolgreich werden, dass andere Länder sie freiwillig übernehmen. Oder bei seinen Klimafreundlichen Kraftwerken bleiben. Das wäre Klimaschutz mit industrieller Vernunft. Eine Politik hingegen, die Energie und Produktion immer weiter verteuert und anschließend Milliarden einsetzen muss, um die dadurch entstandenen Wettbewerbsnachteile wieder abzufedern, läuft Gefahr, sich in einem selbst geschaffenen Kreislauf zu verfangen. Deutschland rettet das Weltklima nicht dadurch, dass seine Fabriken verschwinden. Eine stillgelegte deutsche Produktionshalle ist kein Klimaschutzprojekt.

Und ein Produkt wird nicht klimaneutral, nur weil der Schornstein, aus dem das bei seiner Herstellung entstandene CO₂ kommt, künftig auf einem anderen Kontinent steht. Die Idee treibt nur unsere Arbeiter in die Brotschlange. Deshalb gehört die CO₂-Bepreisung abgeschafft. Nicht, weil Umweltschutz unwichtig wäre, sondern weil Klimapolitik ohne Industriepolitik am Ende sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch scheitern kann. Deutschland braucht eine Energie- und Wirtschaftspolitik, die wieder versteht, dass industrielle Wertschöpfung keine Krankheit ist, die bekämpft werden muss. Sie ist die Grundlage unseres Wohlstands. Wer diese Grundlage erhalten will, muss aufhören, den Standort durch immer neue Kosten künstlich schlechter zu machen. Klimaschutz und Industrie müssen zusammengedacht werden.

Denn am Ende hilft niemandem ein Deutschland, das auf dem Papier seine Emissionen reduziert hat, weil die dazugehörigen Fabriken, Investitionen und Arbeitsplätze längst anderswo stehen.

Sonntag, 24. August 2025

Wasserstraßen in Rheinland-Pfalz: Chancen nutzen, Natur schützen, Verkehr entlasten!

Wasserstraßen in Rheinland-Pfalz: Chancen nutzen, Natur schützen, Verkehr entlasten!

Rheinland-Pfalz ist mit Rhein, Mosel, Lahn und Saar ein Land der Wasserstraßen – sie sind Lebensadern für Wirtschaft, Tourismus und Umwelt. Doch der politische Umgang der Altparteien mit ihnen war in den vergangenen Jahren geprägt von Verschleppung und Blindheit: Engpässe erst bis 2033 beseitigt werden, Havarien an der Mosel legen den Verkehr lahm, Reparaturen dauern Wochen, gar Monate. Währenddessen verstopfen Lkw die Straßen und belasten Klima und Infrastruktur.

Was aus meiner Sicht vollkommen klar ist:

Die Nutzung der Wasserstraßen muss gehobene Priorität haben, wenn wir Verkehr von der Straße holen und CO₂-Emissionen reduzieren wollen. Gleichzeitig sind Rhein und Mosel einzigartige Natur- und Kulturräume. Sie beherbergen sensible Ökosysteme und wertvolle Flora und Fauna, die nicht unter kurzsichtigen Bauprojekten leiden dürfen. Der Spagat zwischen effizienter Nutzung und ökologischem Schutz ist möglich – er wurde nur bisher politisch nicht konsequent verfolgt.

Die Ampel-Regierung in Mainz und auch die Bundesregierung haben auf dem Auge der Wasserstraßen lange Zeit nahezu blind agiert. Die Unfälle an der Mosel und die schleppenden Reparaturen belegen das Versäumnis. Es reicht nicht, Milliarden einzuplanen, wenn Fachkräfte fehlen, Genehmigungen ewig dauern und Prioritäten fehlen.

Hier ein Sechs-Punkte-Plan für die Wasserstraßen in Rheinland-Pfalz

1. Priorität und Investitionssicherheit schaffen

Wasserstraßen müssen im Bundes- und Landeshaushalt denselben Stellenwert erhalten wie Straßen und Schienen. Dazu gehören langfristige Investitionszusagen und die Schaffung eines eigenen Infrastrukturpakets für Flüsse und Kanäle.

2. Fachkräfte aufbauen und halten

Ohne qualifiziertes Personal bleibt jede Planung Theorie. Wir brauchen ein Ausbildungs- und Qualifizierungsprogramm für Binnenschifffahrt und Wasserbau, inklusive attraktiver Arbeitsbedingungen, um Nachwuchs zu sichern und Know-how zu halten.

3. Sicherheit und Redundanz stärken

Die Havarien an der Mosel haben gezeigt, wie anfällig das System ist. Wir benötigen für alle großen Schleusen zweite Kammern oder Notfalllösungen schaffen, um Störungen zu vermeiden und Engpässe zu verhindern.

4. Ökologie und Technik in Einklang bringen

Ausbauarbeiten wie Felsabtragungen oder Vertiefungen dürfen nur präzise, mit modernster Technik und strengen Umweltstandards erfolgen. Es bedarf ein transparentes Monitoring der Auswirkungen auf Flora, Fauna und Weltkulturerbestätten.

5. Digitalisierung und Automatisierung nutzen

Wo es sinnvoll ist, können digitale Steuerungssysteme und autonome Technologien helfen, Personalmangel zu überbrücken und Abläufe effizienter zu machen. Aber: Immer mit Fokus auf Sicherheit und Umweltschutz, nicht auf Kostenreduzierung um jeden Preis.

6. Kooperation und Vernetzung verbessern

Die Wasserwege enden nicht an der Landesgrenze. Rheinland-Pfalz braucht eine stärkere Zusammenarbeit mit Bund, Nachbarländern und der Industrie, um Rhein und Mosel als europäische Verkehrsachsen zu sichern – ohne dabei die Natur zu gefährden.

Fakt ist:

Eine moderne Verkehrspolitik denkt in Netzen, nicht in Spots. Wasserstraßen sind die klimafreundlichste Möglichkeit, große Mengen Güter zu transportieren – und sie können gleichzeitig touristische und ökologische Vorzeigeprojekte sein. Rheinland-Pfalz hat hier die besten Voraussetzungen, aber wir müssen handeln: klug, vorausschauend und naturverträglich.

Für uns als Bündnis Sahra Wagenknecht Rheinland-Pfalz ist das Ziel klar: Rhein und Mosel als starke, sichere und nachhaltige Verkehrsadern entwickeln – und sie dabei als Natur- und Kulturerbe schützen.

 

Samstag, 5. Juli 2025

Grüne Illusionen – teure Luftnummern auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung!

 

“Grüne Illusionen – teure Luftnummern auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung”
„Selbst die Geldverbrennung in der Umweltindustrie bringt keinen Aufschwung mehr. Das grüne Geschäftsmodell kollabiert – und das ist kein Fehler im System, das ist das System.“ – David Schwarzendahl, Bündnis Sahra Wagenknecht
Mit Milliarden wurde die sogenannte Umweltwirtschaft künstlich am Leben gehalten. Fördergeld hier, Subvention dort – doch trotz aller Klimaversprechen sind die Umsätze 2023 um 7 Prozent eingebrochen. Selbst mit rund 6,5 Milliarden Euro bleibt der Ertrag für Mensch und Umwelt fragwürdig:
🔻 Abwärtstrend statt Aufschwung
🔋 3,2 Mrd. € für “Klimaschutz”, aber keine nennenswerte Entlastung bei Strompreisen.
🏭 1,1 Mrd. € für Energieeffizienz in der Industrie, während Mittelstand und Handwerk unter Bürokratie und Kosten zusammenbrechen.
💨 Rekordausgaben für Luftreinhaltung – doch in vielen Städten steigen die Belastungen durch Verkehr und Heizung weiter.
💬 „Die grüne Industriepolitik produziert keine Lösungen, sondern Profite für Lobbygruppen. Während der Staat mit der Gießkanne Milliarden verteilt, zahlen die Bürger die Zeche – an der Zapfsäule, bei der Miete und auf der Stromrechnung.“ – David Schwarzendahl
Wir sagen klar:
📢 Ökologie geht nur mit sozialer Vernunft – nicht mit grüner Ideologie!
Statt auf ökonomisch irre Klimabürokratien zu setzen, braucht es Investitionen in stabile Grundversorgung, bezahlbare Energie und ein echtes Industrie- und Handwerksprogramm für Deutschland – nicht nur für Großkonzerne!

Montag, 30. Juni 2025

Binnenschifffahrt am Tiefpunkt – Wer schützt unsere Infrastruktur und die Arbeitsplätze?

 

Binnenschifffahrt am Tiefpunkt – Wer schützt unsere Infrastruktur und die Arbeitsplätze? 🚢

Die neuesten Zahlen aus Rheinland-Pfalz sind alarmierend: Der Güterumschlag in unseren Häfen ist auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gefallen. Besonders drastisch: Der Versand brach um fast 8 % ein, der Empfang um über 3 %. Einige Häfen, wie Andernach, verzeichnen sogar Rückgänge von knapp 18 %. Und das in einer Zeit, in der sichere und umweltfreundliche Transportwege wichtiger denn je sind.

👉 Was läuft hier schief?

 • Die Bundesregierung vernachlässigt die Binnenschifffahrt systematisch.

 • Investitionen in Infrastruktur und Wartung werden gekürzt oder verschleppt.

 • Die Bahn ist überlastet, die Straßen verstopft – und gleichzeitig lässt man die Wasserwege verkümmern.

📉 Leidtragende sind nicht nur Umwelt und Logistik – sondern auch Arbeitnehmer, Spediteure und die regionale Wirtschaft.

🛠️ Was muss gemacht werden:

 1. Gezielte Investitionen in die Modernisierung von Schleusen, Hafenanlagen und Schiffsinfrastruktur.

 2. Faire Wettbewerbsbedingungen für die Binnenschifffahrt – nicht immer neue Vorteile für Großlogistiker auf der Straße!

 3. Regionale Produktionskreisläufe stärken, damit weniger auf die Straße und mehr auf Wasser und Schiene kommt.

 4. Förderprogramme für emissionsarme Antriebe auch bei Binnenschiffen – echte Verkehrswende statt grüner Phrasen.

Die Binnenschifffahrt ist nicht das Problem – sie ist Teil der Lösung. Doch sie braucht endlich wieder politische Rückendeckung statt ideologischer Vernachlässigung.

✊ Für eine ökologische, vernünftige und soziale Verkehrspolitik – statt Infrastrukturverfall und Arbeitsplatzabbau!